Mietpreise

Mieterhöhung – was ist zulässig? | 26.04.2019

20150624_Baukosten_artikel

© Frank Boston - fotolia.com

Die Mietpreise steigen kontinuierlich an. Doch Mieter müssen längst nicht alle Erhöhungen hinnehmen. Welche Rechte sie haben und welche Grenzen Vermieter einhalten müssen – ein Überblick.

Wer einen Brief vom Vermieter erhält, ahnt oft nichts Gutes. Dabei ist klar geregelt, um wie viel Geld die bestehende Miete höchstens angehoben werden darf. Das gilt übrigens auch für neu abgeschlossene Verträge.

Mieterhöhung für die bewohnte Wohnung

Die Summe steht schwarz auf weiß in jedem Mietvertrag und darf im ersten Jahr nach dem Einzug nicht erhöht werden. Ebenso muss die Miete nach einer Erhöhung zwölf Monate lang unverändert bleiben und darf innerhalb von drei Jahren einen rechtlich festgelegten Prozentsatz nicht überschreiten. „In dieser Zeit muss die Kappungsgrenze von 15% beziehungsweise 20% eingehalten werden“, sagt Volker Rastätter, Geschäftsführer des Mietervereins München. Ob 15 oder 20% liegt an der jeweiligen Gemeinde – in sogenannten angespannten Wohnungsmärkten gelten maximal 15%. Außerdem könne keine Erhöhung von heute auf morgen eingefordert werden. „Der Mieter muss mindestens zwei Monate Zeit haben, die Mieterhöhung zu prüfen“, so Rastätter.

Es lohnt sich oft, mit dem Vermieter zu sprechen, auf die dreijährige Kappungsgrenze hinzuweisen und sich gegen die Erhöhung zu wehren. Der Mieterverein-Chef betont: „Der Vermieter darf Mietern nicht kündigen, wenn diese von ihren Rechten Gebrauch machen.“

Staffelmietvertrag – und was danach kommt

Wenn Mieter und Vermieter einen Staffelmietvertrag vereinbaren, muss der Mieter die jährlichen Erhöhungen selbstständig anpassen. Zudem gilt: Der Vermieter darf für die Dauer des Staffelmietvertrags keine zusätzliche Mieterhöhung verlangen. Das gilt ebenso im Fall von Modernisierungen: Der Vermieter darf bei einem Staffelmietvertrag die Kosten nicht umlegen – auch nachträglich nicht. Sobald die Staffelung ausgelaufen ist, geht das Mietverhältnis regulär weiter – ohne dass der Vermieter die nächste „logische“ Staffelmiete einfordern dürfte. Ab jetzt gilt die gesetzliche Regelung von maximal 20% Erhöhung innerhalb von drei Jahren.

Eigentümerwechsel – was passiert mit den Mietverträgen?

Die Immobilie ist verkauft, der neue Vermieter stellt sich vor – und die Mieter fragen sich: Was passiert mit uns? Die Antwort ist einfach: nichts. Der Käufer einer Immobilie übernimmt ohne Wenn und Aber sämtliche Mietverträge zu den bestehenden Konditionen. Eine Art besonderes Mieterhöhungsrecht für neue Eigentümer gibt es nicht.

Nachbesserung bei Mietpreisbremse für Neue Mietverträge

Um den fortwährend steigenden Mieten in den angespannten Wohnungsmärkten der Ballungsräume entgegenzuwirken, wurde zum 1. Juni 2015 die Mietpreisbremse eingeführt. Da sie sich weniger wirksam als erhofft zeigte, hat die Bundesregierung zum 1. Januar 2019 nachgebessert. Aktuell gilt die Mietpreisbremse in 313 deutschen Städten und Gemeinden und gibt in diesen vor, dass die Miete in einem neuen Mietvertrag nicht mehr als 10% über einer ortsüblichen Vergleichsmiete liegen darf. Ausnahmen sind Neubauten, Sanierungen oder eine Vormiete, die bereits ein Jahr vor Beendigung des letzten Mietverhältnisses schon höher lag.
 
Damit die Mietpreisbremse für alle anderen Fälle gewährleistet werden kann, gelten vereinfacht zwei Regeln: Für den Mieter wird es leichter, für den Vermieter schwieriger. Verlangt der von dem neuen Mieter eine höhere Miete als ortsüblich, muss er das begründen und belegen.
 
