Rente und Nebenjob

Wie viel Rentner dazuverdienen dürfen | 30.09.2016

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Jeder Zweite möchte im Rentenalter weiterhin erwerbstätig bleiben. Die meisten Rentnerinnen und Rentner wissen aber nicht, wie viel sie dazuverdienen dürfen und worauf sie dabei achten müssen. Wir haben uns schlau gemacht und liefern Antworten.

Warum überhaupt neben der Rente arbeiten?

Laut dem Bundesarbeitsministerium üben mehr als eine Million Rentnerinnen und Rentner in Deutschland einen Nebenjob aus. Einer der Gründe kann sein, dass viele im Rentenalter nicht wissen, wie sie ihre Freizeit verbringen sollen. Die meisten haben bei der Erwerbstätigkeit das Gefühl, gebraucht zu werden und haben im Sinn, sich etwas zu ihrer Rente dazuzuverdienen.

Renteneintrittsalter? Altersrente? Regelaltersgrenze?

Die gesetzliche Altersrente erhalten in der Regel Arbeitnehmer, die mit 65 Jahren in Rente gehen (Geburtsjahr bis 1957). Das gesetzliche Renteneintrittsalter für die Altersrente wird bis 2029 schrittweise von 65 auf 67 Jahre angehoben. Nach Erreichen der sogenannten Regelaltersgrenze dürfen Rentnerinnen und Rentner so viel dazuverdienen, wie sie können – ohne Abstriche bei der Rente riskieren zu müssen.

Wann wird die Rente gekürzt?

Es gibt die Möglichkeit, eine gekürzte Vollrente (vorgezogene Altersrente oder auch Frührente) zu beantragen. Ein Frührentner bekommt monatlich 0,3% weniger Rente – für jeden Monat, den er vorzeitig in den Ruhestand geht. Der Abschlag beträgt insgesamt höchstens 14,4%. Er gilt lebenslang.

Und wie sieht es dann mit dem Nebenjob aus?

Übt ein Frührentner einen Nebenjob aus, liegt die allgemeine Hinzuverdienstgrenze bei 450 Euro und ist somit sozialversicherungsfrei. Die Ausnahme bestätigt die Regel: Zwei Mal im Jahr darf ein Frührentner doppelt so viel verdienen.

Unbedingt vorher beraten lassen

Sie merken: Das Thema ist sehr komplex. Daher sollten Sie sich in jedem Fall mit der Deutschen Rentenversicherung in Verbindung setzen und sich individuell beraten lassen. So lassen sich Unklarheiten beseitigen.

Aktualisiert am 30.09.2016

Autor: Sonbol Karimi



Ihre Meinung

Kommentare (57)


Kommentare

ING

23.04.2019

Hallo Frank, vielen Dank für Ihren Hinweis! Wir haben den Kollegen gleich Bescheid gegeben. Viele Grüße, Ihr Social Media Team


Frank

19.04.2019

Der Artikel von 2016 ist völlig veraltet und gibt den derzeitigen Stand nicht wieder.


JoBu

20.10.2016

Mit 63Jahren bin ich in Rente gegangen ich hatte die Bedingungen erfüllt, meine Rente ist gering, da meine Frau vor 10 Jahren verstorben war, bekam ich eine Witwerrente ,ein selbstständiger Berufskollege bat mich Ihm beruflich zu helfen,mit Anmeldung es waren nur immer ein paar Stunden in der Woche ihm war geholfen und ich war froh ein wenig dazu zuverdienen . Es dauerte nicht lange ,da bekam ich ein Schreiben von Rentenamt mit der Drohung meine Witwerrente zu reduzieren, ich habe den Job beendet.


Birgitt

18.10.2016

An Bittko: es kann schn sehr viel zu spät sein, die rente auch im Januar, und das ist immer am ENDE des Monats! zu bekommen, wenn Sie nicht ganz zügig eine rentenberatung in Ihrer Nähe aufsuchen und denen alle Unterlagen mitbringen, die bescheinigen, wo Sie wann wie lange gearbeitet haben. Allein das macht viel Arbeit, wenn Sie nicht von der Schule bis zum 65. Lebensjahr bei einem Arbeitgeber angestellt waren und der immer alles ordentlich abgeführt hat! Zur Sicherung auch die Krabkenkasse fragen, wo Sie versichert waren. Spätestens 6 Wochen vorher, also in der Adventszeit, müssen alle Unterlagen geklärt und lückenlos dort vorliegen, sonst springt das Sozialamt evtl. ein. Viel Erfolg!


