Weltspartag

Wie sich selbst kleine Summen gewinnbringend anlegen lassen | 15.10.2020

Geld, das von Himmel fällt?

Weltspartag – das klingt vielleicht ein bisschen altmodisch, aber die Deutschen sind immer noch Sparweltmeister.In Zeiten von niedrigen Zinsen kann es sich aber auch lohnen, über Alternativen zum klassischen Sparen nachzudenken. 

Am 30. Oktober ist in diesem Jahr Weltspartag. Der ein oder andere dürfte dann an frühere Zeiten denken – etwa an damals, als man sein Sparschwein noch zur Bank brachte. Münzen und Scheine wurden zusammengezählt und dann ab mit den Ersparnissen aufs Sparbuch. Und wenn Weltspartag war, verteilten die Bankmitarbeiter kleine Geschenke. Eine Tradition, die sich in vielen Geldinstituten bis heute gehalten hat. Fürs Geldzurücklegen gibt es aber auch andere Anlage-Möglichkeiten.

Gute Gründe fürs Sparen

Es gibt ganz unterschiedliche Gründe dafür, warum es sich lohnt. Zum Beispiel für Situationen wie diese:

  • Sie benötigen Kapital für eine größere Anschaffung, etwa für eine eigene Immobilie, und wollen dafür Geld ansparen.
  • Sie wollen auf ungeplante Ausgaben gut vorbereitet sein – etwa wenn Ihr Auto unerwartet in die Werkstatt muss oder die Waschmaschine defekt ist.
  • Sie wollen für die Ausbildung Ihrer Kinder sparen, fürs Alter vorsorgen oder ganz einfach ein kleines Vermögen aufbauen.

Übrigens, hätten Sie es gewusst? Mit kleinen Beträgen über die Jahre ein Vermögen aufbauen – dieser Gedanke kam schon in den 1920er-Jahren auf. Am 31. Oktober 1925 fand erstmals der Weltspartag statt, bald feiert er also seinen 100. Geburtstag. Der Tag soll das Sparen fördern – damals wie heute. Nach wie vor ist der 31. Oktober allgemein das Datum für den Weltspartag. Weil in einigen Bundesländern der Reformationstag am 31. Oktober ein gesetzlicher Feiertag ist, fällt der Weltspartag in Deutschland immer auf den letzten Arbeitstag davor, in diesem Jahr also auf den 30. Oktober.

Mögliche Alternative zum klassischen Sparen: Investieren

Nach wie vor sind die Deutschen Weltmeister im Sparen. Doch auf klassische Sparprodukte gibt es kaum noch Zinsen. Alternativ könnte sich der Einstieg in Wertpapiere lohnen – auch mit regelmäßig kleineren Beträgen. Zum Beispiel mit Wertpapier-Sparplänen.

Bei der ING Deutschland etwa haben Sie vom 19. Oktober an die Möglichkeit, Ihre Sparplanrate selbst festzulegen. Als Kunde entscheiden Sie, wie viel Sie regelmäßig investieren möchten.– entweder monatlich, jeden zweiten Monat oder quartalsweise, wie Sie möchten. Das geht schon ab 1 Euro.

Gerade für Anleger, die keine großen Summen auf einmal investieren wollen, können Wertpapier- Sparpläne eine gute Möglichkeit sein, in kleinen Schritten ein Vermögen aufzubauen. Sie sollten nur so viel investieren, wie Sie auch wirklich nach Abzug aller Kosten und Sicherheitspuffer für unerwartete Ausgaben frei zur Verfügung haben. Denn komplett risikofrei ist keine Geldanlage, daher sollten Sie als Anleger immer nur so viel Risiko eingehen, wie Sie tragen können.