Der Mieter wiederum soll seine Miete mit dem örtlichen Mietspiegel und vergleichbarem Wohnraum abgleichen können. Solche Mietspiegel dürfen ausschließlich von Städten oder Interessenorganisationen der Mieter und Eigentümer erstellt werden, Mietpreis-Checks auf Internetportalen haben für beide Seiten keine rechtliche Relevanz. Wo keine Mietspiegel vorliegen, können sich sowohl Vermieter als auch Mieter auf drei Vergleichswohnungen beziehen, sofern sie Zugang zu den Daten haben. Auch das Gutachten eines Sachverständigen kann herangezogen werden, kostet allerdings Geld. Die einheitliche und verbreitete Verfügbarkeit von Mietspiegeln soll in einem nächsten Schritt gesetzlich geregelt werden.

Mieterhöhung nach Modernisierung

Seit 2019 dürfen Vermieter nur noch 8 statt bisher 11% der Kosten für Modernisierungen von ihren Mietern einfordern. Die Mieterhöhung nach einer Modernisierung ist auf drei Euro pro Quadratmeter Wohnfläche innerhalb von sechs Jahren begrenzt. Beträgt die reguläre Miete weniger als sieben Euro pro Quadratmeter, dürfen nur zwei Euro zusätzlich berechnet werden.

Der clevere Weg: Auskunftsanspruch

Gerade bei engen Mietmärkten fühlen sich Wohnungssuchende selten in der stärkeren Position. Wer nicht schon vorab auffallen möchte, kann den Mietvertrag unterschreiben und sich anschließend auf seinen Auskunftsanspruch berufen. Vermieter sind gesetzlich verpflichtet, dem neuen Mieter offenzulegen, wie viel der Vormieter bezahlt hat. Wenn keine umfassende Modernisierung oder in die Höhe explodierte Vergleichsmieten vorliegen, kann schriftlich eine Rüge ausgesprochen werden, in der das Absenken auf das ortsübliche Niveau für die künftigen Mietzahlungen verlangt wird. So hat es das Amtsgericht Neukölln in Berlin entschieden (Az.: 11 C 414/15). „Mieter sollten daher zeitnah überprüfen, ob die Miethöhe stimmt“, rät der Mieterverein München, zumal die Forderung nach einer geringeren Miete erst ab dem Zeitpunkt der Rüge gilt. 

Artikel aktualisiert am 26.04.2019

Autor: ING


Ihre Meinung

Kommentare (33)


Kommentare

Der Geizkragen

22.05.2019

Das passt zwar nicht zum Thema aber es wird der letzte Beitrag des Geizkargens vor den Wahlen sein um Deutschland zu retten. Denn zu Deuttschland habe ich nichts mehr zu sagen ausser dieses. Die Kehrtwende muss vollzogen werden bevor es zu spät ist.

Die nicht mehr erklärbaren Miet- und Preisteigerungen im Immobiliensektor sind der EZB samt EU geschuldet. Die EZB ist an allem schuld.
Ich habe deshalb vor den Wahlen die innige Bitte an die EU sich selbst aufzulösen.
Bitte ungeliebte EU lösen sie sich in Schritten selbst auf. „Geben sie zuerst als ersten sinnvollen Schritt Griechenland u. Italien ihre Währung zurück.“
Als nächsten Schritt ungeliebte EU „Entlassen Sie bitte den größten Beitragszahler Deutschland aus der Verantwortung u. lassen sie Deutschland austreten u. geben sie Deutschland die DM zurück.
Geben sie dann Frankreich ihren Franc zurück. Und ehren sie LePen. Die schöne LePen u. die ganzen schönen Katzen in France werden dann alle wieder aufblühen. Olala Madam… werden dann die Deutschen anerkennend sagen, hinterherpfeifen, weil sie hingerissen sind von den französischen Mädels u. für einen kurzen Augenblick vergessen dass sie mit der Rente mit 70 u. mit falschen Videos (Chemnitz) bedroht werden.
Bitte ING verzeihen sie mir dass ich ihren Artikel als politische Plattform aber die EZB lässt mir keinen andere Wahl als den Protest


