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Carsten Brzeskis Blog

Unser Chefvolkswirt äußert sich kurz und prägnant zu aktuellen volkswirtschaftlichen Entwicklungen und Ereignissen. Die konjunkturellen Entwicklungen in Deutschland und Europa, Entscheidungen der Zentralbanken sowie Trends an den internationalen Finanzmärkten bilden dabei die Schwerpunkte seiner Kommentare.

Carsten Brzeski

Chefvolkswirt

Seit März 2013 ist Carsten Brzeski Chefvolkswirt für Deutschland und Österreich der ING. Er ist seit Anfang 2008 Mitglied des Research Teams der ING Bank und anerkannter Experte für wirtschaftliche und politische Entwicklungen in Deutschland und Europa, einschließlich der Geldpolitik der EZB.
 

E-Mail: carsten.brzeski@ing.de

 

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Pressebilder zum Download 

Chart of the Week | 10.11.2017

Verbraucher in ganz Europa meinen, dass Frauen besser mit Geld umgehen können als Männer. Das ist eines der Ergebnisse einer Umfrage der ING-DiBa in 12 europäischen Ländern, in deren Rahmen Konsumenten zu ihrer finanziellen Bildung und verschiedenen finanzbezogenen Verhaltensweisen befragt wurden. Dabei fand sich kein einziges Land, in dem die Befragten den Männern größere Fähigkeiten im Umgang mit Geld zugetraut hätten – auch wenn sich in den meisten Ländern eine Mehrheit der Befragten gar nicht festlegen wollte.

Chart of the Week | 03.11.2017

Diese Woche standen mal wieder Zentralbanken im Fokus. Zwar hat die amerikanische Zentralbank (Fed) nicht an der Zinsschraube gedreht, dafür hat Präsident Trump jedoch den Nachfolger für die amtierende Zentralbankchefin Janet Yellen bekanntgegeben. Wenn der Kongress jetzt auch mitspielt, heißt es bald „You are hired, Jerome Powell“. Powell würde dann ab Februar für die nächsten vier Jahre an der Spitze der mächtigsten Notenbank der Welt stehen. Doch nicht nur in den USA ging es zentralbanktechnisch rund. Denn in Großbritannien hat die Bank of England (BoE) gestern zum ersten Mal seit 10 Jahren die Zinsen wieder erhöht.

Chart of the Week | 20.10.2017

In Europa ist mit der Wahl in Österreich und der niedersächsischen Landtagswahl letzten Sonntag hoffentlich ein turbulentes politisches Wahljahr zu Ende gegangen – obwohl die Situation in Spanien alles andere als ruhig ist. Und während es jetzt sowohl in Deutschland als auch in Österreich in nicht weniger spannende Koalitionsverhandlungen geht, stehen in anderen Teilen des Globus schon wieder Wahlen an. Denn in der drittgrößten Volkswirtschaft der Welt – Japan – sind die Wähler am Sonntag zu vorgezogenen Unterhauswahlen aufgerufen.

Chart of the Week | 13.10.2017

Am Montag dieser Woche gab die Königlich Schwedische Akademie der Wissenschaften bekannt, dass der Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften 2017 an Richard Thaler von der University of Chicago geht. Die Auszeichnung geht damit an einen Ökonomen, der seine Forschungsarbeit auf das alltägliche wirtschaftliche Handeln von Menschen richtet. Auch wenn die University of Chicago bereits 28 Wirtschaftsnobelpreisträger zu verzeichnen hat, ist im Falle Thalers wohl kaum Kritik für eine zu konventionelle Wahl zu befürchten.