Geldanlage langfristig und breit gestreut: Fonds und ETFs

Eine der Grundregeln der Geldanlage heißt: Um das Risiko zu minimieren, sollten Investitionen breit gestreut werden. Der Grund? Wer sein Geld in viele unterschiedliche Anlageklassen steckt, wird von Kursschwankungen eines Produkts nicht so stark getroffen wie beispielsweise ein reiner Aktieninvestor. Hierfür können sich sowohl Fonds als auch ETFs anbieten.

Bei aktiv gemanagten Fonds müssen die Anleger entscheiden, welcher Risikotyp sie sind. Zum Beispiel konservativ, spekulativ oder risikobewusst. Das Fondsmanagement kümmert sich dann je nach Zusammensetzung des Fonds um die Aufteilung in Anlageklassen wie z.B. Aktien, Anleihen, Immobilien oder Rohstoffe. Zudem kann das Fondmanagement bei Kursschwankungen reagieren und Umschichtungen vornehmen. So können in einem Fonds Aktien mit Anleihen gemischt werden.

ETFs sind dagegen passiv gemangte Indexfonds.
Je nachdem, wie ein ETF die Wertentwicklung des zugrunde liegenden Index nachbildet, unterscheidet man zwischen vollständig replizierenden und synthetischen Produktvarianten.

Bei der vollständigen Nachbildung werden die in einem Index enthaltenen Einzelwerte entsprechend ihrer Gewichtung im Index gekauft. Diese Methode wird oft bei großen Aktienindizes angewandt, deren Einzelwerte an den Börsen rege gehandelt werden.

Bei Indizes, deren Liquidität nicht so hoch ist, kann auf die optimierte Nachbildung zurückgegriffen werden, bei der nur die liquidesten oder repräsentativsten Titel gekauft werden, die den größten Einfluss auf den Index haben. Die synthetische Indexnachbildung erfolgt über ein Tauschgeschäft (Swap). Im Gegensatz zur vollständigen Nachbildung kann ein synthetischer ETF auch in andere Wertpapiere als die im zugrunde liegenden Index enthaltenen Titel investieren.

Diese Variante erleichtert den Zugang zu Märkten mit geringerer Liquidität und ermöglicht zudem besondere Produktvarianten, die z.B. die Wertentwicklung eines Index gehebelt nachvollziehen oder an fallenden Indizes positiv partizipieren (Short-ETFs).

ETFs sind im Vergleich zu aktiv gemanagten Fonds relativ kostengünstig. Während für Fonds beim Kauf oft ein Ausgabeaufschlag von 5% erhoben wird, entfällt dieser in der Regel bei ETFs. Auch bei den jährlichen Verwaltungsgebühren schneiden die ETFs in der Regel besser ab als Fonds.

Autor: ING


Ihre Meinung

Kommentare (31)


Kommentare

ingo-bingo

10.11.2020

Zwischen Wunsch und Wirklichkeit klafft immer eine riesige Lücke...Ein Kommentar stellt ja nur die Meinenug des Schreibers wieder, also meine...Was wäre denn wenn die Montagsbörse (4.5% +) anders gelaufen wäre, Richtung 2008/09...Nun ja, es eben nicht alles Gold was glänzt.....
"Ich kann Ihnen nicht sagen, wie Sie schnell reich werden. Ich kann Ihnen aber sagen wie Sie schnell arm werden, nämlich indem Sie versuchen schnell reich zu werden" (Kostolany)


Andy@Joe, Ingo Bingo

09.11.2020

So Ihr beiden, manchmal ist es besser nichts zu sagen.
Das einfache Zertifikat ist eine Inhaberschuldverschreibung, das brauche ich euch ja nicht erklären, was das ist.
Ich lese Forderungen, Zinsen, Zertifikat, Rechte, Index, Nennwert, Investiert.
ETFs gibt es 1:1 auf einen Index passiv abbildet, ETF auf swap Basis oder ETF der auch gleichzeitig mit den entsprechenden Aktien hinterlegt werden, dass gibt es auch alles auf Basis eines Zertifikats.
Merkt Ihr gar nicht wie die Börsen abgehen? Auf diesen Moment habe ich Wochen gewartet.
Ich Hebel sowas mit Optionsscheine. Brauche ich ja nicht zu erklären.
Am Jahresende wundert Ihr euch außer Spesen nichts gewesen.
Viel Erfolg mit euer Strategie.