ING-DiBa

10.10.2016

Hallo Bittko, am besten wenden Sie sich direkt an Ihren Rententräger. Die Mitarbeiter können Ihnen bestimmt das genaue Datum nennen. Viele Grüße, Ihr Social Media Team


Maik

09.10.2016

Ich kann das Rentensystem nicht begreifen.
Ich wurde sagen in Rente gehen, am besten mit 100 Jahre!


Bittko

09.10.2016

Bin im Januar 65, wann bekomme ich meine regelrente ohne Abzüge


speedy

08.10.2016

Da es hier ja nicht nur um eine Erklärung, sondern auch um allgemeine Unzufriedenheit in Rentensachen geht:
Nach ca. 44 Jahren im Pflegeberuf (einschl. Lehrjahre, und etliche Führungspositionen im In-und Ausland) habe ich diesen Beruf an den Nagel gehängt, bevor ich endgültig in ein burnout fiel.
Wenn ich evtl. einmal in ein Altersheim müsste, bin ich Sozialempfängerin.
Wisst Ihr, was ich häufig als Antwort bekomme?
Hättest ja einen anderen Beruf wählen können. Vielen Dank auch...
In meinem Beruf habe ich Kindern auf diese Welt geholfen, Menschen, denen es schlecht ging, Mut gemacht und vielen Sterbenden die Hand gehalten.
Wenn ich dann immer wieder von Managern lese und höre, die eine Fa. an die Wand fahren und viele Mitarbeiter entlassen werden, weil sie Mist gebaut oder sich bereichert haben und trotzdem hohe Abfindungen kassieren - sorry - dann wird mir übel.
Es dürfen sich noch einige Dinge ändern in unserem Land.


carabella

06.10.2016

Sie schreiben: "Die gesetzliche Altersrente erhalten in der Regel Arbeitnehmer, die mit 65 Jahren in Rente gehen (Geburtsjahr bis 1957)." Ich meine jedoch, es muß 1946 heißen. Weil ich, Baujahr 1953, muß bis zur Rente 7 Monate länger arbeiten.


ING-DiBa

06.10.2016

Hallo Jan, unser Mutterkonzern ING hat Anfang dieser Woche bekannt gegeben, 800 Millionen Euro in die digitale Transformation zu investieren und mit verschiedenen internen Initiativen Prozesse zu vereinheitlichten und Kosten zu sparen. In den Niederlanden und Belgien sind davon insgesamt bis zu 7.000 Stellen entweder durch Verlagerung der Jobs oder auch Streichungen betroffen. Wir als ING-DiBa AG sind mit unserem Geschäftsmodell in Deutschland und Österreich bereits sehr effizient aufgestellt und verfolgen eine Wachstumsstrategie. Daher ist hier weiterhin kein Job-Abbau geplant. Die angekündigten Maßnahmen haben zum Ziel, den Kunden der ING und ING-DiBa auch in der Niedrigzinsphase attraktive Angebote und mit neuen digitalen Services ein noch komfortableres Banking anzubieten.
Peer Steinbrück berät ab dem 1. Oktober unseren Vorstand der ING-DiBa in politischen und gesellschaftlichen Themen.
Er war langjähriger Wegbegleiter des ehemaligen Bundeskanzlers Helmut Schmidt. Die ING-DiBa verleiht seit über 20 Jahren den Helmut Schmidt Journalistenpreis. So entstand die Verbindung des Politikers zur ING-DiBa, aus der sich nun eine intensive Zusammenarbeit entwickeln soll. Viele Grüße, Ihr Social Media Team


Jan

06.10.2016

Nebenjob als Rentner? Die Ing Gruppe macht es vor: 7.000 Mitarbeiter entlassen aber genug Geld um Peer Steinbrück als ehemaligen Finanzminister mit besten Kontakten als Vorstandsberater anzuheuern. Korr... äh Lobbyismus ahoi. Bisher seid ihr mir sehr sympathisch gewesen, es schwindet leider. Aber vielleicht braucht man auch diese Einflussmöglichkeit in Tagen in denen die EZB zur Rettung klammer Staaten vor hohen marktgerechten Zinsen durch dreht. Schade nur, dass genau das der Peer mit zu verantworten hat. Apropos, was darf ein Mann wie er denn dazu verdienen? Bekommt er seine Pension weiterhin?


ein wichtigtuer

05.10.2016

Geht schwarz arbeiten ! Der Staat bescheißt euch wo er nur kann! Gebt es ihm zurück!


