Das magische Dreieck der Geldanlage

Geldanlage mit Ziel – drei Szenarien, die Ihnen den Weg weisen | 29.10.2020

Geld, das von Himmel fällt?

Vollkommen sicher, jederzeit verfügbar und hohe Rendite – das klingt doch wie die perfekte Geldanlage, oder? 

Das Problem: Die gibt es so nicht. Kein Wertpapier kann gleichzeitig all diese Kriterien erfüllen. Daher sollte sich jeder Anleger darüber klar werden, was er erreichen will, bevor er sich für das passende Investment entscheidet: Soll in fünf Jahren ein neues Auto her, in zehn ein Haus gekauft oder auf lange Sicht die Rente aufgebessert werden? 

Von den Zielen hängt ab, wie ein Sparer sein Kapital anlegen sollte. Generell gilt: Je länger das Geld für seinen Besitzer arbeiten kann, desto mehr Wagnis darf eingegangen werden. Denn die Historie zeigt: Über mehrere Jahre hinweg haben zum Beispiel die Aktienmärkte kurzfristige Kurseinbrüche oft nicht nur wieder aufgeholt, sondern sie sogar vergessen gemacht. Und: Je höher das Risiko einer Anlageklasse, desto mehr Rendite steht oft in Aussicht. Wer hingegen Sicherheit im Zentrum sieht, muss im Umkehrschluss in der Regel mit einer niedrigen Verzinsung rechnen. Keinesfalls sollte aber auch die Frage außer Acht gelassen werden, ob das Investment möglicherweise rasch wieder flüssig werden, sprich zu Geld gemacht werden kann – etwa für unvorhersehbare Ausgaben. Aus diesen drei wesentlichen, gegensätzlichen Zielen der Geldanlage – Rendite, Sicherheit und Liquidität – ergibt sich das „magische Dreieck der Vermögensanlage“.
 
Mithilfe dieses Koordinatensystems können Anleger prüfen, was ihnen bei der Geldanlage wichtig ist, wie sie die eigenen Ziele priorisieren müssen und welche Anlageklassen am besten zu den eigenen Vorhaben passen.

Wofür stehen die Ecken des magischen Dreiecks?

  1. Das eigene Portfolio diversifizieren
    Um sich vor größeren Verlusten zu schützen, sollten Anleger ihr Portfolio breit aufstellen. Das heißt, auf unterschiedliche Anlageprodukte, verschiedene Branchen sowie Wertpapiere aus unterschiedlichen Ländern und Regionen zu setzen. So verteilen Sparer ihr Geld auf verschiedene Töpfe – und damit auch die mit einem Investment verbundenen Risiken. Sollte zum Beispiel ein Fonds gerade nicht gut laufen, können Verluste möglicherweise durch andere Fonds, die zum Beispiel auf andere Branchen setzen, abgefedert werden.
  2. Günstige ETFs als Basis des Portfolios nutzen
    Exchange Traded Funds (ETFs) bilden Aktienindizes wie beispielsweise den DAX, das US-Börsenbarometer Dow Jones oder den Weltaktienindex MSCI World möglichst eins zu eins ab. Es gibt auch ETFs, die auf der Wertentwicklung von Anleihen, Rohstoffen oder anderen Assetklassen fußen. Der Vorteil: Da ETFs im Gegensatz zu klassischen Fonds ohne aktives Management auskommen, sind die Kosten für Kauf und Verwaltung relativ gering. Wegen der leichten Verständlichkeit, der hohen Transparenz und der geringen Kosten eignen sich ETFs daher besonders gut für Einsteiger.
  3. Wertpapier- Sparpläne
    Wer langfristig ein Vermögen aufbauen möchte, aber zunächst nur wenig Kapital besitzt, kann mit Wertpapier-Sparplänen beginnen und regelmäßig beispielsweise Fondsanteile kaufen. So lassen sich monatlich auch kleinere Summen langfristig investieren. Je nach Kurs kauft man mit seiner festgelegten Sparsumme mehr oder weniger Anteile eines Fonds. Wer damit früh anfängt, profitiert auf lange Sicht gesehen vom Zinseszinseffekt und kann zum Beispiel seine Altersvorsorge stärken. Als Wertpapier-Einsteiger können Sie auch erstmal mit einem kleinen Betrag starten.

Bei der ING Deutschland etwa haben Sie die Möglichkeit, Ihre Sparplanrate selbst festzulegen. Als Kunde entscheiden Sie, wie viel Sie regelmäßig investieren möchten. Entweder monatlich, jeden zweiten Monat oder quartalsweise, wie Sie möchten.

Checkliste für den Sparplan-Start

Bevor Sie einen Sparplan abschließen, sollten Sie sich folgende Fragen beantworten:

  • Wieviel Geld kann ich im Monat beiseite legen, ohne dass mir das Geld fehlt?
  • Was ist mein Ziel? Welchen Wunsch würde ich mir von dem Geld erfüllen? 
  • Wie lange möchte ich mein Geld anlegen?
  • In was kann ich mir vorstellen, Geld anzulegen? Fonds? ETFs, Aktien?
  • Was ist Ihnen wichtig bei der Anlage: nachhaltige Unternehmen, bestimmte Branchen oder Länder?

Sparplan anlegen – so einfach gehts

In nur 3 Schritten können Sie Ihren Sparplan abschließen:

  • Schritt 1: Kostenloses Depot eröffnen
    Um einen Sparplan einzurichten, brauchen Sie ein Direkt-Depot – sozusagen das Konto für Ihre Wertpapiere. Schon Kunde/Kundin bei uns? Dann einfach hier einloggen und ein Depot eröffnen. Das bekommen Sie bei der ING kostenlos.
  • Schritt 2: Wertpapier-Sparplan finden
    In was möchten Sie anlegen? Direkt in ein Unternehmen (Aktien-Sparplan), in Fonds oder ETFs? Unser Sparplan-Check
    hilft Ihnen bei der Auswahl. 
  • Schritt 3: Wertpapier-Sparplan einrichten
    Im Internetbanking können Sie Ihren Sparplan einrichten und Sparrate, Laufzeit und Einzahlungsrhythmus festlegen.

Weitere Infos zu Sparplänen für Einsteiger finden Sie hier.

Autor: ING


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