Carsten Brzeskis Blog

Unser Chefvolkswirt äußert sich kurz und prägnant zu aktuellen volkswirtschaftlichen Entwicklungen und Ereignissen. Die konjunkturellen Entwicklungen in Deutschland und Europa, Entscheidungen der Zentralbanken sowie Trends an den internationalen Finanzmärkten bilden dabei die Schwerpunkte seiner Kommentare.

Carsten Brzeski

Chefvolkswirt

Seit März 2013 ist Carsten Brzeski Chefvolkswirt für Deutschland und Österreich der ING. Er ist seit Anfang 2008 Mitglied des Research Teams der ING Bank und anerkannter Experte für wirtschaftliche und politische Entwicklungen in Deutschland und Europa, einschließlich der Geldpolitik der EZB.
 

E-Mail: carsten.brzeski@ing.de

 

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Quelle: Marine Department Hong Kong, BTS, Lloyds, ING Economic & Financial Analysis. Ab Rang 11 Vergleich Ranking 2019 zu 2000

An Asien führt kein Weg vorbei

Die deutsche Wirtschaft hat sich zwischen April und Juni dieses Jahres zunehmend von den Auswirkungen der Pandemie erholt. Die ursprüngliche Schätzung für das zweite Quartal wurde mit 0,1 Prozentpunkten sogar leicht nach oben revidiert, womit das Bruttoinlandsprodukt um 1,6 Prozent gestiegen ist. Doch insgesamt bleibt die Wirtschaftsleistung noch unter dem Vorkrisenniveau. Ein Faktor könnte dabei vor allem dem produzierenden Gewerbe bei der Erholungsparty einen Strich durch die Rechnung machen: die anhaltenden Lieferkettenprobleme.
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Carsten’s Corner: Geldpolitische Pfadfinder

Auf Spurensuche in den USA – Hinweise auf die künftige geldpolitische Ausrichtung der US-amerikanischen Notenbank, der Fed, dürften interessierte Marktteilnehmer sehr wahrscheinlich nächste Woche während des Jackson Hole Symposiums finden. Warum es sich nicht nur lohnen wird hinzusehen, sondern genau zuzuhören, erklärt Chefvolkswirt Carsten Brzeski im Gespräch mit Franziska Biehl. Und kann man aktuell Zentralbank sagen, ohne auch der Inflation genauer auf den Zahn zu fühlen? Unsere Ökonomen finden nicht.
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Carsten’s Corner: Sommertournee zur Bundestagswahl – heute mit: Fabio De Masi (Die Linke)

Gerade erst zurück aus dem Urlaub hat sich Carsten Brzeski einen weiteren Gast für unsere politische Sommertournee eingeladen: Fabio De Masi ist finanzpolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion „Die Linke“. Im Gespräch mit dem Diplom-Volkswirt geht es neben dem Wahlprogramm seiner Partei, für die er im September allerdings nicht wieder zur Wahl antritt, vor allem um ökonomische Ungleichgewichte innerhalb Deutschlands und in Europa.
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Carsten’s Corner: Road-Trip durch die aktuelle Wirtschaftslage

Von BIP-Wachstumszahlen über Inflation und Zentralbanksitzungen – in den vergangen Wochen war so einiges los, über das es sich zu sprechen lohnt. Und dass all diese Daten miteinander in Verbindung gesetzt werden können, zeigen unsere Ökonominnen Inga Fechner und Franziska Biehl. Außerdem werden gedanklich elektrisch-mobilisierte Road-Trips nach Italien unternommen, wirtschaftliche Ausblicke genossen und geldpolitische Aussichten diskutiert.
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Carsten’s Corner: Die Autoindustrie zwischen E-Rausch und Halbleitermangel

Faktisches Verbrenner-Aus, ehrgeizige Klimaziele der EU und Halbleitermangel – die Herausforderungen in der Automobilbranche ebben nicht ab. Doch gleichzeitig lassen sich die Neuzulassungen sehen und fahren Autohersteller satte Gewinne ein. Wie passt das zusammen? Wie steht es um die Ladeinfrastruktur für E-Autos und wann enden die Lieferprobleme bei Halbleitern? Darüber spricht Inga Fechner mit Thorsten Mehltretter, Global Lead Automotive Sector bei der ING, und Jens Brokate, Industry Specialist Automotive Sector bei der ING.
Quelle: EAFO, ACEA, Destatis, ING Economic & Financial Analysis

Sommer, Sonne, Spannung – mit dem Elektroauto ins Ausland

Ein Plus von 24,5 % im Juni, ein Halbjahreszuwachs von 14,9 %. Wer angesichts ehrgeiziger Klimaziele ans Ende des Autos denkt, dürfte bei den Neuzulassungen von Pkw in Deutschland den Abgesang aufs Auto wieder kassieren. Zwar erreichen die Zuwachsraten noch nicht wieder das Vorkrisenniveau, eine Abkehr sieht jedoch anders aus. Das ist auch dem zunehmenden Anteil an Elektroautos zu verdanken, die im ersten Halbjahr über ein Fünftel aller Neuzulassungen ausmachten. Die Subventionen sind da, die Nachfrage auch. Was fehlt also noch zum großen Elektroautoglück?