ING-DiBa

05.10.2016

Hallo Frau Rudat, seit 2013 liegt die Hinzuverdienstgrenze bei einer Vollrente bei monatlich 450€ - und somit bei 5.400 € jährlich. Das versteht sich aber als ein Regelverdienst, der in zwei Monaten des Jahres bis zum doppelten Wert überschritten werden darf. Die deutsche Rentenversicherung erklärt es recht anschaulich: Muss ein Arbeitnehmer einmal Überstunden leisten, beispielsweise durch eine Urlaubsvertretung, darf er sich diese vergüten lassen - sofern in den anderen 10 Monaten tatsächlich nicht mehr als der geregelte Verdienst ausgezahlt wird. Wenn Sie für sich diese Ausnahme nutzen möchten, kann Ihnen die Deutsche Rentenversicherung sicherlich weiterhelfen. Viele Grüße, Ihr Social Media Team


Gudrun Rudat

01.10.2016

Hallo,
also, noch einmal zum besseren Verstehen. Ich habe mir sagen lassen, das die Hinzuverdienstgrenze im Jahr für einen Frührentner 5.400,00€ beträgt. Die Formulierung in oben genanntem Text kann also immer noch nicht korrekt sein. Denn wenn ich im Jahr zweimal das Doppelte hinzuverdienen darf, würde ich den erlaubten Betrag überschreiten.!!


Manfred Hoffmann

01.10.2016

Ich denke dass die wenigsten Renter aus lange Weile noch zur
Arbeit gehen - wenn sie keine Beamte waren.
Wenn man 40 Jahre € 2500.- Lohn hat kommt man ca.
1000€ Rente
Warum nicht wie in Östereich hier bekommt jeder 1500 €
u. dass 14 x Die Leute fressen dass Geld nicht, sie geben es
auch wieder aus.
Viele Politiker sagen Deutschland könnte es sich leisten.


ING-DiBa

14.04.2016

Hallo Willi Besserwissen, wir wollten Ihnen mit unserem Beispiel den sozialversicherungsfreien Beitrag veranschaulichen. Sie dürfen bei einem Verdienst von 450 € zwei mal im Jahr 900 € dazu verdienen, das ist vollkommen richtig. Viele Beschäftigungsverhältnisse schöpfen diesen Rahmen aber nicht völlig aus, deshalb haben wir anhand der 200 € einmal vorgerechnet, was das Doppelte bedeuten kann. Wir werden diese missverständliche Formulierung im Text anpassen.
Viele Grüße, Ihr Social Media Team


erwin koch-raphael

14.04.2016

ich schliesse moich den fragen von willi besserwisser vom 1.4. an und bitte um eine beantwortung. stimmt, was er sagt - ist unklar im text.


Gudrun Pomsahar

01.04.2016

was können Sie Heute Jungen Leuten und die was noch Arbeiten
anzubieten das Sie in Alter nicht in Armutsgrenze kommen und zusätzlich Arbeiten müssen.Da bei müsste 100% sicherheit sein


Gudrun Pomsahar

01.04.2016

viele Junge Leute vollen es nicht Hören.Wenn man cca 1500€ verdient
bekommt man cca 811€ Rente.Wie wollen Sie jetzt und nicht noch in 30-40Jahre Leben. 80% der Rente Leben in Armutsgrenze..Sind gezweungen zu Arbeiten ob Sie wollen oder nicht wenn Sie kein Eigenheim haben wo Sie keine Miete zahlen.


Willi Besserwissen

01.04.2016

Ich bitte nach jetzt 12 Tagen nochmals um Korrektur im Klar-Text!!
Ich darf 450,-€ monatlich sozialversicherungsfrei hinzuverdienen und zusätzlich zwei mal im Jahr das doppelte. Das wären dann 900,€ zusätzlich sozialversicherungsfrei.
Oder darf ich, wie Sie dokumentieren, nur 2 mal 200,-€ =400,-€ mehr verdienen, ohne dass ich davon an die Sozialversicherung oder das Finanzamt etwas zurückzahlen muss.
Danke voraus im Namen aller Leser für Ihre Stellungnahme.


