Was kostet ein Altersvorsorgedepot?

Kosten und Gebühren einfach erklärt

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Was kostet ein Altersvorsorgedepot eigentlich? Das hängt vom Anbieter, der Depotvariante und den gewählten ETFs oder Fonds ab. Wir zeigen Ihnen, welche Kosten entstehen können, worauf Sie beim Vergleich achten sollten und welche Kosten bei der ING anfallen. 

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Beim Altersvorsorgedepot können Anbieter- und Produktkosten entstehen. Dazu gehören zum Beispiel Kosten für Depotführung, Sparpläne, Käufe und Verkäufe sowie ETFs oder Fonds.  
  • Beim Standarddepot gibt es gesetzliche Vorgaben für die Kosten.  
  • Bei der ING kosten Depotführung, Sparplan-Ausführungen, Einmalanlagen, Umschichtungen und Anbieter-Wechsel 0 Euro. 
  • Beim „Altersvorsorge-Depot Relax“ der ING (Standarddepot) liegen die laufenden ETF-Kosten bei 0,2 % p.a (zzgl. Transaktionskosten). 
  • Beim „Altersvorsorge-Depot Aktiv“ der ING (Selbstentscheider-Depot) hängen die Produktkosten von Ihrer persönlichen Auswahl ab und starten je nach Produkt bei 0,03 % p.a. (zzgl. Transaktionskosten). 

Altersvorsorgedepot-Kosten vergleichen: Darauf sollten Sie achten

1. Depotführungsgebühr: Was kostet Ihr Depot? 

Das Altersvorsorgedepot ist vereinfacht gesagt der Ort, an dem Ihre ETFs oder Fonds für die Altersvorsorge liegen. Für die Verwaltung dieses Depots können Anbieter eine Gebühr verlangen. Diese nennt man Depotführungsgebühr. Sie bezahlen dann dafür, dass der Anbieter Ihr Depot führt, Ihre Wertpapiere verwahrt und Ihre Zulagen verwaltet. Bei der ING: 0 Euro Depotführungsgebühr. 

 

2. Sparplan, Einmalanlagen und Umschichtungen: Welche Kosten entstehen? 

Beim Altersvorsorgedepot haben Sie zwei Möglichkeiten, Geld zu investieren: 

  • Sie legen regelmäßig Geld an mit einem Sparplan oder/und  
  • Sie investieren zusätzlich immer mal wieder Geld, wenn es gerade passt. Das nennt man „Einmalanlage“. 

Hierfür können je nach Anbieter Kosten anfallen. Vor allem bei den Altersvorsorgedepots, bei denen Sie selbst entscheiden, welche Wertpapiere Sie kaufen und verkaufen wollen. 

Im Standarddepot ist das übersichtlich: Dort gibt es zwei vorausgewählte ETFs. Die Gewichtung zwischen den beiden können Sie selbst gestalten. Vor Beginn der Auszahlungsphase wird zur Risikoreduzierung die Zusammensetzung Ihres Altersvorsorgedepots automatisch in den risikoärmeren ETF verändert. Das nennt man Umschichtung.  

Bei manchen Anbietern entstehen für Sparplan, Einmalzahlungen und Umschichtungen Kosten. Bei der ING nicht. Deshalb lohnt sich beim Vergleich ein genauer Blick.  

 

3. Anbieter-Wechsel: Was kostet ein Wechsel? 

Ein Altersvorsorgedepot begleitet Sie viele Jahre. In dieser Zeit kann sich einiges ändern. Vielleicht möchten Sie später zu einem anderen Anbieter wechseln. Deshalb lohnt es sich, schon vor dem Abschluss zu prüfen: Was kostet ein Anbieter-Wechsel? Die ING erhebt für den Wechsel zu einem anderen Anbieter keine Gebühr. So bleiben Sie flexibel. 

 

4. Produktkosten: Was kosten ETFs und Fonds? 

Auch ETFs und Fonds verursachen laufende (Produkt-)Kosten. Diese werden direkt innerhalb des jeweiligen Produkts berücksichtigt und nicht separat von Ihrem Konto abgebucht. Eine wichtige Kennzahl dafür ist die Gesamtkostenquote, kurz TER. 

Wenn sich die Zusammensetzung eines ETFs oder Fonds ändert, werden Wertpapiere gekauft oder verkauft. Für diese Transaktion können Kosten entstehen. Diese werden direkt im ETF oder Fonds berücksichtigt und Ihnen nicht separat in Rechnung gestellt.  

Die TER steht für „Total Expense Ratio“ und zeigt, welche laufenden Kosten jährlich für die Verwaltung und den Betrieb eines ETFs oder Fonds anfallen. Sie bildet jedoch nicht sämtliche Kosten ab, die sich auf Ihre Anlage auswirken können. 

 

Und wie hoch sind die Produktkosten im Altersvorsorgedepot? 

Das hängt davon ab, welche ETFs oder Fonds Sie wählen. Grundsätzlich gilt: Je niedriger die Kosten, desto mehr von Ihrem Geld bleibt für Ihre Altersvorsorge. 

Beim „Altersvorsorge-Depot Relax“ der ING (Standarddepot) betragen die laufenden Produktkosten der beiden ETFs insgesamt 0,20 % pro Jahr (zzgl. Transaktionskosten). 

Beim „Altersvorsorge-Depot Aktiv“ der ING (Selbstentscheider-Depot) hängen die laufenden Produktkosten von den von Ihnen ausgewählten ETFs oder Fonds ab. Die günstigsten verfügbaren Produkte starten bei einer TER von 0,03 % pro Jahr. Andere Produkte können höhere laufende Kosten haben. Die TER eines ETFs oder Fonds ist nicht mit den Effektivkosten des gesamten Altersvorsorgedepots gleichzusetzen. 

 

Was kostet das Standarddepot beim Altersvorsorgedepot?

Beim Standarddepot gibt es eine gesetzlich vorgegebene Obergrenze für die Kosten. Die sogenannten „Effektivkosten“ dürfen insgesamt höchstens 1% pro Jahr betragen. Darin werden die Kosten für das Produkt und den Anbieter berücksichtigt. Viele Angebote liegen sogar darunter, auch das der ING. 

Beim Altersvorsorgedepot zählt mehr als nur der Preis

Niedrige Kosten sind wichtig. Aber wenn es um Ihre Zukunft geht, zählt mehr: Ein Altersvorsorgedepot begleitet Sie über viele Jahre. Umso wichtiger ist ein Angebot, das Sie verstehen, das zu Ihnen passt und mit Ihnen flexibel bleiben kann. Deshalb lohnt es sich, nicht nur auf Prozentzahlen zu schauen. Fragen Sie sich zum Beispiel: 

  • Sind die Kosten einfach und transparent? 
  • Habe ich eine gute Auswahl an ETFs und Fonds? 
  • Bleibe ich flexibel, wenn sich mein Leben oder meine Pläne ändern? 
  • Kann ich mein Depot einfach verwalten? 
  • Ist der Anbieter langfristig der richtige für meine Altersvorsorge? 
  • Fühle ich mich mit meiner Entscheidung gut aufgehoben? 

Damit nicht nur die Kosten stimmen, sondern auch das gute Gefühl für Ihre Zukunft. 

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