Altersvorsorge für Selbstständige
Selbstständige sind Sie meist selbst für ihre Altersvorsorge verantwortlich. Welche Möglichkeiten gibt es? Lohnt sich ein Altersvorsorgedepot für Freelancer/-innen und Freiberufler/-innen? Und wie viel sollten Sie für später zurücklegen? Hier finden Sie die wichtigsten Antworten rund um Altersvorsorge, Vermögensaufbau und die Rentenlücke.
Altersvorsorgedepot für Selbstständige: Das Wichtigste auf einen Blick
- Selbstständige können zwischen verschiedenen Vorsorgelösungen wählen, darunter Altersvorsorgedepot, Basisrente (Rürup-Rente) und private Rentenversicherung.
- Ab 2027 erhalten viele Selbstständige erstmals Zugang zur staatlichen Förderung des Altersvorsorgedepots.
- Schon ab 10 Euro monatlich bzw. 120 Euro Eigenbeitrag pro Jahr können Sie Anspruch auf die staatliche Förderung haben.
- Die Grundzulage kann bis zu 540 Euro pro Jahr betragen, zusätzlich können Kinderzulagen möglich sein.
- Beiträge und Zulagen werden am Kapitalmarkt investiert, beispielsweise in ETFs und Fonds.
- Erträge im Altersvorsorgedepot bleiben während der Ansparphase steuerfrei; die Besteuerung erfolgt erst in der Auszahlungsphase.
- Das Altersvorsorgedepot bietet flexible Einzahlungen und eignet sich daher auch bei schwankendem Einkommen.
- Der erste Schritt zur Schließung der Rentenlücke ist die Berechnung der eigenen Versorgungslücke. Mit Hilfe eines Rentenlückenrechners lässt sich diese schnell und einfach ermitteln.