Joe @ingo bingo

09.11.2020

Was heißt: Das ist nichts wert? Wenn Sie ihr Sparguthaben auf die Bank bringen, dann ist das erstmal weg. Dafür bekommen Sie eine Forderung gegen die Bank, ihnen x Euro plus Zinsen auszubezahlen.
Bei einem ETF ist es ähnlich. Entweder ist es ein replizierender ETF, der genau die Aktien im Verhältnis kauft, wie diese im Index vorkommen. Dann gehören Ihnen sozusagen auch ein Teil der Aktien des Fonds und damit auch ein Teil des Stuhls des Social Media Teams. Oder es ist einfach ein Zertifikat, das ist genauso eine Forderung von Ihnen gegenüber der Bank (bzw. dem Emittenten des ETFs). Sie haben das Recht, von der Bank je nach Wertentwicklung der Aktien im Index eine mehr oder weniger große Summe zu fordern. Das ist alles. Das ist genau die gleiche Forderung wie bei Ihrem Sparguthaben, und es ist genau gleich viel oder gleich wenig "wert".


ingo bingo

09.11.2020

kommen wir mal zu ETF's.....ETF's sind einfach nur Bankprodukte ohne Gegenwert. Bei Anleihen schuldet mir das Gegenüber den Nennwert und die verbrieften Zinsen. Bei Aktien gehört mir ein Anteil an der Firma und noch tiefer beschrieben...der Stuhl auf dem z.b. Das Social Media Team sitzt und evtl auch der PC....das weis ich also was mein Anteil ist.....Bei ETF's besitze ich gar keinen Gegenwert...also dient so ein Fonds allein der Verdienstbeschaffung für eine Bank. Da nimmt man für nichts Gebühren ein.....denn der Fond investiert ja nicht wirklich, sondern schreibt nur die Börsenkurse ab...je nach Bedarf Golden oder Gülle...also als "Wertanlage" gibs da nichts....das ist nichts "Wert"


ING

09.11.2020

Hallo Frau Polzhuber, falls Sie eine konkrete Frage zu diesem Artikel haben, freuen wir uns darauf, sie Ihnen zu beantworten. Schreiben Sie uns dazu einfach noch einmal. Viele Grüße, Ihr Social Media Team


Polzhuber Mechtild

08.11.2020

Der Text ist leider mit all den Fachbegriffen für Laien sehr schwer zu verstehen.


Joe @Guddi

07.11.2020

Wenn Sie erben, dann können Sie sich am Todestag einen Kurs dieses Tages heraussuchen. Die Differenz zwischen Einstandskurs und Kurs am Todestag erben Sie, darauf zahlen Sie evtl. auch Erbschaftssteuer oder Sie haben Freibeträge. Ab dann läuft es auf Ihre eigene Rechnung. Übernehmen und einfach weiterlaufen lassen können Sie nicht.
(Antwort eines interessierten Laien. Keine Rechtsberatung :-) )


ING

05.11.2020

Hallo Guddi, bitte kontaktieren Sie uns mit Ihren Fragen telefonisch unter der 069 / 34 22 24. Die Kollegen werden Ihnen weiterhelfen können. Viele Grüße, Ihre ING


Guddi

05.11.2020

Scalable wird im Falle des Todes einfach zu den Tageswerten aufgelöst, oder? Egal wie ungünstig die Konditionen sind. Die Erben können nicht "übernehmen"
Oder habe ich das falsch verstanden?


