Carsten Brzeskis Blog

Unser Chefvolkswirt äußert sich kurz und prägnant zu aktuellen volkswirtschaftlichen Entwicklungen und Ereignissen. Die konjunkturellen Entwicklungen in Deutschland und Europa, Entscheidungen der Zentralbanken sowie Trends an den internationalen Finanzmärkten bilden dabei die Schwerpunkte seiner Kommentare.

Carsten Brzeski

Chefvolkswirt

Seit März 2013 ist Carsten Brzeski Chefvolkswirt für Deutschland und Österreich der ING. Er ist seit Anfang 2008 Mitglied des Research Teams der ING Bank und anerkannter Experte für wirtschaftliche und politische Entwicklungen in Deutschland und Europa, einschließlich der Geldpolitik der EZB.
 

E-Mail: carsten.brzeski@ing.de

 

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Chart of the Week | 19.01.2018

Die Konjunkturampel steht auf grün, die Märkte haben 2018 da begonnen, wo sie letztes Jahr aufgehört haben und die Stimmungsindikatoren jagen von Hoch zu Hoch. Selbst die EZB spricht mittlerweile nicht mehr von einer wirtschaftlichen Erholung, sondern von einem Aufschwung. Nicht nur in Europa, sondern weltweit. In dieser Situation des Optimismus treffen sich vom 23. bis 26. Januar über 3.000 Teilnehmer aus mehr als 100 Ländern beim Weltwirtschaftsforum in Davos, um über die Zukunft der globalen Wirtschaftswelt zu sprechen. Dieses Mal unter dem Thema „Eine gemeinsame Zukunft in einer brüchigen Welt schaffen“. Kurz vor dem Auftakt der Veranstaltung überrascht das Schweizer Weltwirtschaftsforum allerdings mit einer Warnung.

Chart of the Week | 10.01.2018

Noch keine zwei Wochen ist das neue Jahr alt, doch die Spuren der Silvesternacht in Form durchweichter Pappröhrchen und abgebrannter Wunderkerzen dürften mittlerweile überall beseitigt sein. Nichts deutet mehr darauf hin, dass es zum Jahreswechsel in Deutschland wieder geknallt hat. Auf 137 Millionen Euro beliefen sich die Ausgaben für Silvesterfeuerwerk im Jahre 2016; der Branchenverband schätzte Mitte Dezember 2017, dass die Deutschen auch ein Jahr später wieder einen Betrag in ähnlicher Höhe „verpulvern“ würden.

Chart of the Week | 15.12.2017

Spätestens nächste Woche wird die Regierung stehen. Und das in nur neun Wochen. In Zeiten wie diesen eine Seltenheit. Aber nicht in Deutschland, sondern bei unserem deutschsprachigen Nachbarn Österreich. Der 31-Jährige Sebastian Kurz wird nun für die nächsten fünf Jahre die Geschicke des Landes bestimmen, der damit der jüngste amtierende Regierungschef Europas ist. Für Österreich gilt fast: Vom politischen Schmuddelkind zum Superstar Europas in weniger als einem Jahr.