Frühlingszeit, Dividendenzeit!

Beliebte Dividendentitel aus nah und fern

Jedes Jahr aufs Neue schauen sich Menschen, die Geld am Aktienmarkt investieren wollen, nach Unternehmen um, deren Anteilsscheine die Aussicht auf eine attraktive Dividende bieten. Stellt man sich die Frage, was ein Dividendentitel mitbringen muss, um sich besonderer Beliebtheit zu erfreuen, ist die Antwort eindeutig: eine hohe Ausschüttung. Um potenzielle Investmentkandidaten besser miteinander vergleichen zu können, wird in der Regel die Dividendenrendite als Auswahlkriterium herangezogen.

Schaut man im DAX auf die Titel mit den höchsten Dividendenrenditen für die Geschäftsjahre 2017 bis 2019 tauchen in diesem Zeitraum Titel wie BASF, Bayer, E.ON, die Deutsche Telekom, Allianz, die Münchener Rückversicherung, aber auch Daimler und BMW regelmäßig auf den vorderen Rängen auf.

Aus Diversifikationsgründen kann sich auch ein Blick über die Grenzen der heimischen Anlageregion lohnen. Oftmals bieten Unternehmen aus anderen Ländern ebenfalls attraktive Ausschüttungen. Schon im STOXX Europe 50, der die in ihrer jeweiligen Branche führenden Unternehmen in Europa repräsentiert, finden sich Alternativen. Eine der höchsten Dividendenrenditen bot 2017 und 2018 die italienische Bank Intesa Sanpaolo. Auch der Schweizer Versicherer Zurich Insurance Group, die britische Vodafone Group oder die spanische Telefónica schütteten hohe Gewinnbeteiligungen aus.

Im Dow Jones, dem amerikanischen Pendant zum DAX, zählten IBM und der Telekommunikationskonzern Verizon in den vergangenen Jahren zu den spendabelsten Firmen. An Verizon ist u.a. Investmentlegende Warren Buffett beteiligt. Auch Coca-Cola, ebenfalls einer von Buffetts Lieblingen, sowie der Konsumgüterhersteller Procter & Gamble und der Konsumgüter-/Pharmakonzern Johnson & Johnson waren regelmäßig unter den 10 dividendenstärksten Werten im Dow Jones.

In der Vergangenheit schütteten Branchen wie Versorger, Versicherer, Energie oder Automobil vergleichsweise hohe Gewinnbeteiligungen aus. Allerdings lässt sich aus der Historie keine Garantie für die künftige Entwicklung ableiten. Ein schwacher Geschäftsverlauf, ein Strukturwandel oder außergewöhnliche Situationen wie die Finanzkrise und die Corona-Pandemie können dazu führen, dass Unternehmen ihre Dividenden kürzen oder ganz ausfallen lassen müssen. Zudem können hohe Dividendenrenditen nicht nur aus einer Anhebung der Dividende, sondern teils auch aus deutlichen Kursrückgängen der Aktien resultieren. Ein genauer Blick auf die Unternehmen und die Kursentwicklung ihrer Aktien ist daher angebracht.

Wer nicht nur Wert auf stabile Dividendeneinnahmen, sondern zugleich auf eine ausgewogene Risikoverteilung legt, sollte das Kapital auf mehrere Titel streuen. Noch besser, wenn die einzelnen Titel aus unterschiedlichen Branchen und Regionen stammen. Am einfachsten lässt sich dies mit ETFs auf globale Dividendenindizes wie den STOXX® Global Select Dividend 100 oder den S&P® Global Dividend Aristocrats umsetzen. Auch aktiv gemanagte Fonds, die sich auf die Auswahl dividendenstarker Unternehmen aus aller Welt spezialisiert haben, sind eine interessante Alternative zu Einzelinvestments und eine gute Möglichkeit, dem Diversifikationsgedanken Rechnung zu tragen.

Autor: ING
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