Beton zu Geld machen

Tipps für den Immobilienverkauf

Sie möchten Ihr Haus oder Ihre Wohnung verkaufen? Passt! Der Zeitpunkt könnte nicht besser sein: Die Preise sind hoch, die Nachfrage groß. Mit diesen Tipps machen Sie aus Ihren vier Wänden Gold.

Schwächen finden

Der schönste Raum macht keinen guten Eindruck, wenn die Wände speckig sind. Schon kleine Ausbesserungen, wie das Streichen der Wände, oder ein gepflegter Rasen können große Wirkung haben. Auch beschädigte Fliesen im Bad lassen sich mit wenig Aufwand auswechseln. Grundsätzlich sollten Sie dem Käufer alle bekannten Mängel mitteilen, um späteren Streitigkeiten aus dem Weg zu gehen.

Stärken zeigen

Ein professionelles Exposé und ein Inserat mit aussagekräftigen Fotos sind die halbe Miete und wecken Interesse. Wenn Sie nicht gerade Werbetexter oder Profifotograf sind, hilft Ihnen ein Immobilienmakler bei der verkaufswirksamen Präsentation Ihrer Immobilie.

Papierkram sortieren

Bevor Sie Ihre Immobilie anbieten, sollten alle erforderlichen Unterlagen bereitliegen: Grundbuchauszug, Flurkarte, Exposé, Bauzeichnungen, Wohnflächenberechnung – und ganz wichtig: der Energieausweis. Wenn Sie ihn nicht vorlegen, kann ein Bußgeld drohen. Beim Wohnungsverkauf sind zusätzlich die Protokolle der Eigentümerversammlungen und die Teilungserklärung wichtig.

Preis bestimmen

Ist der Verkaufspreis zu hoch, werden Sie Ihre Immobilie nicht los, ist er zu niedrig, verschenken Sie bares Geld. Vergleichen Sie Verkaufsangebote ähnlicher Objekte auf Immobilienportalen wie Immobilienscout24, Immonet und Immowelt. Kostenlose Bewertungs-Apps zeigen Ihnen ungefähre Marktwerte.

Wenn Sie es ganz genau wissen wollen, kann das Verkehrswertgutachten eines vereidigten Sachverständigen sinnvoll sein. Ein erfahrener Makler kennt den Markt seit Jahren und hilft Ihnen bei der Festlegung des optimalen Verkaufspreises.

Darlehen zurückzahlen

Wenn Sie Ihre Immobilie finanziert haben, können Sie beim Verkauf alle Darlehen vor Ablauf der Zinsbindung zurückzahlen. Lassen Sie sich von Ihrer Bank vorab unverbindlich berechnen, wie hoch die Vorfälligkeitsentschädigung sein wird, und kalkulieren Sie diese beim Verkauf mit ein.

Kaufvertrag abschließen

Halten Sie alle Vereinbarungen mit dem Käufer im notariellen Kaufvertrag fest. So vermeiden Sie Missverständnisse. Regeln Sie auch ganz klar, wann und unter welchen Voraussetzungen der Kaufpreis auf welches Konto gezahlt werden soll.

Tipp: Der Käufer spart Grunderwerbsteuer, wenn der Preis beweglicher Gegenstände im Kaufvertrag separat angegeben wird. Noch besser: einen eigenen privatschriftlichen Vertrag für Küche, Sauna und Co. abschließen.

Provision zahlen?

Wenn Sie die Hilfe eines Maklers in Anspruch nehmen, fällt eine Provision an. Zwischen 4,76 und 7,14% sind je nach Bundesland üblich. Die Provision wird nur fällig, wenn der Kaufvertrag unterschrieben wurde. Wenn Sie Ihre Immobilie verkaufen, können Sie in der Regel frei vereinbaren, wer für die Maklerprovision aufkommt. In einigen Bundesländern ist es so, dass der Käufer komplett zahlt – oder Käufer und Verkäufer teilen sich den Betrag.

Übrigens: Das 2015 eingeführte Bestellerprinzip regelt zwar, dass der Auftraggeber die Provision zahlen muss. Das gilt aktuell aber nur für die Vermittlung von Mietobjekten und betrifft Sie als Verkäufer nicht.

Verkaufen lassen!

Clevere Verkäufer lehnen sich zurück und verkaufen mit der Hightechvermarktung eines Immobilienmaklers schneller und oft zu einem besseren Preis.

Die Preisvorstellungen liegen oft weit auseinander. Gerade für Käufer ist es schwer, den Preis einer Immobilie realistisch zu bewerten. Hier kommt der Makler ins Spiel. Er sorgt dafür, dass Käufer und Verkäufer auf einem angemessenen Preisniveau zusammenfinden.

Eine lange Suche nach dem perfekten Immobilienmakler können Sie sich sparen: Die ING hat sich für Sie umgesehen und empfiehlt Ihnen einen persönlich ausgewählten Partner vor Ort. Mehr Infos dazu finden Sie hier.

Wir wünschen Ihnen einen schnellen Verkauf, einen hohen Erlös und einen glücklichen Käufer. Viel Erfolg!

Autor: Ben Bernard
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