Mobile Banking – aber sicher!

So sind Sie mit dem Smartphone auf der sicheren Seite | 20.07.2020

Geld, das von Himmel fällt?

Für Alltagsgeschäfte nutzen immer mehr Menschen ihr Smartphone oder Tablet, sei es beim Onlineshopping oder beim mobilen Bezahlen per Smartphone. Beim Banking auf mobilen Geräten haben viele Nutzer Sicherheitsbedenken. Hier lesen Sie, was Sie als App Nutzer selbst für die Sicherheit Ihrer Daten tun können:

Banking Apps stehen immer noch in dem Ruf, unsicherer zu sein als das Onlinebanking am PC. Aber wie beim PC hängt die Sicherheit auch beim Smartphone oder Tablet vom Nutzerverhalten ab.

Wir haben ein paar einfache Tipps für Sie zusammengestellt, mit denen Sie sich selber schützen können:

  1. Schützen Sie Ihr Gerät: Sichern Sie den Zugang zu Ihrem Smartphone oder Tablet mit einem Entsperrcode und nutzen Sie, wenn möglich, Fingerabdruck oder Gesichtserkennung zur Entsperrung.
  2. Schützen Sie Ihre Zugangsdaten: Egal, ob auf dem PC oder dem Smartphone: Das größte Risiko besteht darin, dass jemand per Phishing Ihre Zugangsdaten ausspioniert. Fragt jemand per E-Mail oder Telefon nach vertraulichen Daten, geben Sie diese nicht weiter. Eine Bank fragt ausschließlich bei der Nutzung des Onlinebankings nach Ihren Passwörtern oder TANs. Ein Tipp zum Schutz gegen Phishing: Ganz sicher mit der Seite der Bank verbunden sind Sie immer dann, wenn Sie die Internetadresse selbst richtig in die Adresszeile des Browsers eingetippt haben (z.B. ing.de).
  3. Und sind Sie unsicher, ob z.B. die E-Mail wirklich von Ihrer Bank stammt, fragen Sie lieber erst einmal nach, bevor Sie irgendwelche Daten preisgeben. 
    Woran Sie Phishing-Versuche erkennen, erfahren Sie hier.
  4. Halten Sie Ihr Betriebssystem aktuell: Spielen Sie Betriebssystem Updates zeitnah ein und führen Sie auch App Updates zeitnah durch. Mit diesen Aktualisierungen werden regelmäßig Sicherheitslücken geschlossen, die durch Betrüger ausgenutzt werden könnten.
  5. Ihre Apps laden Sie bitte nur aus den offiziellen App Stores herunter und nicht über dritte Quellen. Aber seien Sie bitte auch hier vorsichtig, denn es gibt betrügerische Apps, die einen Bankingtrojaner beinhalten. Deshalb achten Sie am Besten auf die korrekte Schreibweise des Herstellers (z.B. „Micosoft“ statt „Microsoft“) und auch bei einer geringen Anzahl an Downloads oder Bewertungen sollten Sie aufpassen. Vorsicht ist ebenfalls bei älteren Geräten geboten - diese erhalten oft keine Betriebssystem Updates mehr. Idealerweise informieren Sie sich beim Kauf eines Gerätes über die Dauer des Supports.
  6. Nutzen Sie Benachrichtigungsfunktionen Ihrer Banking App: Viele Banken bieten die Möglichkeit sich z.B. per SMS oder Push-Nachricht über Kontoveränderungen informieren zu lassen.
    Auch in unserer App Banking to go können Sie einstellen, ob und ab welcher Höhe wir Sie bei Umsätzen auf Ihrem Girokonto benachrichtigen. So haben Sie auch von unterwegs Ihre Finanzen immer im Blick und können sofort reagieren, falls ein Umsatz tatsächlich mal nicht passen sollte.
  7. Seien Sie vorsichtig mit vertraulichen Daten im öffentlichen WLAN: Erledigen Sie Ihre Bankgeschäfte nicht über ein öffentliches WLAN, sondern nutzen Sie lieber die mobilen Daten Ihres Geräts oder das heimische WLAN.

Smartphone geklaut oder verloren?

Erst einmal: Keine Panik. Bei einem geklauten Gerät braucht ein Betrüger den Entsperrcode und zusätzlich Ihre Zugangsdaten, um überhaupt in Ihr Onlinebanking zu kommen. Trotzdem reagieren Sie am besten so schnell wie möglich. Nachdem Sie den Verlust bemerken, kontaktieren Sie sofort Ihre Bank und sperren Ihren Zugang.

