Sparen für die Rente

Kapitalaufbau fürs Alter als junger Arbeitnehmer | 11.09.2019

Sparen für die Rente

Sparen fürs Rentenalter? Junge Arbeitnehmer schieben das Thema oft vor sich her. Je früher sie sich aber eine Strategie zurechtlegen, desto besser.

Jeder weiß es: Die gesetzliche Rente wird eines Tages von vorne bis hinten nicht reichen, um den gewohnten Lebensstandard zu halten. Doch viele junge Arbeitnehmer verdrängen jeden Gedanken daran, für den Ruhestand Geld zurückzulegen. Doch wer frühzeitig mit dem Kapitalaufbau fürs Alter beginnt, nimmt sich den finanziellen Druck. „Das A & O an der Sache ist allerdings eine ausgeklügelte Strategie“, sagt Klaus Morgenstern vom Deutschen Institut für Altersvorsorge in Berlin.

Schritt 1: Ist eine arbeitgeberfinanzierte betriebliche Altersvorsorge möglich?

Eine Option beim Sparen fürs Alter ist die betriebliche Altersversorgung (bAV). Die klassischen Betriebsrenten sind eine freiwillige Leistung des Arbeitgebers. Er selbst bestimmt die Höhe des Betrags, den er für seine Mitarbeiter zurücklegt. Wer als junger Arbeitnehmer in einem Betrieb arbeitet, der diese finanziert, sollte sie so früh wie möglich nutzen. Bietet der Arbeitgeber diese Möglichkeit nicht, haben Arbeitnehmer immerhin die Möglichkeit, einen Teil des Entgeltes für eine bAV umzuwandeln. „Wenn der Arbeitgeber zu den Einzahlungen der Beschäftigten etwas drauflegt, ist das eine gute Option“, sagt Morgenstern. Doch man sollte nicht zu früh und unüberlegt für die bAV auf einen Teil des Entgeltes verzichten.

Schritt 2: Kredite tilgen und Rücklagen bilden

Bevor Sie mit dem Sparen fürs Alter beginnen, sollten Sie vorhandene Schulden abbezahlen. Viele junge Menschen haben für ihr Studium oder für ihre Ausbildung zum Beispiel einen Kredit aufgenommen und in der Regel sind die Zinsen für Schulden höher als die Rendite beim Sparen. Die „schwarze Null“ hat daher Priorität. Sind mögliche Kredite abbezahlt, sollten Sie Rücklagen für mittelfristige Ziele wie den Kauf eines Autos oder unvorhersehbare Ausgaben wie eine Waschmaschinenreparatur bilden. Ein Richtwert für solche „Notgroschen“ ist die Höhe von zwei bis drei Monatsnettogehältern.

Schritt 3: Rentenlücke und monatliche Sparrate ermitteln

Wer Kredite getilgt und Rücklagen gebildet hat, kann die Altersvorsorge in den Blick nehmen. Sie wissen nicht, wie viel Geld Sie monatlich ergänzend zur gesetzlichen Rente sparen müssen, um den gewohnten Lebensstandard zu halten? Der Rentenlückenrechner des Deutschen Instituts für Altersvorsorge hilft Ihnen.

Schritt 4: Sich von unabhängiger Seite beraten lassen

Steht nun fest, wie viel sich junge Arbeitnehmer monatlich fürs Alter zurücklegen müssten, sollten Sie sich unbedingt von unabhängiger Seite beraten lassen. „Mitarbeiter der Hausbank sind nicht unbedingt die idealen Ansprechpartner, da sie ihre eigenen Produkte verkaufen wollen“, sagt Morgenstern. Besser ist es, sich an Verbraucherzentralen oder an unabhängige Finanzberater zu wenden.