KB

21.03.2016

Das ist nicht ganz korrekt ! - bei einem Nebenverdienst in der Regelaltersgrenze wird die Witwenrente grundsätzlich gekürzt und es ist ein Zusatzbeitrag gemäß Tabelle zur Kranken- u. Pflegeversicherung zu zahlen.


Rudolf M.

20.03.2016

meines Wissens ist der Hinzuverdienst vor der Regelaltersrente Kranken- und Pflegeversicherungspflichtig. Bei meiner Krankenkasse musste ich einen Fragebogen dazu ausfüllen.


Hartz IV Bezieher mit Behindertenausweis

20.03.2016

An und für sich ist so ein Hinzuverdienst sinnvoll. Jedoch erscheint einem dann die ganze Thematik "Hinzuverdienst als Rentner" beim Thema "Grundsicherung" als witzlos. Denn wieso sollte man hinzuverdienen wollen, wenn einem 70% bis 75% vom Hinzuverdienst wieder abgezogen werden ?


Hans - Joachim Beckmann

20.03.2016

Habe nach der regelaltersrentner noch 2 Jahre gearbeitet und muss auch noch geringfügig weiterarbeitet, da die Rente nicht ausreicht im Reichen Deutschland. Da ich in 8 Jahre Luxemburg bekomme ich dort auch eine kleine Pension. Wer in Luxemburg 40 Jahre in die Rentenkasse einbezahlt hat bekommt eine Mindestrente von der man leben kann. Ich hoffe das das auch bald in Deutschland geht und die Rentner nicht zum Sozialamt gehen müssen.


Fritz Schmidt

20.03.2016

Es gibt welche die können gar nicht anders da die Rente nicht reicht! Leider !!!


Willi Besserwissen

19.03.2016

Dieses Thema ist für Millionen von Bürgern sehr interessant. Ich habe alle bisherigen Kommentare gelesen. Einige wenige sagen mehr aus als Artikel. Aber was ist jetzt richtig.
Liebe ING-DiBa,
wir alle, die Euch vertrauen wünschen uns eine Richtigstellung.


Michael Riedel

19.03.2016

Und noch eine Ungerechtigkeit: Als Erwerbsminderungsrentner 100% bin ich Aufstocker geworden. Aufstocker dürfen nur 110,--€ /Mon. dazuverdienen. Jeder Cent mehr wird angerechnet. Immer auf die ärmsten!


maxx02

19.03.2016

die die es am nötigsten haben werden am meisten bestraft; wer sich im Erwerbsleben am wenigsten verausgabt hat, hat eine wesentlich höhere Pension-vielleicht auch Rente und lebt zudem länger. kann das auf Dauer gut gehen? Daher, dass es keine Möglichkeit gibt Pensionäre/innen und Freiberufler von der Organspende aus zu schliessen, gibt es auch keinen Organspendeausweis.


Dietmar Kaufmann

19.03.2016

Ich arbeite schon seit 6 Jahren als freier Mitarbeiter für eine Lokalzeitung, bin seit etwas mehr als 3 Jahren in Rente. Ich kann mich glücklich schätzen, dass ich diesen Job habe, denn ohne diese "Zusatzeinkünfte" wäre es schlecht um mich bestellt (Miete, private KV, Pkw (Kleinwagen)).


ein Leser

19.03.2016

Der Artikel hinterlässt leider den Eindruck als hätten Sie noch fix einen 'Fülltext' zur thematischen Anreicherung Ihres Newsletters benötigt und diesen dann auf die Schnelle schlecht und unvollständig recherchiert und vollkommen ungenügend aufbereitet. Bringen Sie lieber weniger Themen und arbeiten Sie diese dafür professioneller auf.


Ktrd

19.03.2016

Und wenn jemand NICHT Frührentner ist, sondern Rentner nach Erreichen von 65 - 67 Jahren? Wieviel darf er dann dazu verdienen?


Franzi

19.03.2016

ich bekomme Witwenrente zu meiner Altersrente und darf trotzdem nicht mehr als 200€ dazuverdienen, oder bin ich falsch beraten worden


stoni

19.03.2016

Ich frage mich in welcher Welt der Autor eigentlich lebt. Er soll das mal den Menschen sagen die mit Ihrer Rente überhaupt nicht klarkommen, daß sie nur arbeiten gehen, weil sie mit ihrer Freizeit nichts
anzufangen wissen. Total abgehoben und weltfremd.
Na eben halt ein Banker. Er sollte sich schämen solch einen Mist von sich zu geben.