ING

22.05.2019

Hallo @Otto 20.05.2019, lt. unserem Informationsstand hat der neue Eigentümer/Vermieter kein besonderes Mieterhöhungsrecht. Die Miete kann nur insoweit erhöht werden, als auch der vorherige Eigentümer/Vermieter hätte erhöhen können. Um ganz sicher zu sein, wenden Sie sich mit Ihrem konkreten Anliegen am besten an einen Experten, z.B. einen Fachanwalt für Mietrecht. Viele Grüße, Ihr Social Media Team


johann

20.05.2019

lieben Stefanie,
auf meinen Kommentar hin schreibst du, das sei Quatsch. immerhin beziehe ich mich auf reale Zahlen und nicht irgendwas dahergeplappertes, wie:" in den letzten Jahren sind in den Ballungsgebieten...". Es wohnt nicht jeder dort. In den 7 Topstandorten (die lfd in der Presse stehen) wohnen weniger als 10% aller Einwohner in D. Also, was ist nun Quatsch?


Otto 20.05.2019

20.05.2019

Eigentümerwechsel: Besteht bei Erwerb eines Wohngebäudes im Zuge einer Zwangsversteigerung nicht doch ein besonderes Mieterhöhungsrecht für den neuen Eigentümer?


Privater Vermieter

18.05.2019

Mich wundert, dass keiner der Vermieter erwähnt, dass auf die Mieten vom Staat auch noch Einkommensteuer erhoben wird. Geld was für Investitionen einfach fehlt.


Matthias

17.05.2019

Ich kann dem Kommentar von "thomas vom 05.05.19" nur zustimmen!


thomas

05.05.2019

Der Staat sollte endlich aufhören die Kosten in die Höhe zu treiben. Die Immobilieneigentümer und Makler sind nicht alleine die Schuldigen. Sie leben in einem Marktumfeld das vom Staat geregelt wird.
Die Preise treibt der Staat. Er hat aufgehört mit eigenem sozialem Wohnbau die Marktsituation zu regeln. Nicht nur am Immobilienmarkt, sondern auch in der Sozialpolitik hat der Staat seine siedlungspolitische Aufgaben praktisch abgeschafft.
Die staatliche Energieeinsparungspolitik hat das Bauen enorm verteuert. Mit der verfehlten Zinspolitik wurde die Nachfrage nach Immobilien nach oben getrieben. Das alles treibt die Preise. Mit der Euro-Politik wurde die Sachwertanlage die einzige Alternative zur riskanten Geldwährung. Das treibt die Preise für Immobilien und Edelmetalle.
Staatlich Wohnungsbaugesellschaften, Wohnungen für Polizisten, Bahnbeamten... alles wurde oder wird abgeschafft und dem freien Markt überlassen. Somit regelt sich der freie Markt selbst und das bedeutet bei starker Nachfrage steigende Preise. Bei steigenden Kosten bedeutet das ebenfalls steigende Preise....
Wo ist er staatliche Verzicht auf die Grunderwerbssteuer? Wo sind verbesserte steuerliche Abschreibung für private Vermieter? Wo sind wirkliche Maßnahmen die den Markt regulieren? Die Maklergebühren sind nur Populismus. Enteignung ebenfalls.
Hey Staat, es wird Zeit dass es wieder eine soziale Marktwirtschaft wird. Sonst sehe ich leider eine braune Zukunft. Und das braucht wirklich keiner!


Mieter

04.05.2019

Wir haben von unsere Vermieter Post bekommen ,da drin steht das ab Oktober 2019 um 140€ Miete Erhöhung Monatlich, das ist Fakt. So; sie Erhöhung ist so berechnet worden: neue Balkon( wurden vor ca.7 Jahren neu gemacht),neue Fenster( die sind seit ca.50 Jahren drin)und zuletzt, Dämmung der Fassaden wegen Energie sparen,wir bekommen jedes Jahr immer wieder neue Erhöhung wegen neben kosten(angeblich),für kleine Leute 140€ Monatlich sind sehr sehr viel Geld und soviel Lohnerhöhung gibt nicht auch nicht in 20 Jahre. Was ich damit sagen will die Diskussionen sind überflüssig weil die Regierung stimmt alles zu den einige Politiker sitzen in diese Vorstände.