Schritt 5: Unterschiedliche Produkte unter die Lupe nehmen

  • Neben der Entgeltumwandlung für die betriebliche Altersversorgung gibt es weitere Möglichkeiten fürs Alter zu sparen:
  • Wer einen Riester-Vertrag abschließt, bekommt vom Staat eine Zulage von 175 Euro, als Kinderzulage gibt es 185 Euro für bis Ende 2007 geborene und rund 300 Euro für ab 2008 geborene Kinder. Dafür verpflichten sich Sparer, jedes Jahr 4% ihres Einkommens in den Vertrag einzuzahlen, mindestens aber 60 Euro. Beim „Riestern“ haben Sparer verschiedene Produkte zur Wahl. Das sind neben klassischen Renten- und Fondspolicen beispielsweise Banksparpläne oder Wohn-Riester.
  • Rentenversicherungen haben ihre Nachteile“, erklärt Morgenstern. Die Versicherung bietet zwar Sicherheit und garantiert im Alter ein lebenslanges Zusatzeinkommen, ist aber oft unflexibel und wirft magere Renditen ab. Fondsversicherungen gehen häufig mit hohen Kosten einher. „Sparer sollten sich umfassend beraten lassen“, so Morgenstern. Vom Abschluss einer privaten Rentenversicherung rät er jungen Arbeitnehmern ab.
  • Wer Rendite einstreichen will, kommt am Aktienmarkt nicht vorbei. Wichtig ist, möglichst langfristig – mindestens zehn Jahre, idealerweise noch länger – zu investieren. „Anleger können über die lange Zeit Kursverluste problemlos aussitzen“, sagt Morgenstern. Er empfiehlt, nicht in Einzelaktien, sondern in Indexfonds - sogenannte ETFs - zu investieren. Über ETFs ist zu vergleichsweise niedrigen Kosten eine breite Risikostreuung über mehrere Unternehmen, Branchen und Länder möglich. Wer sich für einen ETF entscheidet, sollte auf geringe Gebühren achten und darauf, ob die Höhe des monatlichen Sparbetrags flexibel angepasst werden kann – denn es gibt finanziell mal bessere und mal schlechtere Zeiten.

Schritt 6: Mit dem Sparen anfangen

„Wichtig für junge Arbeitnehmer ist, mit dem Sparen fürs Alter überhaupt erst einmal anzufangen“, erklärt Morgenstern. Dabei kommt es nicht auf große Summen an. Selbst mit verhältnismäßig kleinen Beträgen ab 50 Euro können zum Beispiel 30-jährige Sparer durch die lange Laufzeit von bis zu 35 Jahre und länger einen attraktiven Geldbetrag fürs Alter anhäufen.

Autor: ING


Ihre Meinung

Kommentare (22)


Kommentare

@@Ich

25.09.2019

Ich habe kein Geld weil:
Netto 1600€
Ausgaben im Monat ohne Nahrungsmittel und Konsummittel: 1400€
Bleiben 200€ zum Leben.
Ich rauche nicht, trinke nicht, gehe nicht feiern.
Ich erwirtschafte mir meinen Lohn nur um weiter arbeiten zu können.


Stephan

24.09.2019

Meine Altersvorsorge beruht ausschließlich auf Sachwerten. Einzelaktien, Aktien-ETF und die eigenen vier Wände. Mehr braucht es nicht. Wer noch mehr als 20 Jahre bis zur Rente hat muss sich keine Sorgen über Kursschwankungen machen, denn er kann sie locker aussitzen und im Falle eines Absturzes sogar äußerst günstig nachkaufen, was die Rendite langfristig massiv erhöhen sollte. Wenn ich an die hohen Kosten von vielen tausend Euro denke, frage ich mich warum jemand z.B. eine fondsgebundene Rentenversicherung abschließt. Wegen der lebenslangen, allzu oft mickrigen Rente? In meinen Augen alles Bauernfängerei aber wir Deutschen lassen uns ja gerne mit angeblicher "Sicherheit" ködern. Lieber keine Rendite und garantierten jährlichen Verlust durch die Inflation aber dafür "sicher".