Als ING-Kunde sind Sie bei Diebstahl oder Verlust Ihres Smartphones mehrfach geschützt. Zum einen hat unsere App einen PIN-Schutz. Nach 3 Fehleingaben dieser PIN ist die App nicht mehr nutzbar. Zum anderen lässt sich die App auch nicht auf weitere Geräte kopieren, sondern ist an Ihr Gerät gebunden. Außerdem greift im – sehr unwahrscheinlichen – Missbrauchsfall unser Sicherheitsversprechen. Wir lassen Sie auf einem finanziellen Schaden, der aus einem Missbrauch Ihrer Zugangsdaten entsteht, nicht sitzen.

Autor: ING


Ihre Meinung

Kommentare (18)


Kommentare

Lipp

21.09.2020

Seit Kauf meines neuen UMIDIGI-Smartphones mit Android 9 vor 1 Jahr gab es bisher nur 1 Betriebssystemupdate des Smartphone-Herstellers. Es ist ja bekannt, daß Android Sicherheitsprobleme hat. Bin daher nicht überzeugt von der Sicherheit des Betriebssystems bei nur 1 Update jährlich . Bin leider bei updates vom Smartphone-Hersteller abhängig und kann Android-updates nicht direkt von google einspielen. Bei meinem Linux-Ubuntu-PC erhalte ich regelmäßig Updates, auch des Browsers. Hinzu kommt, daß Linux-Ubuntu ein sehr sicheres Betriebsystem ist. Daher überzeugt mich die Sicherheit meines PCs mit einem extra Banking-User viel mehr.


ING

21.09.2020

Hallo Herr Müller, das neue Update mussten wir nochmal stoppen, es wird in den nächsten Tagen verfügbar sein. Viele Grüße, Ihr Social Media Team


Manfred Werner Müller

21.09.2020

Manfred Werner Müller 21.09.2020
Guten Tag, die App ist auf meinem Handy LG G8s installiert und funktioniert. Aus der Mail entnehme ich, dass es eine neue Version gibt. Beim Versuch diese zu installieren wird mir aber nur das alte Handy (Huawei) angezeigt. Das neue ist zwar zu sehen, kann aber nicht ausgewählt werden.
??
Mit freundlichen Grüßen
Manfred Müller


Hans-Jürgen Greve

17.09.2020

Also für mich ist erstmal der PC sicherer als eine Banking-App to go.
Den PC trage ich auch nicht in der Hosentasche und er ist bei mir zu Hause weiter gesichert.
Außerdem wechsele ich den PC auch nicht so häufig wie das Smartphone.
Es kann aber durchaus für mache Smartphone-Besitzer sinnvoll sein eine Banking-App zu benutzen.


Ernie

17.09.2020

Ich nutze die App seit es sie gibt und kann bis heute keine negativen Seiten finden.
Fazit: Ich bin rundum zufrieden.


ING

16.09.2020

Hallo Laie, keine Sorge, auch der Wechsel des Geräts ist ganz einfach! Installieren Sie die App einfach auf Ihrem neuen Smartphone und bestätigen Sie die Einrichtung mit der Banking to go App auf Ihrem bisherigen Telefon. Sollten Sie Ihr altes Gerät anschließend nicht mehr nutzen, können Sie dieses in der Geräteverwaltung im Internetbanking entfernen. Alle Informationen dazu sowie ein anschauliches Video finden Sie übrigens auch hier: www.ing.de/hilfe/banking-to-go/kundenservice/ Viele Grüße, Ihr Social Media Team


ING

16.09.2020

Hallo Paul, haben Sie vielen Dank für Ihr tolles Lob! Schön, dass wir Sie mit unseren Online-Services begeistern und zum Wechsel bewegen konnten. Dies geht mit unserem digitalen Kontowechselservice übrigens genauso einfach: www.ing.de/girokonto/kontowechsel/ Viele Grüße und bis bald, Ihr Social Media Team


Laie

16.09.2020

Ich nutze die ing-App sehr gerne. Bin jetzt aber verunsichert. Ich habe ein neues Handy und möchte die App natürlich mitnehmen. Aber hier lese ich, dass das ein Problem wird???