Volker Lüdecke

19.03.2016

Hallo,

ihre Erklärungen zur Hinzuverdienstgrenze ist geradezu verwirrend und dumm formuliert ! Wenn der reguläre Verdienst jeden Monat 450,00 € beträgt kann die Peson nach ihrer Definition 2 x im Jahr 900,00 € verdienen ! Richtig ? Wäre schön, wenn sie diese Aussage kommentieren ! Sie können mir auch eine Antwort an volker_luedecke@yahoo.de senden ! Gruss


Hubert Vogel

18.03.2016

es ist zwar schön wenn jemand sagen kann , ich möchte mich noch betätigen, aber zunehmend wird es immer wichtiger sein , einen Hinzuverdienst zu haben. Dass die Altersversorgung zwischen Rente und Pension derart unterschiedlich gehandhabt wird,
ist nicht gerecht. Wenn ich nur an die (geplante) Regelung für Lehrer für Flüchtlinge denke, die das volle
Gehalt und ihre Pension ungekürzt erhalten sollen.
Ich empfinde das unerträglich !
unterschiedlich


HB

18.03.2016

Bin zwar erst 54 Jahre muss daher bis 66 1/2 arbeiten. Werde jetzt aber schon mal eine Beratung in Anspruch nehmen. Die gibt es bei meinem Arbeitgeber. Habe mir schon die Unterlagen angefordert. Danke für die Info.


hans

18.03.2016

Kommentar zu Falk O. 17.03.2016
Auch die müssen sich an die Hinzuverdienstgrenze halten!!!


hans

18.03.2016

Das ist noch viel komplizierter, wenn man sich Selbständig macht und die Einkünfte nicht genau im voraus angeben kann. Das Rentenamt konnte mir da auch nichts genaues sagen. Also wurde ich am Ende des Jahres mit einem unschönen Anschreiben aufgefordert 1/3 meiner Rente zurück zu zahlen. In der Begründung stand dann was von Vertrauensbruch...


Hans-Peter

18.03.2016

Bisher habe ich viel von den Ratschlägen der DiBa gehalten, aber was da gechrieben wird ist total verwirrend.


Rammler

18.03.2016

Da warte ich doch mal geduldig auf eine Richtigstellung.


Opitz

18.03.2016

Ein Arbeitskollege hat es mir schon als Gag berichtet und nun sehe ich es auch - die Erklärung der Hinzuverdienstgrenze ist ein Witz, ohne sie ist man nicht so verwirrt.


Bullerjan

18.03.2016

eine Bank sollte sich mit Ihrem angestammten Geschäft befassen - das was sie hoffentlich richtig kann


Steger

18.03.2016

Genau genommen, wissen wir nichts Genaues! Wir haben viele Behörden, deren Name mit "Amt" endet! - Finanz"amt", Hauptzoll"amt", Standes"amt", usw. Das Problem ist, in diesen "Ämtern" arbeiten nur Angestellte! Es ist dort kein Beamter tätig, der hoheitliche Amtshandlungen vornehmen könnte! Erhält man Post von diesen "Ämtern", dann ist am Schluß geschrieben: "Dieses Schreiben wurde maschinell erstellt und ist ohne Unterschrift gültig"! Man weiß also nicht, mit wem man es zu tun hat! Anders herum verlangen diese "Ämter" wenn man ein Formular auszufüllen hat, die volle Anschrift und eine persönliche Unterschrft der angeschriebenen Person


1/8 tel des Eckregelsatzes

18.03.2016

Da muss man ja schon Vollrentner sein, ohne Handycaps, damit man ohne Sozialamt etwas dazu verdienen kann. Bei mir sind es dann nur 1/8tel von 399€ quasi 50€ , nur wo finde ich einen Arbeitgeber, der mich auf Stundenbasis dafür einstellt, sprich 5x 10€ , ginge oder 7x7 Euro.


Heinrich Petersen

18.03.2016

Sie sollten einen Fachmann befragen und keinen Schwätzer


StB Günter Wehber

18.03.2016

Empfehlung an die Bank: Nehmt diesen Artikel von der Homepage. Er verwirrt den Leser mehr, als dass er ihm weiter hilft. Der Sachverhalt hätte deutlich klarer und besser dargestellt werden müssen.