@ich

23.09.2019

Jeder hat Geld. Man kann schon wo einsparen...

z.B.
Gehst du auf die Wiesn saufen? Maß 11,20 Euro.
5 Maß weg lassen, schon hast für einen Monat Geld für Sparplan ING.

Bist du Raucher? Weg lassen, ungesund, ekelhaft, uncool, etc.
Sparst sicher auch mind. 50 Euro im Monat.

Jetzt noch Geld für 10 Monate....

Weniger Partys, einen statt 2 bis 3 Urlaube, keine Angeber Karre und kein Vollgas fahren, dann sparst auch schon...

Also 50 Euro im Jahr wirst schon hinbekommen.....

@ING
Hier könntet Ihr uns Kleinsparern oder diejenigen die Risiko streuen wollen ENDLICH mal entgegen kommen!!!!!
Sparpläne auf 25 Euro setzen!!!!!!!


HorstM.

23.09.2019

alles Schwachsinn was hier geschrieben wird .. investieren in Immoblien und Sachwerte , jegliche Versicherung für Altersvorsorge
profitiert nur der Versicherungsmakler und der Staat .. bei so langen Laufzeiten an Inflation denken .. das Geld verliert enorm an Kaufkraft


ING

23.09.2019

Hallo Manuel H., Sie haben vollkommen recht, danke für den aufmerksamen Hinweis. Wir werden es korrigieren. Viele Grüße, Ihr Social Media Team


Manuel H.

23.09.2019

Finde es peinlich, dass noch nicht mal die richtige Riester-Zulage angegeben wird. 175€ sind es seit dem 01.01.2018


ich...

23.09.2019

...habe kein geld


Karl Hauser

21.09.2019

Sparen für das Alter:

Man sollte einen Mix haben, leider ist das immer schwieriger in der Zeit geworden.

Eine alte Lebensversicherung, steuerfrei mit 3,5% Zinsen.
Eine private Rentenversicherung auf Fondsbasis.
Eine Riester Rente auf Fondsbasis.
Einen guten ETF z.B. von Amundi mtl. 100 Euro bei der ING.
Eigene Aktienanlagen mit einem ING Depot.

So kommt man in der Rente auf eine Wahnsinns Summe.

Millionär wird man trotzdem nicht! Das sind alles Ammenmärchen, sonst wären so viele "Berater" etc. ja Millionäre.

Und wer kennt die "Rentnerin" Beate Sander?
Mit 59 Jahren als Lehrerin in die Rente, mit angeblich 30.000 Euro Startkapital an die Börse und jetzt mit 80 Jahren Millionären.
Ja, ja...von der möchte ich die Kontoauszüge und Depotanlagen sehen.
Die hat doch 100%ig Ihre Beraterhonorare, Autorentantiemen etc. in Aktien angelegt.
Einfach nur Aktien Wachstum oder Glück mit den angeblich Nemetschek AG Aktien und Amazon kann es nicht sein.
Sie sagt ja selber: Viel streuen, bla bla bla....

Ich lege schon lange Geld an und auch gut. Aber ich bin immer noch kein Millionär und trotz meiner oben genannten Anlagen und Aktien, habe ich zur Rente maximal, 150.000 bis 200.000 Euro und wenn es wirklich absolut super laufen sollte, bestimmt nicht mehr als 250.000 bis 300.000 Euro.
Also woher sollen die EINE MILLIONEN kommen?


Realist

20.09.2019

weil das angeblich mit der Altersvorsorge so gut klappt und es ja so tolle Tipps für die Altersvorsorge in den letzten 15 Jahren gibt, deshalb müssen immer mehr Rentner die Tafeln zur Versorgung nutzen.
Laut aktuellen Publikationen erscheinen im Vergleich zu 2016 20% mehr Rentner bei den Tafeln.
https://www.focus.de/politik/deutschland/altersarmut-anstieg-von-20-prozent-deutlich-mehr-rentner-auf-tafeln-angewiesen_id_11157364.html
Vermutlich hat so mancher von diesen Rentnern früher mal an die Renditeversprechen der diversen Berater, der selbst ernannten Experten und der Lügenmedien geglaubt - und real alles verloren.