Stefanie

03.05.2019

Das ist Quatsch - gerade in den Ballungsgebieten sind die Preise um mehr als 100% gestiegen - bei Verkauf müssten die Gewinne eigentlich auch versteuert werden - wie bei Aktien! Das ist unfair. Gerade junge Leute können sich keine Wohnungen und Häuser leisten - das ist der sichere Weg in die Altersarmut.
Die steuerliche Unterstützung der Vermieter sollte abgeschafft werden!


johann

03.05.2019

ich habe vor 20 Jahren eine Wohnung für 360 TDM gekauft, zzgl. Nebenkosten. Heute könnte ich sie für ca. 200TEUR verkaufen. (Maklerkosten abziehen, ca. 4%). Wo sind denn hier überzogene Preissteigerungen? Es wurde Zeit, dass sich die langfristig gefallenen Immobilienpreise endlich erholen. Nicht auf die Sensationsnachristen der Presse hören, sondern langfristige Vergleiche anstellen!


Vermieter in Düsseldorf

01.05.2019

Warum schützt niemand die armen gebeutelten VERmieter? Für zig tausende renoviert (trotz nur 200 Euro mtl. Renteneinkommen). Dies von Miet-Hottentotten anschließend wieder zerstört. Nun für zig tausende wieder renovieren. Und die 90 jährige Vermieterin muss seit 2 Wochen 10 Std. täglich schrubben+putzen, weil 2 Jahre die Mieter kein einziges mal geputzt haben. Alles versifft. Ruiniert. Da wundern sich die Politiker+Medien, warum niemand mehr vermietet !!!


STänkern letztes Mittel

30.04.2019

Klar bin ich unzufrieden mit Ihnen weil ich mit 0,25%+4,9€ wohl kaum kurzfristig traden kann. Desweiteren habe ich den Eindruck dass Sie genau den Markt beobachten u. entsprechend Gebühren anpassen. Da es in D kein besseren Banken gibt haben Sie leichtes Spiel. Aber mir hat Ihre Gebührenerhöhung damals nicht gepasst weil ich alles Geld das ich hatte zur Ing-Diba transferierte. Das miese Spiel kurz danach die Gebühren zu erhöhen u. mich in Stress zu versetzen das trage ich Ihnen nach. Außerdem wenn ich in der Zwischenzeit bessere Kenntnisse habe, brauchen SIe mir nicht ihre sündhaft teuren Fonds zu schicken wo nur sie dran verdienen u. ich nix. Deswegen ist ihre Selbst lob von Ihren Fondhelden einfach nur lächerlich. SIe können nicht alle User über einen Kamm scheren u. so tun als hätten diese keine Ahnung. Ich bin halt jetzt besser geworden u. werde alles dran weiter setzen besser zu werden. Das schlägt sich nicht unbedingt im Ergebnis nieder. Diese miese EU samt ETZB zwingt mich dazu u. zwingt mich mit Aktien zu beschäftigen sonst würde mir Tagesgeld reichen. Vielleicht begreifen SIe es jetzt dass ich das Ganze nicht zum Spass mache sondern dazu gezwungen werde nicht von Ihnen sondern von dieser Missgeburt EU, Im übrigen was sollen die blöden Wahlen am 26. was ändern ? Glauben SIe an Märchen ?


ING

30.04.2019

Hallo @Stänkern letztes Mittel, sicherlich fragen Sie sich, wo Ihr Kommentar geblieben ist. Nach interner Diskussion haben wir uns entschieden, ihn nicht zu veröffentlichen. Wenn Sie unzufrieden mit uns sind, können Sie uns das jederzeit mitteilen - wir sind gern bereit, auf Ihre konstruktive und sachliche Kritik zu reagieren. Viele Grüße, Ihr Social Media Team


Karl

29.04.2019

KritischerUser hat recht....das selbe gilt für Sparverträge oder Unternehmensbeteiligungen etc.
Erst groß was abschließen und dann dafür kein Geld mehr ausgeben wollen oder können.


Vermieter in Berlin

27.04.2019

alos ich quetsche alles was geht aus meinen Mietern raus - wenn sie das nicht wollen können sie ja ausziehen - ich zweinge sie nicht. Dafür biete ich was und reinvestiere auch viel. So sehen die Häuser im Prenzaler Berg und Wedding immer toll aus. Man sollte mal sich erinnern wie diese im Osten 1989 aussahen, dafür nur 80 Ostmark Miete für 120 qm.

Übrigens bin ich nicht nur für bezahlbare Mieten, sondern auch für bezahlebare Smartphones, aber hier werden unkommentiert 1.000 Euro alle zwei Jahre ausgegeben ohne Apple enteigenen zu wollen.