Dieter 2

04.11.2020

am Montag gab es kurzzeitig einen schönen Artikel auf ard tagesschau
Titel des Artikels: "die jungen Zocker an der Börse".
In dem Artikel wurde perfekt beschrieben, wie die Verführung zum Zocken funktioniert, bei wem es warum funktioniert und wer real gewinnt und wer verliert. Am schönsten fand ich den Hinweis, dass früher die jungen Leute im Zug ein Buch lasen und heute dagegen in der Zeit mit dem smartphone an der Börse zocken (und dabei Geld verbrennen).
Die Älteren hatten wenigstens noch durch die crash nach der e-commerz-Hype ihre Träume beendet, die etwas jüngeren nach Lehmann Brothers etwas nachgedacht - aber Auftragsschreiber wie "Hans im Glück" hoffen halt auf die wachsende extreme Naivität der Generationen X und Z. Und die Verblödungsschule und Misthaufen internet sorgen für den Erfolg ... .


Marie@Joe@Andy

03.11.2020

Scalable hat bei den niedrigsten Börsenstände verkauft. Das Geld ist weg. Es braucht viele Jahre um zu Null Verlusten zu kommen.
Das beste Scalable ETF ist derzeit eine Staatsanleihe, damit bekommt man nur ein Paar Prozent pro Jahr und ich bin nicht mehr jung.
Die Jahrzehnten von Andy sind fraglich.


Sparer

31.10.2020

Bin am überlegen, den Broker zu wechseln, nach dem die ING-Diba drei Tage nach der letzten Erhöhung schon wieder erhöht hat.
Die ING wird mir zu teuer !


ING

30.10.2020

Hallo ING-Kunde, wir werden in diesem Jahr nicht am Tag der Aktie teilnehmen. Warum das? Wir wollen Ihnen als Kunde langfristige statt einmalige Angebote anbieten, da wir festgestellt haben, dass unsere Kunden dies nachfragen. Deshalb haben wir auch schon zahlreiche Wertpapier-Aktionen, die Sie auf unserer Homepage unter „Aktionen“ finden. Und wir arbeiten darüber hinaus an Produkten und Services, die das Geldanlegen für Sie als Kunde noch attraktiver machen werden. Wir halten Sie auf dem Laufendenden. Viele Grüße, Ihr Social Media Team


Hans im Glück

30.10.2020

Lieber Bernd,

wer in solche Nischenprodukte investiert? Wen wundert es? Da bist du selbst schuld, wenn dich die Gier nach den x-tausend Prozent gepackt hat. There is no free lunch! Jede Chance hat ein Risiko? Wer mehreren tausend Prozent nicht widerstehen kann, der darf über einen Totalverlust nicht jammern.
Die Lösunf liegt so nahe: Vanguard All World. Der hat so um die 3.500 Aktien drin. Wenn da mal ein paar pleite gehen interessiert das niemanden. Das merkst du nicht einmal. Aber wenn man natürlich gierig ist, ist der ETF so tot langweilig... Selbst schuld. Spätestens seit der synthetischen Herstellung oder Herstellung über genetisch veränderte Bakterien ist der Markt bei Cannabis tot. Jammere nicht. Sei ein Mann. Und gib nicht anderen die Schuld sondern fasse dich an deine eigene Nase.


ING-Kunde

29.10.2020

Wieso wird denn nirgendwo auf den Tag der Aktie hingewiesen ? Die Banken wie die ING haben diesen dieses Jahr vom 16.03 auf den 30.10 verschoben. Ist das ein Gag gewesen oder gilt das noch ?


Bernd

29.10.2020

Als ein 1949 in der DDR geborener würde mir beigebracht das Geld nur ein Gegenwert für geleistete Arbeit ist. Geld ist keine Ware. Und so habe ich keine Ahnung was Aktien sind und wie sie angewendet werden. Wir würden darüber belehrt über die Vermengung von Bankkapital zu Industriekapital
Nun bin ich zum Wessi geworden. Hier redete man mir ein, daß ich unbedingt Kannabisaktien kaufen soll. Denn die werden in absehbarer Zeit ins unermeßliche steigen. Naiv wie ich war warf ich Mal 1300€ für Kannabisaktien zum Fenster raus. Heute sind die nur noch 120€ wert.
Ja nun weiß ich was Kapitalismus für ein miser Partner für mich ist.