Paul

15.09.2020

Großes Lob an die ING.
Eure APP ist (auf dem iPhone, die Androidversion kenne ich nicht) toll! Ich habe derzeit mein Giro noch bei einer Genossenschaftsbank, aber werde zu euch umziehen. Deren APP / Internetbanking ist nämlich eine Zumutung und im Vergleich mit euch sehe ich, was man alles besser machen kann.
Eure App und das Banking über den Webbrowser am PC ist übersichlich, gut zu lesen, hat eine intuitive Bedienung... echt Klasse!
Und wer keine Smartphones und Computer mag -> bei der ING gibts doch auch Telefonbanking.


Hj Wischnewski

15.09.2020

Eine gewissen Ausweg in Hinblick vor der Zukunft sollte mann sich immer lassen .
Denn mit Corona hatt auch niemand gerechnet, und den fatalen Auswirkungen
auf unser aller Leben. .


Dietmar Kempf

15.09.2020

Alles prima seit 3 Jahren.


uli

23.08.2020

Wenn vom Handyhersteller (Apple/Google) an die Sicherheitschips gebundene herstellerseitige Sicherheitsdialoge genutzt würden (quasi Klasse 3 Kartenleser im Handy eingebaut), oder standardisierte Sicherungsverfahren wie WebAuthn, statt das per ING App irgendwie zu erledigen ist mir das für größere Transaktionen zu unsicher.

Daneben sollte das Smafu Banking auch einen kompletten Ersatz für's Portemonaie liefern. Sprich Echtzeitüberweisungen ohne Mehrkosten an Hinz oder Kunz sollten möglich sein. Ansonsten hat das Handy halt keinen Platz in der Hosentasche.


ING

17.08.2020

Hallo peter anton, um unsere Banking to go App nutzen zu können, brauchen Sie den Google Play Store oder Apple Store. Browserbasiertes Onlinebanking auf dem Smartphone funktioniert auch ohne Google Konto. Viele Grüße, Ihr Social Media Team


BW

15.08.2020

Die Verlagerung unserer gesamten Existenz auf das Smartphone ist ein ganz übler Trend. Banking, Einkaufen, Krankenkasse, Krankenakte (bald) usw., alles an das Telefon gebunden kann und wird kein gutes Ende nehmen. Und die nachwachsende Generation ist vielleicht bei der Bedienung der sozialen Medien fit, aber beim Rest der digitalen Welt sieht es traurig aus.


peter anton

15.08.2020

seid ihr euch eigentlich im klaren darüber, dass alle abhandlungen, aussagen, anwendungen, usw. zum thema sicherheit nur zutreffen, wenn der nutzer google-kunde ist?
anders herum: muss ich google-kunde sein, um internet-banking betreiben zu können?
klar: es gibt spielregeln und aufsichtsbehörden, auch strafen; aber der missbrauch findet statt...


Nicht nur Sicherheit

13.08.2020

Werden immer mehr Funktionen aufs Smartphone verlagert, oder sind davon abhängig, hat ein Verlust oder Ausfall auch entsprechend schwerwiegende Konsequenzen.
Mich wundert immer, dass dieser Aspekt praktisch immer unter den Tisch zu fallen scheint.

Kontaktlos bezahlen geht auch mit NFC-fähigen Karten - dafür braucht es kein Smartphone.

Kundenkarten - aktueller Fall:
Ich nutze eine Subway Rabattkarte - natürlich mit falschen Daten.
Die wird abgeschafft und alle Kunden sollen zur App gedrängt werden.
Konsequenz für mich: Dann gehe ich eben seltener zu Subway und verzichte auf den Rabatt.
Apps sind aus Datenschutzgründen für mich nicht akzeptabel als Kundenkarte.


Unvollständig

03.08.2020

Im Text fehlt die Information, daß eine Papierliste nicht hackbar ist. Und umweltfreundlicher. Und billiger ...


Sicherheit ?

31.07.2020

Nur IT-Scharlatane bestreiten, dass Software-Token auf dem dann auch noch benutzten Gerät ein relevantes Sicherheitsproblem darstellen. Und beim Online-Banking per Smartphone kommen noch mehr Sicherheitsmängel hinzu. Im Ergebnis dessen gibt es inzwischen eine wachsende Anzahl von Banken, die vom Kunden gleich mal den gleichzeitigen Besitz und Betrieb von gleich 2 Smartphone/iPhone für sicheres Onlinebanking verlangen! Wobei laut meiner 18 jährigen Praxis die Nutzung von externen Hardware-e-Token 98% der IT-Nutzer total überfordert und deshalb deren breite Einführung extrem unwahrscheinlich ist. Wo doch schon ein Gerätewechsel die Masse überfordert und jahrelang für überlastete Banken-Hotline sorgte.