Sicherheitscheck

Wie sicher sind Sie beim Internet- und Mobile Banking unterwegs?

Kunden, die Banking über einen Browser oder eine App betreiben, fragen sich oft: Wie sicher ist das Verfahren überhaupt? Vier wichtige Sicherheitsvorkehrungen im Überblick.

Die Zeiten der guten alten Überweisungsträger scheinen sich dem Ende zu neigen: Inzwischen nutzen bereits 86% der Bankkunden Internetbanking und 32% der Internet-Nutzer setzen dabei auf Apps. Das ist das Ergebnis unserer repräsentativen Studie. Doch ist dieses Verfahren auch sicher? Das Vertrauen der Kunden ist laut Untersuchung zumindest groß: Die Mehrheit der Nutzer vertraut darauf, dass ihre Bank sich mit dem Thema Sicherheit beim Internet- und Mobile Banking auskennt und diese auch gewährleisten kann.

Obwohl viele Nutzer ihrer Bank vertrauen, sind sie der Meinung, dass sie das Thema Sicherheit auch in ihrer eigenen Hand haben, findet unsere Studie heraus: 88% der Browser-Nutzer glauben, dass sie persönlich die Kontrolle über ihre Sicherheit im Internetbanking haben.

Wichtige Sicherheitsvorkehrungen für Internet- und Mobile Banking

Doch was können Kunden tun, damit sie beim Internet- oder Mobile Banking sicher unterwegs sind? Mit diesen Tipps treffen Sie die richtigen Vorkehrungen. Testen Sie sich selbst: Wie schneiden Sie beim Sicherheitscheck ab?

1. Sichere Passwörter verwenden:

Passwörter sind nicht nur beim Internetbanking wichtig, sondern allgemein, wenn es um die Sicherheit im Internet geht. Es kommt jedoch nicht darauf an, wie häufig ein Passwort geändert wird, sondern wie stark das gewählte Passwort ist. Unsere Studie zeigt, dass die Häufigkeit der Passwortänderung bei App-Kunden ohnehin nur bei 32% und bei Browser-Kunden nur bei 33% liegt. Auch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) rückt mittlerweile von seiner Empfehlung ab, Passwörter regelmäßig zu ändern. Grundsätzlich gilt für ein sicheres Passwort: Je länger, desto besser. Ein gutes Passwort sollte mindestens acht Zeichen lang sein. In der Regel können und sollten alle verfügbaren Zeichen genutzt werden, beispielsweise Groß- und Kleinbuchstaben, Ziffern und Sonderzeichen. Hilfreich bei der Verwaltung von sicheren Passwörtern können sogenannte Passwortmanager sein.

2. Das Betriebssystem immer auf dem neuesten Stand halten:

Wer sein Betriebssystem regelmäßig aktualisiert, hilft dabei, ggf. wichtige Sicherheitslücken zu schließen. Doch wie häufig updaten die Bankkunden tatsächlich ihr Betriebssystem? Dieser Mechanismus ist sowohl im Browser als auch in der App genauso einfach umzusetzen. Das zeigt sich auch in der Häufigkeit: Diese liegt bei der App bei 76% und beim Browser-Banking bei 78%.

3. Virenschutzprogramme aktualisieren:

Nicht nur das Betriebssystem sollte regelmäßig aktualisiert werden, sondern auch Virenschutzprogramme. Während beim Browser-Banking die Häufigkeit dieser Sicherheitsmaßnahme bei 77% liegt, erreicht sie beim App-Banking gerade einmal 63%. Das könnte daran liegen, dass einige Mechanismen am Smartphone schwieriger umzusetzen sind als andere. Dazu gehört beispielsweise das Aktualisieren von Virenschutzprogrammen. Für Browser-Nutzer zählt diese Sicherheitsmaßnahme jedoch zu den wichtigsten Vorkehrungen.

4. Auf https-Verbindung achten:

Wer Internetbanking betreibt, sollte auf eine verschlüsselte Übertragung achten. Doch wie erkennt man diese? An einem Schlosssymbol am Anfang der Browserzeile und an einer „https://”-Verbindung (statt einer „http://“),erklärt die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. Bankkunden achten beim Browser-Banking häufiger auf so eine Verbindung (71%) als bei der App (63%).

Fazit: Insgesamt zeigen die Ergebnisse der Studie, dass Sicherheitsvorkehrungen beim Browser-Banking häufiger ausgeführt werden als beim Banking über die App. Das kann vor allem daran liegen, dass einige Anwendungen am Smartphone schwieriger umzusetzen sind als am Rechner. Beim Banking über eine App gewinnen andere Aspekte an Bedeutung: 

  • Genaue Kontrolle der Überweisungsdaten
  • Passwortschutz des Geräts
  • Vorsicht bei Links/Emails

Das ING Sicherheitsversprechen für den Worst Case

Trotz aller Sicherheitsvorkehrungen kann es im Worst Case zu einem kriminellen Missbrauch beim Online-Banking kommen. Und nun? Hier kommt das ING Sicherheitsversprechen ins Spiel: Falls Dritte Zugangsdaten zum Internetbanking + Brokerage oder zur App missbrauchen, ersetzt die ING den finanziellen Schaden, der dabei entsteht. Wie das funktioniert, lesen Sie hier.

Autor: ING
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