Carsten Brzeskis Blog

Unser Chefvolkswirt äußert sich kurz und prägnant zu aktuellen volkswirtschaftlichen Entwicklungen und Ereignissen. Die konjunkturellen Entwicklungen in Deutschland und Europa, Entscheidungen der Zentralbanken sowie Trends an den internationalen Finanzmärkten bilden dabei die Schwerpunkte seiner Kommentare.

Carsten Brzeski

Chefvolkswirt

Seit März 2013 ist Carsten Brzeski Chefvolkswirt für Deutschland und Österreich der ING. Er ist seit Anfang 2008 Mitglied des Research Teams der ING Bank und anerkannter Experte für wirtschaftliche und politische Entwicklungen in Deutschland und Europa, einschließlich der Geldpolitik der EZB.
 

E-Mail: carsten.brzeski@ing.de

 

Carsten Brzeski auf Twitter

Pressebilder zum Download 

Der Chart zeigt die Abnahme des Anteils deutscher Konsumenten, der bestimmte alltägliche Ausgaben üblicherweise mit Bargeld bezahlt, im Zeitraum 2017-2022.
Befragte ohne die jeweilige Ausgabenart herausgerechnet; Quelle: ING International Survey/ING Consumer Research

Der Corona-Cashless-Schub ist vorbei

Die Deutschen und ihr Bargeld, das war lange eine ganz besondere Beziehung. Münzen und Scheine waren den Konsumenten hierzulande stärker ans Herz gewachsen als anders-wo in Europa. Als mit Eintritt der Corona-Pandemie 2020 Kontaktvermeidung das Gebot der Stunde war, nahm die bevorzugte Nutzung von Bargeld deutlich ab.
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Carsten Brzeski

Carsten’s Corner: Regionalisierung statt Deglobalisierung

Der Abgesang auf die Globalisierung ertönt aktuell im Chor aus der ganzen Welt – zuletzt konnten die Klänge deutlich vom Weltwirtschaftsforum in Davos vernommen werden. Doch Deglobalisierung bedeutet noch lange nicht das Ende unserer vernetzten Welt, wie unser Chefvolkswirt Carsten Brzeski im Gespräch mit Franziska Biehl erklärt. Das Stichwort könnte außerdem viel mehr „Regionalisierung“ lauten – also, Handel mit den weniger weit entfernt wirtschaftenden Nachbarn. Und wäre es wirklich Carstens Corner, wenn nicht auch die zu wünschen übrig lassende Kommunikation der EZB thematisiert würde?
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Der Chart zeigt den Welthandel und das Bruttoinlandsprodukt (% im Vergleich zum Vorjahr)
Quelle: Refinitiv

Die Welt wird wieder kleiner

Bis ein Produkt auf die Handelsfläche kommt, hat es oft mehr Kontinente bereist, als die meisten Menschen in so kurzer Zeit schaffen würden. Für ein Unternehmen arbeiten, das mehrere tausend Kilometer vom Wohnort entfernt ist, und diesen dennoch nicht verlassen? Die Globalisierung macht’s möglich – doch werden wir auch in Zukunft so stark vernetzt bleiben, oder wird die Welt wieder etwas kleiner?
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Aktuelles von den Märkten

Aktuelles von den Märkten im Januar 2023

Carsten Brzeski berichtet im Rahmen seiner monatlichen YouTube-Beiträge unter dem Motto „Neues über die Märkte, Neues aus der Wirtschaft“ über aktuelle volkswirtschaftliche Ereignisse und Entwicklungen, Entscheidungen der EZB sowie Trends an den internationalen Finanzmärkten.
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Carsten Brzeski

