Carsten Brzeskis Blog

Unser Chefvolkswirt äußert sich kurz und prägnant zu aktuellen volkswirtschaftlichen Entwicklungen und Ereignissen. Die konjunkturellen Entwicklungen in Deutschland und Europa, Entscheidungen der Zentralbanken sowie Trends an den internationalen Finanzmärkten bilden dabei die Schwerpunkte seiner Kommentare.

Carsten Brzeski

Chefvolkswirt

Seit März 2013 ist Carsten Brzeski Chefvolkswirt für Deutschland und Österreich der ING. Er ist seit Anfang 2008 Mitglied des Research Teams der ING Bank und anerkannter Experte für wirtschaftliche und politische Entwicklungen in Deutschland und Europa, einschließlich der Geldpolitik der EZB.
 

E-Mail: carsten.brzeski@ing.de

 

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Carsten’s Corner: Wieder keine Zinswende bei der EZB?

Die Spannung vor der EZB-Sitzung im April war groß. Würde sich die EZB der Masse anderer großer und kleinerer Zentralbanken anschließen und die Geldpolitik schneller normalisieren oder sogar die Zinsen erhöhen? Oder würde sie mit ihrem schrittweisen Ansatz fortfahren? Erst einmal bleibt die EZB ihrem vorsichtigen Normalisierungspfad treu. Was das für die kommenden Monate bedeutet, warum uns 2023 schon wieder Zinssenkungen bevorstehen und warum die Präsidentschaftswahl in Frankreich Märkte und Wirtschaft noch stärker erzittern lassen dürfte, beantwortet Chefvolkswirt Carsten Brzeski im Gespräch mit Inga Fechner.
Quelle: Destatis (EVS 2018); Refinitiv; ING Economic & Financial Analysis

Liebling, lass uns die Kosten drücken!

Drum kalkuliere, wer sich räumlich bindet: Rund 60 Prozent aller deutschen Erwachsenen leben in einer festen Beziehung – und bestreiten den Alltag somit nicht nur Hand in Hand, sondern oft auch kostengünstiger als Alleinlebende. Sich für eine (räumliche) Partnerschaft zu entscheiden, geht im Alltag nämlich mit der Option auf signifikante Ersparnisse einher. Und aufgrund der aktuellen Preissteigerung bei Energie auch mit der Option auf eine geringere persönliche Inflationsrate.

Carsten’s Corner: Der Ukraine-Krieg als wirtschaftlicher Gamechanger

Die Wirtschaftsdaten zeichnen aktuell noch ein Bild des starken Wachstums, das wir hätten sehen können. Doch die wirtschaftlichen Aussichten haben sich verschlechtert. Warum dies nicht nur kurzfristig der Fall ist, sondern der Krieg in der Ukraine ein größerer Gamechanger für die deutsche Wirtschaft sein wird, als es die Corona-Pandemie jemals war, erklärt unser Chefvolkswirt Carsten Brzeski im Gespräch mit Franziska Biehl. Außerdem sprechen die beiden über die bevorstehende EZB-Ratssitzung und unsere Ökonomen sind sich einig: aufgrund des aktuellen Stagflationsrisikos möchten beide nicht in der Haut der Zentralbanker stecken.

Carsten’s Corner: Inflation bei über 7 Prozent – und das war noch nicht alles…

Eine Inflationsrate auf 40-Jahres-Hoch wäre normalerweise ein guter Zeitpunkt für eine Zentralbank, die geldpolitischen Zügel anzuziehen. Die Gründe für die derzeitigen Preissteigerungen entziehen sich aber dem Einfluss der EZB – und neben drohender Energieknappheit, Lieferkettenstörungen und Fachkräftemangel kann die Wirtschaft keine neue Baustelle in Form verschlechterter Finanzierungsbedingungen gebrauchen. Und wie sieht es eigentlich mit den Folgen für den Arbeitsmarkt aus? Das und mehr besprechen Carsten Brzeski und Sebastian Franke.

Carsten’s Corner: Neuordnung des Welthandels und Entlastungspaket für Haushalte

Der Krieg in der Ukraine wird die Wirtschaft Deutschlands über vier Kanäle treffen – Handelsbeschränkungen und neue Lieferkettenprobleme stellen zwei dieser Kanäle dar. Inga Fechner und Franziska Biehl sprechen über neue Rohstoffknappheiten, die langfristigen Auswirkungen auf den Welthandel und darüber, wie der Krieg den Trend der Deglobalisierung verstärken dürfte. Außerdem sprechen unsere Ökonominnen über das in dieser Woche von der Koalition beschlossene Energieentlastungspaket für Haushalte sowie über die grüne Transformation, die nun einen zusätzlichen Schub erhält.