Sanieren oder Modernisieren lohnt sich!

Jetzt Immobilie auf den neuesten Stand bringen und bares Geld sparen | 07.09.2020

Geld, das von Himmel fällt?

Fürs Klima sanieren oder modernisieren ist absolut in, denn mit den neuesten Fördermitteln gibt der Staat jetzt noch mehr dazu. In die Immobilie investieren und dabei bares Geld sparen wird immer einfacher. Alle machen mit – Sie auch?

Unsere Zukunft geht durch die Decke

Der Klimawandel klopft auch bei uns an die Haustür: Die beiden letzten Jahre waren die wärmsten, die je gemessen wurden, und Deutschland gehörte laut Germanwatch 2018 zu den drei am stärksten von Extremwettern betroffenen Ländern der Welt. Es wird Zeit aktiv zu werden – jetzt!
 
Um die Erderwärmung auf unter 2 Grad Celsius zu halten, müssen wir die Emission von Treibhausgasen drastisch reduzieren. Laut Umweltbundesamt verursachen wir durch Wohnen fast ein Viertel des gesamten CO2-Ausstoßes. Dabei werden Tag für Tag wertvolle Ressourcen verschwendet, weil sie nicht optimal genutzt werden.
 
Machen Sie jetzt Schluss damit: Nutzen Sie die Chance, Ihr Zuhause energieeffizienter zu machen. Sie schützen so das Klima, senken deutlich Ihre monatlichen Kosten und geschenkt gibt’s auch was: Der Staat zahlt häufig einen Teil Ihrer Investitionen und lockt mit Tilgungszuschüssen oder Steuervorteilen. Holen Sie sich das Geld!

Für Dich, altes Haus!

Viele sind schon dabei: Wenn die Deutschen modernisieren, dann wird nach einer Studie des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft am liebsten die Heizung erneuert. Gefolgt von neuen Fenstern und einer Dämmung der Kellerdecke, der Außenwände und des Daches. Oft werden Heizkörper und Heizungsrohre getauscht. Auch weniger aufwendige Modernisierungen wie der Wechsel der Heizungsthermostate, ein hydraulischer Abgleich der Heizungsanlage oder eine Dämmung der Rohre sind beliebt.
 
Trotzdem sind mehr als 50% aller Heizungsanlagen in Deutschland noch älter als 15 Jahre. Schauen Sie doch mal im Heizungskeller nach – wie siehts bei Ihnen aus?

Tipp: Lassen Sie sich von einer zugelassenen Energieberaterin oder einem –berater einen individuellen Sanierungsfahrplan erstellen. Wenn alle Bedingungen erfüllt sind, der Bauantrag für Ihr privates Wohngebäude mindestens zehn Jahre zurückliegt und Sie in der Zwischenzeit auch nicht groß angebaut haben, werden die Kosten für die Beratung bis zu 80%, höchstens 1.300 Euro, vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA)  gefördert. Das beantragt die Energieberaterin oder der Energieberater immer selbst und zieht den Betrag gleich von Ihrer Rechnung ab. Einfacher geht’s nicht.
 
Das BAFA fördert Sie vielleicht auch, wenn Sie Ihre Ölheizung auf erneuerbare Energien umstellen, mit bis zu 45% der förderfähigen Kosten. Neue Heizungspumpen oder ein hydraulischer Abgleich werden mit bis zu 30% gefördert, höchstens 25.000 Euro.

Schöner Wohnen ist billiger

Die Deutsche Energie Agentur hat Eigentümer gefragt: Bis zu 75% Energieersparnis konnten im Einzelfall für einen komplett sanierten Altbau erreicht werden. Energieeffizient wohnen, kann sich nicht nur finanziell lohnen, sondern sorgt auch für ein besseres Wohnklima. Am Esstisch zieht’s nicht mehr und kein Straßenlärm stört. Neue Fenster mit Dreifachverglasung reduzieren den Lärm um 50%. Eine gut gedämmte Gebäudehülle sorgt für ein angenehmes Raumklima ohne kalte Wände und unangenehme Temperaturzonen. Eine neue oder optimierte Heizung verbraucht Monat für Monat nur noch die Hälfte wertvoller Ressourcen. Und wenn Ihr Dach dicht ist, haben Sie ein gutes Klimagewissen, weil Energie nicht mehr ungenutzt durch den Schornstein entweicht.

Fördermittel? Gehen aufs Haus!

Wenn Sie aus Ihren älteren vier Wänden ein KfW-Energieeffizienzhaus machen, vergibt die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) mit dem Programm 151 bis zu 120.000 Euro Darlehen mit maximal 48.000 Euro Tilgungszuschuss. Wenn alles passt, wird der Zuschuss nach Abschluss der Sanierung auf Ihr Darlehenskonto überwiesen und reduziert sofort Ihre Restschuld. Das lohnt sich: Sie brauchen nicht das komplette Darlehen selbst zurückzuzahlen. Für energetische Einzelmaßnahmen bis zu 50.000 Euro gibt’s das zinsgünstige KfW-Programm 152 mit höchstens 10.000 Euro Tilgungszuschuss.
 
Klar, ein paar Angaben brauchen die schon. Trotzdem ist der ganze Papierkram für Fördermittel keine Raketenwissenschaft mehr, weil Ihnen Ihr Energieberater hilft – der ist bei KfW-Programmen immer dabei, ein Teil der Kosten wird häufig zusätzlich gefördert.

Für eine bessere Welt – und für Ihr Geld

Wenn Sie keine Fördermittel der KfW oder des BAFA in Anspruch genommen haben, unterstützt Sie das Finanzamt beim Klimaschutz: Ab Januar 2020 bis zum 31.12.2029 werden Sanierungsmaßnahmen, wie der Tausch Ihrer Heizung, neue Fenster oder die Dämmung von Dach und Außenwänden, steuerlich gefördert – wenn alle Voraussetzungen gegeben sind und Sie Ihre mindestens zehn Jahre alte Immobilie selbst nutzen. 20% der Kosten, höchstens 40.000 Euro, können Sie im Rahmen Ihrer Steuererklärung über drei Jahre verteilt geltend machen. Daneben sind 50% der Kosten für die baubegleitende Energieberatung absetzbar. Fragen Sie Ihre Steuerberaterin oder Ihren Steuerberater, wie’s genau funktioniert.

Weniger Energie ist mehr wert

Die Lage Ihrer Immobilie können Sie nicht beeinflussen, die Energieeffizienz schon. Viele Maßnahmen, die den Verbrauch senken, können den Marktwert steigern und beschleunigen den Verkauf zu einem besseren Preis. Denn Energieeffizienz ist heute kein Geheimnis mehr: Wer sich den Energiepass Ihrer Immobilie ansieht, weiß sofort Bescheid – und der ist beim Verkauf mittlerweile Pflicht. Wenn Ihre Immobilie klimafit ist, zeigen Sie ihn doch gerne, oder?

ING fairantwortlich für die Zukunft

Wir sind nicht nur einer der fairsten Baufinanzierer in Deutschland, sondern übernehmen auch Verantwortung fürs Klima: Von ressourcenschonenden Arbeitsabläufen fast ohne Papier über die Nutzung von Ökostrom bis hin zur Investition in Windparks, Solaranlagen und geothermische Energie.
 
Wir möchten auch Ihnen die Möglichkeit geben, das Klima zu schützen und Energie effizienter zu nutzen: Alle Infos zu den zinsgünstigen KfW-Programmen finden Sie hier. https://www.ing.de/baufinanzierung/kfw-foerderung/

Autor: Ben Bernard


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