Bernd

29.10.2020

Als ein 1949 in der DDR geborener würde mir beigebracht das Geld nur ein Gegenwert für geleistete Arbeit ist. Geld ist keine Ware. Und so habe ich keine Ahnung was Aktien sind und wie sie angewendet werden. Wir würden darüber belehrt über die Vermengung von Bankkapital zu Industriekapital
Nun bin ich zum Wessi geworden. Hier redete man mir ein, daß ich unbedingt Kannabisaktien kaufen soll. Denn die werden in absehbarer Zeit ins unermeßliche steigen. Naiv wie ich war warf ich Mal 1300€ für Kannabisaktien zum Fenster raus. Heute sind die nur noch 120€ wert.
Ja nun weiß ich was Kapitalismus für ein miser Partner für mich ist.


Hans im Glück

27.10.2020

Wir haben 130.000 € an der Börse und meine 4 jährige Tochter bereits 6.000 €.

Trotzdem wird sie später mal lernen, was es bedeutet einen Ferienjob zu machen und ihr Geld selbstständig zu verdienen.

Nur so lernt man den Umgang und Wertigkeit von Geld.

Nebenbei verleihen Banken das Geld auf ihrem Sparbuch nicht weiter. Das Geld für Kredite wird per Bilanzverlängerung geschöpft.

Hier lese ich - auf beiden Seiten - viel Unwissenheit und Halbwahrheiten.

Viele Grüße


Andy

26.10.2020

Vielleicht wissen einige Bürger nicht, dass langsam ihr Geld weniger Wert hat und das die Banken gern mit dem Sparbuchgelder mit 0% arbeiten und weiter verleihen. Also aus Fehlern wird man schlau oder arm.
Viele Meinungen werden hier auf den Kopf gestellt.
Die Börsen gibt es schon mehr als 500 Jahre und habe alle Katastrophen überlebt. Und wenn man den Trick oder Zauber verstanden hat, kann man sich an Wertsteigerungen von Unternehmern beteiligen. Ganz einfach ist das auch in Kinderbücher der deutschen Bundesbank oder EZB beschrieben mit welchen Tricks gearbeitet wird.
Viel Erfolg


ING

26.10.2020

Hallo Ingo, schade das unsere Produktempfehlungen nicht zusagen. Wenn Sie diese nicht mehr wünschen, schreiben Sie uns bitte eine E-Mail an info@ing.de Viele Grüße, Ihr Social Media Team


Dieter 2

25.10.2020

Leute wie Andy und andere sind nichts weiter als fremd finanzierte Auftragsschreiber. Denn die Abneigung der Deutschen gegen das Spekulieren an der Börse reicht zurück bin in die Wirtschaftswunderjahre". Und da heute die "kleinen Sparer" weit mehr als 500 Milliarden Euro auf zumeist schlecht verzinsten Konten zu liegen haben oder gar schon Minuszinsen dafür zahlen müssen, wollen natürlich die gewinngeilen Börsenhändler unbedingt ran an diese gewaltige Summe und versuchen nun deren Besitzer mit allen psychologischen Tricks zum Verbrennen dieser Ersparnisse an der Börse zu verleiten. Und die Banken machen gern mit, weil Sie daran kräftig mit verdienen. Und da die von sich selbst total überzeugten Generationen X und Z (durch Bücher auch bekannt als Generation Doof und Superdoof) längst von der Werbung intensiv fremd gesteuert werden, ist man dabei durchaus erfolgreich. Zumal bekanntlich jeder selbst seines eigenen Glückes Schmied ist. Wünsche daher viel Freude am Verbrennen des scheinbar von Euch viel zu leicht viel zu viel verdienten Geldes.