Michael

26.04.2019

Wie so oft hat alles zwei Seiten:

Die Gesetzgebung macht es einerseits Vermietern nicht leicht hinsichtlich der vielen Auflagen bei Modernisierungen bzw. Neubauten. Allein die in den letzten Dekaden immer mehr werdenden vielen bautechnischen Anforderungen (niedriger Energieverbrauch, Ökobilanz etc. pp.) kosten einfach auch richtig Geld. Das möchte bezahlt werden und wer vermietet, tut das i. d. R. nicht aus Nächstenliebe, sondern weil er irgendwann eine, wenn auch im Vergleich zum Aktienmarkt nur spärliche, kleine Rendite nach Kosten & Inflation erwirtschaften will.

Die Interessen des Vermieters stehen dem einfach naturgemäß gegenüber; er möchte möglichst viel qualitativ hochwertigen Wohnraum zu einem möglichst niedrigen Preis. Und natürlich soll auch noch Geld zum Leben, Sparen und ggf. Investieren übrig sein.

Schwarze Schafe, im Extremen "Miethaie" & Mietnomaden, gibt es auf beiden Seiten. Ich schätze, dass zumindest die Mehrheit der jeweiligen Parteien im Großen und Ganzen fair miteinander ist. Es wird eben immer oft ein Extrembeispiel herangezogen, was dann einen großen Aufreger gibt.

Nichtsdestotrotz gehört das Mietrecht m. E. nach schon dezidiert und streng reguliert, da es einen ganz existenziellen Bereich des menschlichen Lebens (Wohnen) betrifft. Es würde vermutlich auch kein Vermieter toll finden, wenn z. B. jemand bestimmt, zu welchen Preisen er Trinkwasser bekommt.


Nie wieder vermieten ,

26.04.2019

Als Vermieter ist man hierzulande nicht mehr Herr seines Eigentums und muß zusehen wie Mietnomaden das Eigentum vernichten ohne was machen zu können.
So schaut es hier aus, ich vermiete nie wieder.
Die ganzen Vorschriften helfen nur den Mietern.


Jörg

06.12.2018

Es wurde ja schon mehrfach geschrieben Vermieten hat sich in der letzten Jahren vor allem durch die Wertsteigerung der Imolbilie und nicht durch den Mietzins rentiert.
Woran liegt das?
Hohes Ausfallrisiko, immer mehr Verwaltung und Auflagen, teilweise Verschlechterung der Rechtsposition, schneller steigende Kaufpreise und Gebühren, etc.
Das können eigentlich nur noch große Konzerne oder professionelle Vermieter bewältigen.
Und dann sind eben nur noch diese am MArkt.
So was es gewünscht.


Michael Meyer

24.04.2017

Der clevere Weg: Auskunftsanspruch
Das ist nicht clever, sondern hinterfotzig. Überhaupt sollen Mieter und Vermieter nicht clever, sondern fair miteinander umgehen.


Alwin Bayer

20.04.2017

Habe seit 15 Jahren die Miete nicht angepasst .


Miethai

18.04.2017

Ja ich lese was hier so produziert wird und wunder mich. Wenn einer sein Objekt aus den 1880 jahren über DDR und das mit einer in der Kaiserzeit gedeckelten Miet gebracht hat und dann 1,4MIOs inwestierthat und heute noch bei 300T€ Schulden liegt ? Na wenn hat er wohl finanziert ? Staat und Banken und wenn dann die Neubauten Mieten in doppelter Höhe eintreiben ,er aber schon wieder neu Renovieren muss was ist das für ein Systhem? Eins in dem die Banken mit Zulassung Geld produzieren. Warum kann der Staat Banken unterstützen und nicht einfach mal die Vermieter zB. dadurch das er Bauleistungen die in Mietwohnungen gehen selber direkt finanziert und das zu Zinsen die dem Zins entsprechen der für Banken gild wenn sie Geld borgen. Es ist eine Schande und ich will NIE eine DDR haben aber soetwas von Raubtierkapitalismus ist SCH........
Dank der IngDiBa hab ich nun bald Zinsen die es ermöglichen neu zu Investieren und die alten Schulden loszuwerde. Aber zum verleben bleibt doch nichts. Eben nur die Verantwortung eines Generationserbes.
Na und trotzdem hab ich das grosse LOS und nicht nur die Last.
Meine Wohnung ist vor Miethaien sicher und meine Mieter auch.
Vertrag kommt übrigens von Vertagen lebt erdlich und erspektvoll miteinander da habt ihr Ruhe im Haus und im Leben.
Alles alles GUTE für euch und den Mietmarkt


Schmolling

15.04.2017

Die Abgeordneten aller Ebenen sind dem Gemeinwohl verpflichtet. Bei der Entscheidung über Gesetze u. Verordnungen vertreten sie leider sehr oft private Interessen ihrer künftigen Arbeitgeber.