Carsten’s Corner: Wirtschaftliches Durch- statt Aufatmen

Wir hoffen, dass Sie sich während der Feiertage etwas erholen konnten, denn auch das Jahr 2023 wird ein wirtschaftlich spannendes. Unser Chefvolkswirt Carsten Brzeski gibt im Gespräch mit Franziska Biehl einen Ausblick auf die vor uns liegenden Monate aus geldpolitischer Sicht – was fangen EZB und Fed mit den zuletzt niedrigeren Inflationsraten an? Um eines schon mal vorwegzugreifen: Wer, wie die Märkte, auf eine Trendwende der EZB wettet, könnte enttäuscht werden. Außerdem sprechen unsere Ökonomen darüber, warum die kurzfristig weniger schlechten Konjunkturaussichten eher zum Durch- statt zum Aufatmen anregen sollten. Denn langfristig warten auf Deutschland nach wie vor strukturelle Herausforderungen.
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Der Chart zeigt den Verlauf des durchschnittlichen jährlichen Krankenstands in der gesetzlichen Krankenversicherung seit 1991.
Quelle: Bundesgesundheitsministerium

Auf ein gesundes neues Jahr

Hatschi – Gesundheit! Es ist wieder Erkältungszeit, daran ändert auch der warme Winter nichts. Naja, wenigstens liegt die Corona-Pandemie hinter uns. So könnte man jedenfalls denken, zumal im Laufe des Jahres 2022 bereits viele einschränkende Regelungen zur Pandemiebekämpfung ausgelaufen sind. Ein Blick auf die gerade veröffentlichte Krankenstandstatistik des Bundesgesundheitsministeriums wirft allerdings die Frage auf, ob wir uns nicht zu früh gefreut haben.
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Carsten Brzeski

Carsten’s Corner: Der Glaskugel-Check

Dass das ökonomische Jahr 2022 so laufen würde, wie es gelaufen ist, konnte niemand erwarten. Oder doch? Unsere Volkswirte lassen in dieser Folge das fast abgelaufene Jahr Revue passieren und blicken zurück auf die Prognosen, die sie Ende 2021 abgegeben haben. Corona, Inflation, geopolitische Spannungen… Hören Sie rein und machen Sie sich selbst ein Bild, wo wir richtig lagen – und wo daneben. Und unsere Einschätzungen für 2023 gibt es gleich noch mit dazu.
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Der Chart zeigt die Antworten auf die Frage „Verfügt Ihr Haushalt über irgendwelche Ersparnisse?“ in den Kategorien „Nein“, „Ja“ und „Möchte ich nicht beantworten“.
Quelle: ING Consumer Research

30 Prozent der Deutschen ohne jegliche Ersparnisse

Bereits in der Vergangenheit hatte sich immer wieder gezeigt, dass das selbstverstandene „Land der Sparer“ europaweit einen der höchsten Anteile von Menschen ohne jegliche Ersparnisse aufwies. Als im Zuge der Pandemiebekämpfung diverse Anlässe für Geldausgaben weggefallen waren, sank dieser Anteil jedoch innerhalb eines Jahres von über 30 Prozent auf rund ein Viertel.
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Carsten Brzeski

Carsten’s Corner: „Forward Guidance“ durch die Hintertür?

50 Basispunkte statt noch einmal 75 – die Europäische Zentralbank nimmt bei ihren Zinserhöhungen ein wenig das Tempo heraus, tritt aber gleichzeitig kommunikativ aufs Gas: Weitere Zinsschritte wurden bereits angekündigt und schon im Vorfeld der aktuellen Ratssitzung wurden die Märkte gewarnt, den Handlungswillen der EZB nicht zu unterschätzen. Warum bei all dieser aggressiven Rhetorik dann doch ein kleinerer Zinsschritt herausgekommen ist und ob die totgesagte „Forward Guidance“ Auferstehung feiern kann, darüber spricht Sebastian Franke mit Carsten Brzeski.
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Der Chart zeigt die Inflationsrate (%) der Lieblingsgeschenke der Deutschen im November 2022
Quelle: Destatis

Wie die Inflation Weihnachten gestohlen hat – oder auch nicht

Rund um die wundervollste Zeit des Jahres werden in Filmen allerlei Weihnachtsmuffel gezeigt, die mit dem Fest der Liebe so gar nichts anfangen können. In diesem Jahr brauchen wir den Fernseher aber gar nicht einzuschalten, um zu sehen, wie ein Schreckgespenst versucht Weihnachten zu stehlen. Ein Blick auf die liebsten Weihnachtsgeschenke der Deutschen und deren Inflationsrate reicht dafür schon aus.
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