Die freundliche Rohrdommel

20.09.2019

Die pauschale Empfehlung, Kredite zuerst zu tilgen, kann ich nicht unterschreiben. Oberste Priorität sollte der Aufbau und das Halten eines Notgroschens sein.
Sollte man nämlich alle Mittel in die Tilgung gesteckt haben und dann unvorhergesehen eine größere Summe benötigen, ist man gezwungen, zu u.U. ungünstigen Konditionen schnell einen Kredit aufzunehmen (zumal nicht feststeht, dass man dann auch die nötige Bonität hat, z.B. nach einem Arbeitgeberwechsel wegen Probezeit, Befristung o.ä. - Kreditwürdigkeit ist keine Konstante!).
Schlimmstenfalls muss man dann auf die teuersten Alternativen ausweichen: Dispo, Rahmenkredit, Kreditkarte, (Gerichtsvollzieher :-) ).

Ich würde die Empfehlung daher eher so schreiben:

2. Bestehende Kredite auf günstigere Alternativen prüfen und bei gesunder Bonität kontrolliert umschulden, dann Notgroschen aufbauen (mind. 6 Monatsausgaben - woher diese "Nettomonatsgehälter" als Referenz kommen ist mir schleierhaft), dann (Verbraucher-)Kredite sondertilgen.

Ich gehe sogar so weit zu sagen, dass - gesunde Bonität vorausgesetzt - auch bei bestehendem Notgroschen und plötzlichen Ausgaben, die diesen Notgroschen komplett auffressen würden, ein günstiger Kredit als Beimischung zu empfehlen ist, um aus o.g. Gründen nicht ganz "blank" dazustehen.

Die zusätzlichen Zinskosten dürften bei einem günstigen Kredit selbst auf mehrere Jahre nur wenige hundert EUR ausmachen und gefährden den Vermögensaufbau nicht. Dies kann man gedanklich als "Versicherungsprämie gegen unvorhergesehene Ausgaben" verbuchen.


Regine Floth-Tamminga

20.09.2019

Ich bin zu dem Artikel gekommen über einen Link im Newsletter, der eigentlich zum Sparen für die Rente für Ü50 führen sollte. Toll, wenn man dann etwas über Möglichkeiten für den jungen Arbeitnehmer erfährt.... leider ist man mit Ü50 nicht mehr jung.


M

19.09.2019

Glücklich, wer eine betriebliche Altersvorsorge hat (anderes Thema).
Lohnt sich Riestern mittlerweile oder werden die Profite immer noch von Banken (sorry ING) und Versicherern abgeschöpft?


Sepp T.

19.09.2019

Ich kann nur Jedem raten : 1. Augen auf bei der Berufswahl .
2. Weiterbilden , wieterbilden und sollte man das Gefühl haben , das in dem jetzigen Beruf ,, die Wiese abgegrast '' ist , den Beruf wechseln !
3. Sich über den zukünftigen Arbeitgeber genauestens invormieren ,
Betriebskliema , Aufsigsmöglichkeiten , Bezahlung , Sonderleistungen .


J. Web.

19.09.2019

Hände weg von betrieblicher Altersversorgung. Z. b. Direktversicherung. Habe jahrelang Weihnavhtsgeld in Direktversicherung über Firma eingezahlt. Keine Steuern, das war gut, aber bei der Renten Errechnung fehlt das Geld und der Hammer ist, dass nach Auszahlung der Direktversicherung seit 2004 10 Jahre lang Beiträge zur Krankenversicherung und Pflegeversicherung abgeführt werden müssen. Also gut überlegen, ob denn diesen großen Nachteil verschweigt auch ihr!


