Altersvorsorgedepot für Frauen

Junge Frau am See

Viele Frauen kümmern sich jeden Tag um Familie, Beruf und andere Menschen. Die eigene finanzielle Zukunft bleibt dabei oft liegen. Gleichzeitig sorgen Teilzeit, Elternzeit oder längere Familienphasen häufig dafür, dass Frauen im Alter eine niedrigere Rente erhalten.

So schließen Sie Schritt für Schritt Ihre Rentenlücke

Viele Frauen kümmern sich jeden Tag um Familie, Beruf und andere Menschen. Die eigene finanzielle Zukunft bleibt dabei oft liegen. Gleichzeitig sorgen Teilzeit, Elternzeit oder längere Familienphasen häufig dafür, dass Frauen im Alter eine niedrigere Rente erhalten.

Die gute Nachricht: Sie müssen nicht alles auf einmal lösen. Schon kleine Schritte können helfen, langfristig Vermögen aufzubauen und die eigene Rentenlücke zu verkleinern. Hier erfahren Sie, warum Frauen besonders häufig von einer Rentenlücke betroffen sind, welche Fördermöglichkeiten es gibt und wie Sie heute mit dem Vermögensaufbau beginnen können.

Warum haben Frauen oft eine größere Rentenlücke?

Im Alter verfügen Frauen im Durchschnitt über deutlich weniger Einkommen als Männer. Laut aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamts erhielten Frauen ab 65 Jahren im Jahr 2025 durchschnittlich rund 1.520 Euro brutto pro Monat aus Renten und Pensionen. Bei Männern waren es rund 2.370 Euro. Der sogenannte Gender Pension Gap lag damit bei 36%. Berücksichtigt man Hinterbliebenenrenten, verringert sich der Abstand auf rund 24%, da viele Frauen zusätzlich eine Witwenrente beziehen.

Ein Grund für diese große Differenz sind die unterschiedlichen Erwerbsbiografien. Frauen unterbrechen ihre Berufstätigkeit häufiger für die Familie, übernehmen mehr unbezahlte Care-Arbeit und arbeiten deutlich öfter in Teilzeit. Im Jahr 2025 war laut Statistischem Bundesamt rund jede zweite abhängig beschäftigte Frau teilzeitbeschäftigt, während dies nur auf etwa jeden siebten Mann zutraf. Weniger Arbeitszeit bedeutet in der Regel ein geringeres Einkommen und somit niedrigere Beiträge zur gesetzlichen und betrieblichen Altersvorsorge.

Wie kann ich als Frau meine Rentenlücke schließen?

Der erste Schritt ist, die eigene Rentenlücke überhaupt zu kennen. Ein Blick in die Renteninformation der Deutschen Rentenversicherung zeigt, mit welcher gesetzlichen Rente nach heutigem Stand zu rechnen ist. Hinzu kommen mögliche Ansprüche aus einer betrieblichen Altersvorsorge sowie bereits vorhandenes Vermögen. Wenn man diese Einnahmen den voraussichtlichen Ausgaben im Ruhestand gegenüberstellt, wird die persönliche Rentenlücke als Differenz von Einnahmen und Ausgaben greifbarer.

Auch ein Blick ins Rentenkonto kann sich lohnen. Kindererziehungs- und Pflegezeiten werden nicht immer automatisch vollständig erfasst. Daher sollten Kindererziehungszeiten im Rahmen einer Kontenklärung bei der Deutschen Rentenversicherung beantragt beziehungsweise überprüft werden. Welche Ansprüche Sie haben, erfahren Sie ebenfalls bei der Deutschen Rentenversicherung.

Daneben kann es sinnvoll sein, verschiedene Formen der Altersvorsorge miteinander zu kombinieren: die betriebliche Altersvorsorge über den Arbeitgeber, eine private Vorsorge wie das Altersvorsorgedepot und gegebenenfalls zusätzliche Einzahlungen in die gesetzliche Rentenversicherung. Nach einer Eltern- oder Teilzeitphase lässt sich die private Sparrate bei größerem finanziellem Spielraum eventuell wieder erhöhen. Entscheidend ist weniger, sofort einen großen Betrag zurückzulegen. Auch wer möglichst früh und regelmäßig für das Alter spart kann mit der Zeit ein Vermögen aufbauen.