Andy@ Marie,Joe

25.10.2020

Verloren hat man Geld, wenn man Verluste realisiert. Viele steigen erst ein, wenn jeder darüber spricht. Die meisten Vermögensverwalter lassen sich das gut bezahlen, weil man sich um nichts kümmern möchte. Kaufe Dir ein Welt ETF auf Aktien das ist alles drin und mache da ein Sparplan draus. Ein Vermögen baut man auf Jahrzehnte auf und geht der Markt nach unten kannst du günstig nachkaufen.


Joe @marie

23.10.2020

Können Sie uns mehr darüber erzählen? ETFs sind ja dafür da, das Vermögen breit zu streuen, also entwickelt sich das angelegte Kapital genauso wie der Markt. Nicht so weit nach oben wie Einzelaktien, aber auch nicht so weit nach unten.
Bei Scalable muss man 10.000€ als Mindestanlage setzen. Das ist schon mal viel Geld, also können auch mal ein oder zwei Tausender kaputt gehen. Mit solchen Schwankungen muss man leben und die muss man auch aussitzen können. Oder war es bei Ihnen mehr?


marie

22.10.2020

Daß man in kurzeit Zeit eine Menge Geld mit ETF' s verlieren kann,
braucht man nur ein Depot bei Scalable Capital zu haben.


Andy @Dieter 2

22.10.2020

Glitzer hin oder her. Ich mache Mut für die Börse. Was macht man da?
Kaufe Dir eine Coca Cola, Nestle ist euch das klar, dass Ihr eine Beteiligung gekauft habt? Wie geht man mit solchen Aktien pleite?
Nichts ist 100 %ig genau wie das Kasino.
Dieter Du verstehst, wie viele andere die Wirtschaft und die Börse nicht, mach Dich schlau.
Ich erzähle euch meine Lebensgeschichte die auch mit verantwortlich ist, was ich erreicht habe.
Ich habe die Welt gesehen, von einer ganz anderen Seite. Ich war immer mit einem 10 Kg Rucksack in den Ferien und meinem Urlaub 4-6 Wochen unterwegs und wollte die Menschen verstehen.
Ich habe mit armen Menschen Baumwolle, Tabak geerntet und hatte nur Wasser und Maisbrot. Habe 3 Tage nichts zu Essen gehabt und habe mich von Wasser ernährt bei 40°C.
Habe in den Slams gelebt. Ich habe mit Mütter und deren Kinder an der Straße geschlafen. Waschen wie wenn man nichts hat. Im Park mit Drogenabhängigen und Kriminelle geschlafen, bis eines Tages ein Aids Kranker neben mir Tot lag. Nachts hat man immer Schüsse gehört. Ich bin von der Polizei verhaftet worden. Ich habe mit Alkoholabhängigen Pfosten gesetzt und ein Zaun montiert. Der Wasserhaushalt war 1-2l Rum.
Ich hatte keine Kreditkarte. Wo ich am nächsten Tag bin war nicht klar, aber ich hatte immer ein B+C Plan.
Mich wollte man nicht von México in die USA einreisen lassen, weil ich nicht wie ein Tourist aussah. Ich habe durch die Arbeit kein Geld angenommen oder habe das den Müttern gegeben.
Meine Fortbewegung war der Bus zwischen Tieren, Obst und Gemüse oder per Anhalter. Man darf nicht nachdenken sondern machen.
Meine Frau und Kinder waren auch manchmal dabei, aber nicht auf so heftigen Touren.
Sowas prägt und nicht solche inhaltslose Texte was man alles kann.
So und daraus werden für mich Fissionen, die ich umsetze.
Ich Arbeite jeden Tag und leite eine Technikabteilung. Ich lasse Ersatzteile herstellen und muss jeden Tag Lösungen finden, das geht soweit das große Unternehmen mich nach Rat und Lösungen fragen.
Das ist für mich der Grundstein zum Erfolg.
Und die Werbung die keine ist kennt Ihr ja.
Also ich habe bei fast null angefangen.
Und lasse mir es auch mal gut gehen, ich protze und übertreibe nicht.
Viel Erfolg