Lauerwald

18.09.2019

Dank der unzuverlässigen, wandlungsfähigen Regierung habe ich meinen bAV Vertrag ruhend gestellt.
Wieso soll ich doppelt Krankenversicherung zahlen? Mein Aktiendepot wächst und ab einer bestimmten Summe nutze ich die gute alte Socke und stopfe die mit Scheinen aus. So bekommen ich hoffentlich gesetzliche Rente ungekürzt. Bei unsereren Regierungen kann alles passieren.


Betriebliche Altersvorsorge?

18.09.2019

Bekomme ich keine aktuell.
Vom früheren Arbeitgeber, wegen Bestimmungen und vorzeitigem Rauswurf mtl. ganze 87,20 Euro.
Ja, davon kann ich im Alter leben..... HA HA HA HA.
Traurige kapitalistische Falschgesellschaft...Kapitalismus ist schon gut, aber jetzt viel zu einseitig geworden...einige haben zu viel macht!!!!


Scalable

18.09.2019

Scalable hat sehr guten Test, Ausführung und Übersichtlichkeit. Die Gebühren liegen im Mittelfeld.
Aber bis ich die Ersten 10.000 Euro als Mindesteinlage (welche auch bleiben muss) zusammen habe, vergehen paar Jahre.
Redet mal mit Scalable ob die das nicht schon ab 2.500 Euro oder 5.000 Euro anbieten können - selbst das ist heut zu tage, wenn man so viel in seine Miete etc. stecken muss schon sehr utopisch!!!!
Oder sollen die Kleinanleger diskriminiert werden? Nur noch Geld für die reichen?
Daher der Ausspruch GELD KOMMT ZU GELD!!!! Wer keines hat, der bekommt auch keines...sprich: kommt nie zu Vermögen.


@notting von Dieter 2

17.09.2019

Die VBL ist zwar nicht umwerfend, aber besser als nichts. Ich bekomme für 18 Jahre immerhin Netto 280 Euro. Natürlich ist das nichts im Vergleich zur Degussa, wie einige Netto 3000 Euro als Betriebsrente bekommen.
Aber ansonsten stimmt es schon: privat vorsorgen ist derzeit dank den idiotischen Gesetzen fast unmöglich. Bleibt real nur Wohneigentum - aber das am richtigen Platz, also nicht etwa in der aussterbenden Prignitz oder sonst wo in aussterbenden Regionen.


notting

16.09.2019

Die arbeitgeberfinanzierte betriebliche Altersvorsorge ist z. T. sowas von eine Verarschung. Z. B. bei VBL (für viele im ÖD zwangsweise) kriegt man den Arbeitnehmeranteil nicht zurück auch wenn man unverschuldet wg. Zeitvertrag die 5 Jahre nicht schafft (vorher gibt's die Rente nicht auch wenn man das Rentenalter erreicht hat) und den AN-Anteil versteuert hat. Dazu noch div. Probleme, wenn man den AG auch innerhalb des ÖD wechselt (ist oft was eben die Zusatzrente angeht im Endeffekt so wie wenn man in die Privatwirtschaft geht).
Und immer mehr kriegen nur rel. kurze Ketten-Zeitverträge, gerade im ÖD.

notting


Erik Ode

16.09.2019

Ich kaufe teure Musikinstrumente. Mit diesen schenke ich meinen Freunden meine Aufmerksamkeit und erwarte, dass sie mir im Alter Geld zum Leben geben.


RENTEN

12.09.2019

WIR WERDEN ALLE VERARMT STERRRRRBEEEEEN


Oliver

11.09.2019

Die private Vorsorge kann aber auch schnell nach hintnen losgehen. Wer kann schon sagen welcher politische Wind in ca. 35 Jahren vorherrscht. Zum Beispiel wird mir als Geringverdiener der selber Geld für die Rente zurückgelegt hat, eben diese bei der Grundrente angerechnet. Oder ich verdiene gut und sorge vor, dann wird mir meine gesetzliche Rente gedeckelt weil ich ja mehr durch die private Rente zur Verfügung habe. Im Moment muss man die Rente wieder versteuern, etc. Man weiß also nie was kommt "und ob man sich nicht ins Knie schießt."