Jeremy01

15.04.2017

Die Steigerungsraten der Netto-Einkommen sind kaum messbar. Die Steigerungsraten der Mieten dürfen innerhalb von 3 Jahren bis zu 20 % betragen. Die rasant wachsende Lücke im verbleibenden Netto-Netto Einkommen zum Leben kann trotz Vollbeschäftigung nicht mehr ausgeglichen werden. Immer mehr Mieter sind auf der Suche nach einem bezahlbaren Dach über dem Kopf. Aber kann die Suche überhaupt noch erfolgreich sein, wenn der Preis auch durch die Nachfrage bestimmt wird? Ich sehe das wirklich mit großer Sorge und wünsche mir, dass dieser Commerz endlich aufhört!


Dieter H.W. Rhode

14.04.2017

Offensichtlich ist die Gruppe der "Vermieter" eine aussterbende Art.
Ich lese immer nur von den Rechten der Mieter, Vermieter kommen miit ihren Rechten und Ansprüchen überhaupt nicht vor. So auch bei IngD.
Was ist eigentlich los in der Republik? Und das obwohl doch alle nach
kostenlosem Wohnraum schreien! Wo bleiben da die selbstlosen Investoren?
Mit freundlichen Grüßen
Dieter H.W. Rhode


Bob

13.04.2017

Wer ein Häuschen erbt und es vermietet ist doch der Depp der Nation.
Der vermieter muss die Nebenkosten eintreiben, die Verwaltung organisieren, Handwerker herbeizaubern und Streit der Mieter untereinander schlichten. Der Staat schreibt ihm Verordnungen, Anliegerbeiträge etc vor und dauernd melden sich die Mieter mit Extrawünschen und lassen sämtliche Verwandte zu jedem Feiertag zu besuch kommen. Alles was lieblos behandelt wird wie Türgriffe, Rolladen etc ist ja schon alt...
Ich denke nur teure Gewerbeimmobilien und Garagenhöfe lohnen den Aufwand zumal der Gesetzgeber mit seiner ständigen Regelungswut und Mieterfreundlichen Gerichtsurteilen Immobilien immer unattraktiver macht.


Hans

12.04.2017

Mieten werden immer teurer,warum ?
Große Wohnungsbaugesellschaften warten förmlich darauf das Mieter irgendwann ausziehen um diese Wohnungen zu Renovieren.
Dann werden die Wohnungen neu Tapeziert,Bäder werden neu gemacht Böden werden neu verlegt usw.
Natürlich kann auch ein Balkon dazu kommen und auch Küchen können gesondert geordert werden die Monatlich einen nicht gerade geringen Aufschlag auf die Mieten ausmacht.
Und schon hat sich die Miete verdoppelt,so läuft der Hase !!!


pilarz

12.04.2017

Das ist sowieso viel zu viel. Wer bekommt heute bei der Firmen jede 3 Jahre 20% Lohnerhöhung? Wenn es soweiter laufen wird und der Staat wird das unterstützen dann werden wir nur obdachlose haben, weil die Miete nicht mehr bezahlbar ist.


Kalle

11.04.2017

Es ist doch wie im richtigen Leben....;-)...., es gibt Solche und Solche, sowohl bei Vermieter, als auch bei Mieter. Ich vermiete in meinem Elternhaus schon seit vielen Jahren eine Wohnung. Bisher waren alle langjährige Mieter. Selbst mit der Mieterin, die i. L. d. Zeit zur Hartz4-Empfängerin wurde und deswegen nicht immer regelmäßig ihre Miete zahlen konnte, hatten wir uns immer einigen können.....bis das Sozialamt die Wohnung zwangskündigte..... Will sagen, wenn man als Vermieter auf dem Teppich bleibt und Mieter auch als Menschen sieht (nicht nur als Geldquelle), gibt es meiner Erfahrung nach wenig, bis gar keine Probleme. Sehe ich eine Wohnung allerdings nur als Renditeobjekt und Mieter nur als Dukatenesel, muß ich mich nicht wundern, wenn es immer wieder Ärger gibt. Selbst als Vermieter sehe ich "Wohnen" als ein Grund- und/oder Menschenrecht. Dabei ist es mir persönlich völlig egal, ob "die Mieter ihr Geld für Handys, Playstations, Gastronomie, Kino und Urlaub verpulvern" (Zitat Tom, s. u.).
alls die Frage kommen sollte, nein, ich habe mein Elternhaus nicht einfach geerbt, ich habe auch lange dafür schuften und auf so machen Urlaub verzichten müssen. Aber ich habe gewußt auf was ich mich einlasse und habe es gerne getan. Also bitte, keine Neiddebatten.