Falk O.

17.03.2016

Sehr schlechte Erklärung ( mangelhaft )
Was ist mit den Leuten die mit 63 Jahren und 45 Jahren Beitragszeit ohne Abzüge in Ruhestand gehen?
Der Autor oder die Bank hätten dieses Thema besser nicht so lückenhaft erklärt.
Am besten Rentenkasse um Beratungsgespräch bitten. Das wäre richtiger und korrekter als diese
Halbwahrheiten


Tom Stein

17.03.2016

Wenn man zweimal im Jahr doppelt so viel wie 450€ verdienen darf - warum sind im Beispiel nur zweimal 400€ und damit immer noch weniger als die Höchstgrenze erlaubt? Braucht der Autor etwa eine Beratung ?


Otto Normalverbraucher

16.03.2016

Alles blablabla. Geht bitte zur Rentenstelle und laßt euch von eurem Rententräger beraten, dann seid ihr auf der sicheren Seite und habt keine Probleme. Meine Schwiegermutter hat das nicht getan, Zeitungen ausgetragen, jetzt darf sie 3000 EUR zurückzahlen oder bekommt solange 200 EUR monatlich weniger. Geht bitte zur Rentenstelle und spart euch eine Menge Ärger!!!!!!!!!!!!!!


Diethelm Ernst

16.03.2016

Gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann den Mut, das zu ändern, was ich ändern kann.
Und die Weißheit das eine vom anderen zu unterscheiden


Klauser

15.03.2016

Es fehlt eine Aussage zu den Personen, die ohne Abzüge nach 45 Arbeitsjahren in Rente gehen.


ich

12.03.2016

Im Gegensatz dazu sind Frührentner keine echten Frührentner, sondern zu 86% EU-Rentner. Frührentner ist der statistische Überbegriff, der alle erfaßt, die vor Eintreten der regulären Altersrente eine Rente beantragt haben, dieser laut Bescheid erhalten und/oder Zwangsverrentnert wurden.
Diese Menschen können mehr dazuverdienen. Sie sollen und müssen soger arbeiten.
Dieses ist schwer zu verstehen und eine der ungelösten Rätsel der deutschen Rentenversicherung aber man ist z.B. auch erwerbsunfähig und Rentner, wenn man über 6 Stunden pro Tag arbeiten kann. Je nach Höhe der bezogenen EU-Rente, im Durchschnitt 400 Euro, darf man dann bis zu 2000 Euro dazu verdiensen, wenn man nicht mehr als 6 Stunden täglich arbeitet.
Sehr komplex, wirklich aber gnadenlos fair, weil immer fallbezogen.


Helmut S.

12.03.2016

Der gesamte Hinzuverdienst darf dabei im Jahr aber nicht die Höchstgrenze von 5400€ (12x450€) übersteigen!


Hans-Günter M.

11.03.2016

Ich habe bis 73 Jahre einen Nebenjob gehabt, das reicht.


Micswim

11.03.2016

Danke Oliver K. und Gerd. K für die sinnvolle Klärung der "irritierende Aussage" re: Hinzuverdienst! Aufatmen!


Gerd.K

09.03.2016

Genauso so ist es es dürfen im Jahr (2x450€) dazuverdient werden als Frührentner !


Oliver K.

08.03.2016

"Übt ein Frührentner einen Nebenjob aus, liegt die allgemeine Hinzuverdienstgrenze bei 450 Euro und ist somit sozialversicherungsfrei. Die Ausnahme bestätigt die Regel: Zwei Mal im Jahr darf ein Frührentner doppelt so viel verdienen. Im Klartext: Beläuft sich der reguläre Verdienst aus dem Nebenjob auf 200 Euro, dürfen an 2 Monaten im Jahr 400 Euro verdient werden."

Diese Aussage ist zwar nicht sachlich falsch, dafür jedoch irritierend. Wenn man eine Altersrente erhält, dann kann man zwei mal im Jahr 900 € verdienen, ohne dass die Rente gekürzt wird (2 x 450 €). Dies gilt auch, wenn man in den restlichen Monaten 200 € im Monat verdient.
Das "doppelte" bezieht sich dabei nicht auf das reguläre, durchschnittliche, etc. Einkommen, sondern auf die Höhe der Hinzuverdienstgrenze (in diesem Fall 450 €).
§ 34 Abs. 2 SGB VI