Carsten Brzeskis Blog

Unser Chefvolkswirt äußert sich kurz und prägnant zu aktuellen volkswirtschaftlichen Entwicklungen und Ereignissen. Die konjunkturellen Entwicklungen in Deutschland und Europa, Entscheidungen der Zentralbanken sowie Trends an den internationalen Finanzmärkten bilden dabei die Schwerpunkte seiner Kommentare.

Carsten Brzeski

Carsten Brzeski

Chefvolkswirt

Seit März 2013 ist Carsten Brzeski Chefvolkswirt für Deutschland und Österreich der ING. Er ist seit Anfang 2008 Mitglied des Research Teams der ING Bank und anerkannter Experte für wirtschaftliche und politische Entwicklungen in Deutschland und Europa, einschließlich der Geldpolitik der EZB.
 

E-Mail: carsten.brzeski@ing.de

 

Carsten Brzeski auf X

Carsten Brzeski auf LinkedIn

Pressebilder zum Download 

Der Chart zeigt die jährliche Änderungsrate des Verbraucherpreisindex (in %)
Quelle: Refinitiv

Die preistreibende Kraft der Gedanken

Sie haben zum Jahreswechsel Hochkonjunktur, die meisten lesen sie und die wenigsten stehen dazu, ihnen Glauben zu schenken – Jahreshoroskope. Wer hat sich nicht schon einmal dabei ertappt, insbesondere auf die rosigen Vorhersagen fürs neue Jahr Hoffnung zu setzen? Tatsächlich können Vorhersagen insbesondere dann wahr werden, wenn man sein Verhalten am Glauben an die Bewahrheitung ausrichtet. Und das gilt nicht nur für die Neujahrsprophezeiungen, sondern auch für die Wirtschaft.
Der Chart zeigt den Anteil der Befragten, die auf „Ich verwende jetzt Bargeld“ bzw. auf „Ich zahle jetzt mit Karte“ mit den Optionen „mehr“, „gleich geblieben“ oder „weniger“ geantwortet haben
Quelle: ING Consumer Research

Die Deutschen und ihr Bargeld – finden sie wieder zueinander?

Die Corona-Pandemie und die mit ihr einhergehende Vermeidung physischer Kontakte hatten die Nutzung von Münzen und Scheinen deutlich reduziert. Im Hinblick auf die Zahlungsgewohnheiten scheint aber bei manchem Konsumenten eine Gewöhnung an die Pandemie eingetreten zu sein: Der Anteil derer, die angeben, weniger Bargeld beziehungsweise mehr Kartenzahlung zu nutzen als vor Corona, hat sich gegenüber Mai 2020 verringert.