Nobilitas et Veritas

11.04.2017

Die mittleren Renditen privater Vermieter liegen unterhalb des Niveaus bequemer Dividendenaktien. Trotzdem erzeugen die Medien den Eindruck, Vermieter seien maßlose Abkassierer. Die Politik hat den Mietmarkt derart reguliert, dass die eher phlegmatischen privaten Vermieter zunehmend überfordert sind. Wirtschaftlich erfolgreich sind vor allem die großen Vermieter (übrigens interessante Aktiengesellschaften). Diese AGs treiben aber ein systematisches Mietenmanagement und lassen keine Gelegenheit aus. Kein Wunder, dass die Mieten steigen. Übrigens ist im internationalen Vergleich Wohnen in Deutschland billig. Aber, wer soll unter diesen Bedinungen dann in den Ballungszentren Mietwohnungen bauen?


o tempora, o mores!

10.04.2017

Ein Mietvertrag, den mein Großvater 1949 in Mannheim abgeschlossen hat, wo zu dieser Zeit wahrlich kein Überangebot an Wohnraum herrschte, bestand aus einem Blatt DIN A4: Vorderseite der Mietvertrag und Rückseite die Hausordnung. Das war noch Vertragsfreiheit!


notting

08.04.2017

@KritischerUser: "Wo laufen wir in unserer Gesellschaft hin wenn Verträge geschlossen werden obwohl man nicht bereit ist diese zu erfüllen?"
Du meinst also, die Vermieter wollen eh nicht dem neuen Mieter mitteilen, wieviel der alte gezahlt hat, also seine aus dem Mietvertrag resultierenden Verpflichtungen nicht erfüllen?
Wenn der Mieter dann nach der Auskunft entspr. die Miete bezahlt, ist doch alles ok?! Bzw. in die Länge zieht sich das doch nur, wenn der Vermieter eben die Auskunft nicht geben mag?

notting


Tom

04.04.2017

Wenn die Immobilienpreise durch Erhöhung der Grunderwerbssteuern, allgemeine Teuerung und andere Kosten hochgetrieben werden, dann steigen selbstverständlich auch die Mieten, auch wenn scheinheilige Politiker irgendwelche Mietpreisbremsen beschließen. Für Käufer sind Immobilien oft ein Kraftakt und Lebenswerk, aber Mieten sollen niedrig bleiben, damit Politiker scheinheilig ihr gutes Herz zeigen können, und die Mieter ihr Geld für Handys, Playstations, Gastronomie, Kino und Urlaub verpulvern können. Ist das fair gegenüber den Vermietern, die oft hohe Kredite zu bedienen haben, und ohne die es diese Wohnungen gar nicht gäbe? Auch der Schrei nach sozialem Wohnungsbau geht in die gleiche Richtung: Die steuerzahlende Allgemeinheit soll teuer bauen, und anschließend billig vermieten.


KritischerUser

03.04.2017

Ist es wirklich clever etwas zu unterschreiben wenn ich gleich im Anschluss einen Rechtsstreit beginnen will ?
Klar - was so manche Vermietungs-Haie oder -Makler veranstalten muss umgehend gestoppt werden. Aber doch nicht so!

Mit solchen "Aufrufen" kommt es leider immer wieder dazu, dass auch redliche Vermieter verklagt werden oder dass sich ein Mietnomade auch noch im Recht fühlt wenn er nix zahlt.

Wo laufen wir in unserer Gesellschaft hin wenn Verträge geschlossen werden obwohl man nicht bereit ist diese zu erfüllen?
Der Mieterschutz ist leider mittlerweile nur noch eine gute Einnahmequelle für Anwälte und Makler - aber hilft das dem Wohnungsmarkt?