Lohnt sich ein Altersvorsorgedepot für Frauen?

Ob das Altersvorsorgedepot passt, hängt nicht vom Geschlecht, sondern von der persönlichen Lebenssituation ab. Für Frauen kann es jedoch besonders interessant sein, wenn sie für das Alter vorsorgen oder eine mögliche Rentenlücke verkleinern möchten.

Das Altersvorsorgedepot verbindet staatliche Förderung mit einer langfristigen Anlage am Kapitalmarkt, beispielsweise über Fonds und ETFs. Für die ersten 360 Euro Eigenbeitrag im Jahr legt der Staat 50 Cent pro Euro dazu. Für weitere Einzahlungen bis insgesamt 1.800 Euro sind es 25 Cent pro Euro. Gerade bei kleineren Beiträgen fällt die Förderquote damit vergleichsweise hoch aus. Voraussetzung für die Zulage ist ein Eigenbeitrag von mindestens 120 Euro im Jahr.

Die Anlage am Kapitalmarkt eröffnet zwar langfristige Renditechancen, ist aber nicht ohne Risiko. Der Wert des Depots kann schwanken und es gibt keine Kapitalgarantie beim Altersvorsorgedepot. Es eignet sich daher vor allem für einen längeren Anlagezeitraum und für Menschen, die zwischenzeitliche Kursverluste aushalten können.

Bekomme ich als Frau besondere Förderungen?

Nein, es gibt keine Förderung speziell für Frauen. Die Regeln für das Altersvorsorgedepot sind geschlechtsunabhängig. Es gibt jedoch Fördermechanismen, von denen in der Praxis oft besonders Frauen profitieren. So gibt es beispielsweise für jedes kindergeldberechtigte Kind eine Kinderzulage von bis zu 300 Euro im Jahr. Die volle Kinderzulage wird bereits bei einem Eigenbeitrag von 300 Euro jährlich erreicht. Zudem können mittelbar zulageberechtigte Ehe- oder Lebenspartner die Grundzulage erhalten, auch wenn sie selbst zeitweise nicht unmittelbar förderberechtigt sind, beispielsweise während der Elternzeit. Dafür reicht ein Mindesteigenbeitrag von 120 Euro im Jahr.

Ist das Altersvorsorgedepot auch für Teilzeitbeschäftigte geeignet?

Ja, denn die Förderung ist so gestaltet, dass sie auch bei kleineren Sparbeträgen greift. Für die Grund- und gegebenenfalls die Kinderzulage reicht ein Mindesteigenbeitrag von 120 Euro im Jahr, also 10 Euro im Monat. Wer in Teilzeit arbeitet und entsprechend weniger verdient, profitiert vom Fördersatz genauso wie Vollzeitbeschäftigte. Denn die Zulage hängt vom eingezahlten Betrag ab und nicht vom Gehalt.

Die Sparrate sollte dabei so gewählt werden, dass sie langfristig zum eigenen Budget passt. Ändert sich die finanzielle Situation, kann der Beitrag angepasst oder vorübergehend ausgesetzt werden. Ob ein Altersvorsorgedepot die passende Lösung ist, hängt außerdem vom Anlagezeitraum, den Kosten und der Bereitschaft, Wertschwankungen in Kauf zu nehmen, ab.

Starten statt warten: Ihre Altersvorsorge beginnt heute

Tragen Sie sich gleich unverbindlich in unsere Starteliste ein. Es lohnt sich: Im Newsletter bekommen Sie Infos rund ums Thema Altersvorsorge-Depot und die staatliche Förderung.

Und Sie sind direkt startklar, wenn unser Altersvorsorge-Depot kommt!

Junge Frau springt ins Wasser