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Carsten Brzeskis Blog

Unser Chefvolkswirt äußert sich kurz und prägnant zu aktuellen volkswirtschaftlichen Entwicklungen und Ereignissen. Die konjunkturellen Entwicklungen in Deutschland und Europa, Entscheidungen der Zentralbanken sowie Trends an den internationalen Finanzmärkten bilden dabei die Schwerpunkte seiner Kommentare.

Carsten Brzeski, Chefvolkswirt

Seit März 2013 ist Carsten Brzeski Chefvolkswirt für Deutschland und Österreich der ING. Er ist seit Anfang 2008 Mitglied des Research Teams der ING Bank und anerkannter Experte für wirtschaftliche und politische Entwicklungen in Deutschland und Europa, einschließlich der Geldpolitik der EZB.

 

Carsten Brzeski auf Twitter

 

Pressebilder zum Download

Chart of the Week

17:50 an einem Montag in den 1980er Jahren. Mit Fingerschnipsen und der sonoren Stimme von Hauptdarsteller Lee Majors setzt im ZDF die Titelmelodie der US-Serie „Ein Colt für alle Fälle“ ein. Der hauptberufliche Stuntman Colt Seavers jagt im Nebenjob Kautionsflüchtlinge und macht den Beruf des „Bounty Hunter“ hierzulande bekannt. Tatsächlich springen aber Kopfgeldjäger üblicherweise nicht von Hochhäusern. Wenn es gerade keine Kautionsflüchtlinge zu jagen gibt, verdienen sich viele von ihnen eine andere Art von Kopfgeld.

Chart of the Week

Am Sonntag geht es in die letzte Runde der französischen Präsidentschaftswahl. Auch wenn der sozialliberale und unabhängige Kandidat Emmanuel Macron in den Umfragen nach wie vor über eine komfortable Mehrheit verfügt, sind immer noch um die 20 % der Wähler unentschlossen, zudem gilt es, die Wähler der ausgeschiedenen Präsidentschaftskandidaten zu mobilisieren. Und auch die letzte Fernsehdebatte hatte etwas Unvorhergesehenes, gegenseitige verbale Attacken und mitunter wenig Präsidiales bestimmten die letzten Tage des Wahlkampfs. Nichtsdestotrotz hat sich an den Märkten das Credo manifestiert, Macron habe die Debatte und somit auch den Einzug ins Präsidentenamt am Sonntag gegen Marine Le Pen gewonnen.
© fotomek / Fotolia

Die wahre Schicksalswahl für Europa

Das Wort Schicksalswahl hatte in den letzten Jahren Hochkonjunktur in Europa. Etliche Wahlen in Griechenland, aber auch in Portugal, Spanien und Italien, das Brexit-Referendum vom letzten Jahr und dann das aktuelle Superwahljahr. Immer wieder sind nationale – und manchmal sogar regionale Wahlen – sogenannte Schicksalswahlen für Europa. Im Vorfeld hieß es dann gerne, dass die Wahlen richtungsweisend für Europa und die Währungsunion seien. Interessanterweise hat sich die Richtung Europas trotz unterschiedlichster Wahlergebnisse danach nie schlagartig verändert. Was noch nicht ist, kann allerdings schneller werden als man denkt. Sicherlich, da Europa am kommenden Sonntag seine erste wahre Schicksalswahl bekommt.

Chart of the Week

Seit nicht ganz einem Jahr ist es Gewissheit: Die Eurozone wird sich langfristig von ihrer größten Banknote, dem 500-Euro-Schein, verabschieden. Am 04.05.2016 beschloss der Rat der Europäischen Zentralbank, dass ab Ende 2018 keine neuen 500er mehr ausgegeben werden. Im Umlauf befindliche Banknoten behalten bis auf weiteres zusammen mit den übrigen Euroscheinen der ersten Serie ihre Gültigkeit und können zeitlich unbegrenzt bei den nationalen Notenbanken wie der Bundesbank eingetauscht werden. Begründet wurde dieser Schritt mit der Bedeutung des Geldscheins für illegale Aktivitäten.

