Carsten Brzeskis Blog

Unser Chefvolkswirt äußert sich kurz und prägnant zu aktuellen volkswirtschaftlichen Entwicklungen und Ereignissen. Die konjunkturellen Entwicklungen in Deutschland und Europa, Entscheidungen der Zentralbanken sowie Trends an den internationalen Finanzmärkten bilden dabei die Schwerpunkte seiner Kommentare.

Carsten Brzeski

Chefvolkswirt

Seit März 2013 ist Carsten Brzeski Chefvolkswirt für Deutschland und Österreich der ING. Er ist seit Anfang 2008 Mitglied des Research Teams der ING Bank und anerkannter Experte für wirtschaftliche und politische Entwicklungen in Deutschland und Europa, einschließlich der Geldpolitik der EZB.
 

E-Mail: carsten.brzeski@ing.de

 

Carsten Brzeski auf Twitter

Pressebilder zum Download 

Der Chart zeigt das German Venture Capital Barometer im Verlauf von 2016 bis 2020.
Quelle: KfW, BVK

(K)eine gute Zeit für Wagnisse?

Haben Sie die Geschäftsidee schlechthin? Vielleicht etwas, das uns durch die Corona-Krise bringt. Die Dienstleistung, das Gerät, die App, die uns das Leben im Lockdown leichter ertragen lässt und die ganz sicher jeder bald haben will. Nur das nötige Kleingeld fehlt, um Ihre Idee in die Tat umzusetzen – und ohne etabliertes Geschäftsmodell ist eine Anschubfinanzierung schwer zu bekommen? Vielleicht finden Sie Ihr Glück in einem Marktsegment, das gerne mit „VC“ abgekürzt wird.
3 min Lesedauer
Pärchen mittleren Alters liest Zeitung im Bett mit Hund

Aktuelles von den Märkten im April 2021

Carsten Brzeski berichtet im Rahmen seiner monatlichen YouTube-Beiträge unter dem Motto „Neues über die Märkte, Neues aus der Wirtschaft“ über aktuelle volkswirtschaftliche Ereignisse und Entwicklungen, Entscheidungen der EZB sowie Trends an den internationalen Finanzmärkten.
1 min Lesedauer
Pärchen mittleren Alters liest Zeitung im Bett mit Hund

Carsten’s Corner: Start ins Wahljahr

Carsten Brzeski und Sebastian Franke holen den Kompass raus: Im Westen und Südwesten Deutschlands wurden neue Landtage gewählt. Aber auch in nordwestlicher Richtung ging es an die Urnen. Unser Chefvolkswirt analysiert neben den Landtagswahlen in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg auch die Wahl zum niederländischen Parlament.
1 min Lesedauer
Der Chart zeigt die Anleihekäufe unter PEPP pro Periode.
Quelle: Europäische Zentralbank; Rückzahlungen kurzfristiger Geldmarktpapiere werden nicht abgebildet

Einjähriges

Wissen Sie noch, wo Sie am 17. März 2020 gewesen sind? Vermutlich nicht im Restaurant, im Café oder im Einkaufszentrum – denn vor ziemlich genau einem Jahr wurde in Deutschland der erste strikte Lockdown in Reaktion auf die Ausbreitung des Coronavirus verhängt. Am folgenden Tag, also genau gestern vor einem Jahr, zündete die EZB mit einer Woche Verspätung ihre geldpolitische „Bazooka“, das Pandemic Emergency Purchase Programme (PEPP).
3 min Lesedauer
Pärchen mittleren Alters liest Zeitung im Bett mit Hund

Carsten’s Corner: Kauderwelsch bei der EZB

Vom Kommunikationsspagat bezüglich gestiegener Anleiherenditen bis hin zum inflationären Einsatz von Plattitüden - die EZB-Pressekonferenz hatte wieder einiges zu bieten. Hat die EZB nun selbst auch den Überblick verloren oder war es ein ganz bewusstes Anzünden von Nebelkerzen? Franziska Biehl und Carsten Brzeski versuchen Licht ins Dickicht zu bekommen und gehen der Frage nach, ob interne Wetten der Grund für den neuen „ganzheitlichen und vielfältigen“ Kommunikationsstil der Europäischen Zentralbank sein könnten.
1 min Lesedauer
Der Chart zeigt den unbereinigten Gender Pay Gap für verschiedene Wirtschaftsbereiche.
Quelle: Statistisches Bundesamt

Ungleichheit ist nicht nur einmal im Jahr

Diese Woche wurde der Equal Pay Day begangen – ein symbolischer Tag, der uns vor Augen führt, dass wir von (finanzieller) Gleichberechtigung zwischen Männern und Frauen nach wie vor weit entfernt sind. Traditionelle Rollenverteilung, sowohl privat als auch beruflich, erschwert den Weg.
4 min Lesedauer
Pärchen mittleren Alters liest Zeitung im Bett mit Hund

Rückkehr eines Monsters

Viele deutsche Experten wussten es schon lange: die Inflation ist nicht tot, sie schläft nur. Und jetzt scheint der Deutschen liebstes Wirtschaftsgespenst wieder zurück zu sein: die Inflation. Für wirkliche Ängste gibt es allerdings keinen Grund.
3 min Lesedauer
Pärchen mittleren Alters liest Zeitung im Bett mit Hund

Carsten’s Corner: Ist die Phillips-Kurve tot?

In einer Woche, in der Zahlen zu Preissteigerung und Arbeitsmarkt veröffentlicht werden, bietet es sich an, einmal einen Blick auf eines der bekanntesten Modelle der Volkswirtschaftslehre zu werfen, nämlich die sogenannte Phillips-Kurve. Franziska Biehl hat das für unseren Chart der Woche getan. Aber auch Sebastian Franke hat Interessantes mitgebracht, nämlich unsere Studie zum Sparverhalten in Deutschland und Europa. Das „Land der Sparer“, wie es sich selbst gerne sieht, verteidigt dabei einen unrühmlichen zweiten Platz.
1 min Lesedauer
Der Chart zeigt die Phillips-Kurve für Deutschland.
Quelle: Refinitiv

Die wahrscheinlich flachste Kurve der Welt

Die volkswirtschaftliche Theorie stützt sich häufig auf Modelle, die allgemeingültige wirtschaftliche Zusammenhänge verdeutlichen. Eines der prominentesten ist die Phillips-Kurve. Jahrzehntelang war sie ein wichtiges Modell für Notenbanken. In den letzten Jahren stellte sich aber immer häufiger die Frage: Müssen wir die Phillips-Kurve langsam beerdigen?
4 min Lesedauer
Anteil der Verbraucher, deren Haushalte nicht über Ersparnisse verfügen, in 13 europäischen Ländern
Quelle: ING International Survey

Deutschland verteidigt einen unrühmlichen zweiten Platz

Der Anteil von Haushalten ohne Ersparnisse ist trotz – oder wegen? – der Corona-Krise europaweit gesunken, auch in Deutschland. Dennoch weist das selbstverstandene „Land der Sparer“ wie schon in den Vorjahren den zweithöchsten Wert unter 13 europäischen Ländern auf – auch wenn „nur noch“ ein gutes Viertel der Befragten keine Ersparnisse hat.
2 min Lesedauer