Dieter 2

22.10.2020

Andy sein Beitrag ist wieder mal Werbung pur für das Spiel an der Börse zugunsten der sowieso schon zumeist extrem reichen Börsenmaklern.
Millionen Bundesbürger, die an der Börse schon viel oder gar alles verlören haben werden mir sofort zustimmen.
Wer an der Börse reich werden will, sollte mindestens 10 Millionen einsetzen können und auch mal 200 000 Euro ohne Probleme als Totalverlust abbuchen können.
Und Heranwachsende sollten beizeiten lernen was Arbeiten bedeutet und wie schwer sich mehr als 80% der Bundesbürger Ihr Geld verdienen müssen.
Übrigens hat auch unsere heranwachsende Tochter die Show von Glitzerstädten erlebt - aber auch bitterste Armut z.B. auf den Philippinen, wo ein Menschenleben nichts bedeutet ... .


Andy selbständig sparen

21.10.2020

Sag mal trägst du nicht ein bisschen dick auf? Was hat das mit sinnvoll sparen zu tun? Was kostet die Welt? Warum muss deine Tochter ein Nebenjob haben. Es gibt eine Zauberformel und die heißt lass dein Geld für dich arbeiten. Seit der Geburt haben wir für das Kindergeld sowie ein größerer Betrag der Ausbildungsvergütung stück für stück Aktien gekauft. Wie lernen Kinder mit einer Kreditkarte umzugehen, kein Stück. Wenn ich kein Geld in der Tasche habe kann ich auch nichts kaufen. Oder?
Nebenbei haben die Kinder 2 mal im Jahr allein oder mit uns Urlaub in der USA gemacht. Kurzfristig haben wir uns entschieden Weihnachten und Silvester in Las Vegas zu feiern. Oder sind nach Dubai geflogen.
Das kann man sich leisten wenn man mit Geld umgehen kann und das es für dicht arbeitet. Und das Auto in der Garage besitzt ein Stern auf der Motorhaube und kann auch selbständig Lenken.
Meine Kinder brauchen sich keine Sorgen über die Altersvorsorge mehr machen.
Übrigens wenn man vor 23 Jahren 600 € in Amazon investiert hätte wär Mann heute Millionär.
Das ist alles sowas von unwichtig.
Einige Tipps zum Ansparen, macht euch frühzeitig Gedanken. Kauft einen guten ETF -Sparplan ( der sollte nur auf Aktien setzen) und einige gute Aktien. Alles andere macht nicht viel Sinn.
Sowas bekommt man auch bei ING.
Das ist keine Werbung für die ING!
Wenn das konsequent lange Zeit umsetzt wird, kann man viel erreichen.

Zum Schluss.
Warum arbeitet Ihr fürs Geld, dass Geld muss für euch arbeiten.
Viel Erfolg


wer lehrt heute noch seinen Kindern das selbständige Sparen?

21.10.2020

Meine Tochter durfte sich mit 10 Jahren selbst eine Hausbank aussuchen. Es wurde nicht unsere Hausbank. Zumal nicht jede Bank für eine 10 jährige ein eigenes Konto eröffnet. Und dann hat Tochter dort immer fleißig auch kleine Beträge hingebracht und damit abgezinste Sparbriefe gekauft. Mit 18 hatte Sie dann als Schülerin eines Gymnasiums, nicht zuletzt durch Verzicht auf den Konsumrausch ihrer Mitschüler - inklusive deren Drogenkonsum und Neukauf-Wegwerfmentalität, satte 90 000 DM angespart. Dazu gehörten auch Einkommen aus Nebenjobs ab dem 14. Lebensjahr. Allerdings hatten wir ihre aktuellste modische Kleidung in Hongkong gekauft, die aktuellste Elektronik z.B. in Singapur und z.B. die modischen Schuhe in Oslo statt in Düsseldorf - womit wir 30 bis 90 % der deutschen Preise einsparten. Und obwohl sie mit 14 eine eigene VISA-Card bekam und sie öfters weltweit allein im Ausland war, wurde auch diese Karte sparsam eingesetzt.
Und so hat Sie sich dann am 18. Geburtstag mal ein Smart Cabrio und einen Porsche Boxter angeschaut - aber dann ganz vernünftig einen nagelneuen asiatischen Micro-Van gekauft. Das Personal im Mercedes-Autohaus hat sowieso damals nach einem Blick auf Tochters Kontoauszug sein Verhalten blitzartig geändert.
Und bitte wie sieht es heute bei Euch und Euren Kindern aus? Und bitte wie soll man Sparen mit elektronischer Währung den Kindern beibringen?