Chart of the Week

Zurück aus den Osterferien wartet die Welt gleich wieder mit reichlich Überraschungen auf. Während der IWF seine Jahresprognose für die Weltwirtschaft leicht angehoben hat, sind die zahlreichen politischen Unsicherheitsherde jedoch nicht weniger geworden: Neuwahlen in Großbritannien, das Türkei-Referendum, geopolitische Spannungen zwischen Trump und Nordkorea und die erste Runde der französischen Präsidentschaftswahl halten die Märkte in Atem. Einer dieser Unsicherheitsherde zeigt sich am Sonntag, dann wenn die erste Runde der französischen Präsidentschaftswahl ansteht.

Chart of the Week

Durch niedrige, teilweise sogar negative Zinsen und die über ein Anleihekaufprogramm zusätzlich in den Markt fließende Liquidität will die Europäische Zentralbank Konsum und Investitionen ankurbeln, um der Preisentwicklung nachhaltig auf die Sprünge zu helfen. Dies soll unter anderem dadurch passieren, dass durch die niedrigen Zinssätze das Sparen von Geld gegenüber den Alternativen „Konsum“ und „Investition“ an Attraktivität verliert. In einer Umfrage unter fast 15.000 Konsumenten in 13 europäischen Ländern sowie Australien und den USA konnten wir feststellen, dass die EZB hiermit auch Erfolg hat.
© fotomek / Fotolia

Freud und Leid

Freud und Leid gehören ja schon seit eh und je zueinander. Aktuell liefert Europa den Beweis, dass beide sehr nah beieinander liegen. Ende März feierte Europa erst das 60-jährige Bestehen der römischen Verträge, um kurz danach die offizielle Austrittserklärung von Frau May in Empfang zu nehmen. Die nächsten Jahre werden jetzt entscheiden, ob es in Europa mehr Freud oder Leid geben wird. Nicht nur in den Verhandlungen mit Großbritannien, sondern vor allem in den Diskussionen um die Zukunft Europas.

Chart of the Week

Der offizielle Brexit-Startschuss ist gefallen. Nach über vier Jahren des Drohens, Bangens und Hoffens war es diese Woche so weit: Großbritannien überreichte der EU die offizielle Austrittserklärung (Artikel 50). Der Prozess, der im Januar 2013 mit der Ankündigung eines Referendums seitens des damaligen Premierministers Cameron begann und der im Juni 2016 zum Brexit-Votum führte, geht jetzt ans Eingemachte. Seit zwei Tagen läuft der Countdown, den Austritt aus und die zukünftigen Beziehung zur EU neu zu verhandeln. Noch 728 Tage verbleiben und die Fronten haben sich diese Woche ordentlich verhärtet.

Chart of the Week

Niedrige Zinsen sollen sowohl die Kreditvergabe erleichtern als auch die Attraktivität des Sparens verringern – gleichzeitig sollen so die Alternativen „Konsum“ und „Investition“ relativ zum Sparen attraktiver werden. Beides soll der wirtschaftlichen Belebung und somit den Preisen auf die Sprünge helfen. In einer Umfrage der ING-DiBa in 13 europäischen Ländern sowie Australien und den USA zeigte sich, dass diese Rechnung auch zumindest teilweise aufgeht.

Chart of the Week

Seitdem sie in den 1950er Jahren durch Filme wie „Gefahr im Weltall“ Eingang in die Popkultur fanden, hat sich an der Wahrnehmung von Robotern einiges geändert. Im weitesten Sinne androide (menschenähnliche) Roboter wie C-3PO aus „Star Wars“ oder Data aus „Star Trek“ bleiben fast ausschließlich der Science Fiction vorbehalten. Maschinelle Arbeit hingegen ist aus der industrialisierten Gesellschaft nicht mehr wegzudenken und wird den Arbeitsmarkt weiterhin grundlegend verändern.