Sparen = Verzicht?

20.10.2020

Der Beitrag von Thomas S. Kohl ist inhaltlich ganz im Sinne der Werbung und der Werbeindustrie. Denn nur diese massiven Lügner machen aus Sparen Verzicht. Aber das ist ganz im Interesse der verführenden und lügenden Werbung. Nur dummerweise lassen sich noch immer mindestens 15 % der Bevölkerung weder von der Werbung noch vom Mainstream, noch vom Gruppenzwang, noch vom "must have" oder vom "let's have fun" vereinnahmen und damit fremd steuern. Denn nur wer sich selbst steuern kann, der braucht weder den Dispo, noch irgend eine Art von Finanzierung - weil er immer genügend Mäuse für Wünsche "auf der hohen Kante zusammen gespart hat".
Geschrieben von Einem der durch 30 Jahre planmäßiges Sparen demnächst die Schallmauer zum M knackt. Übrigens: mein aktuelles fabrikneues Auto hätte vor Ort 33 T Euro gekostet, 180 km entfernt habe ich nicht mal 22 T Euro dafür bezahlt. Und bei tollen Fernreisen zahle ich für die identische Reise gewöhnlich nur 25% des Preises von TUI-Urlaubern.


Ulrike Gortner

19.10.2020

In Ihrer Ausführung steht nichts aktuell sinnvolles. Außer das Bekenntnis, dass von Ihnen die Menschen, die Ihr Geld einer soliden Bank gerne anvertrauen wollen, also nicht direkt Geldgeschäfte unterstützen wollen, die unter anderem dazu verwendet werden Rüstungs-, chemische Industrie, schulmedizinische Pharmaindustrie, ..., zu stabilisieren, von Ihnen verprellt werden: höhere Zinsen gibt es keine, dafür die Investitionsmöglichkeit in die "Industrie".
Ich freue mich über eine Überdenkung Ihres Konzepts: "back to the roots". Ein Sparprodukt anzubieten, aus dem ersichtlich wird, die oben genannten Industrien nicht ausschließlich mehr zu fördern und dadurch die Möglichkeit zu öffnen, das viele Geld, das bei vielen unter dem Kopfkissen wartet auf eine solide Anlagemöglichkeit zu generieren. Dann wäre der Weltspartag ein "echter Kracher".
Vielen Dank.
Viel Erfolg bei Ihrem Tun.


Thomas S. Kohl

19.10.2020

'Bei welchen Ausgaben könnten Sie Kosten einsparen', das ist ja der dümmste Spruch, den ich gelesen habe, und das im Zusammenhang mit Sparen, Weltspartag, und auch noch von einer Bank. Kosten kann man nicht sparen, ganz einfach, weil es dem Begriff des Sparens widerspricht, es wäre hier sinnvoll, den Begriff 'Sparen' richtig zu erklären, denn man kann nur sparen, wenn man auf etwas verzichtet, so ganz kurz gesagt. Kosten kann man senken, erhöhen, im Griff haben, aus der Sicht der Volkswirtschaftslehre aber nicht sparen. Diese Redewendung kommt aus der Politik und veräppelt gelinde gesagt das Volk.