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Carsten Brzeskis Blog

Unser Chefvolkswirt äußert sich kurz und prägnant zu aktuellen volkswirtschaftlichen Entwicklungen und Ereignissen. Die konjunkturellen Entwicklungen in Deutschland und Europa, Entscheidungen der Zentralbanken sowie Trends an den internationalen Finanzmärkten bilden dabei die Schwerpunkte seiner Kommentare.

Carsten Brzeski

Chefvolkswirt

Seit März 2013 ist Carsten Brzeski Chefvolkswirt für Deutschland und Österreich der ING. Er ist seit Anfang 2008 Mitglied des Research Teams der ING Bank und anerkannter Experte für wirtschaftliche und politische Entwicklungen in Deutschland und Europa, einschließlich der Geldpolitik der EZB.
 

E-Mail: carsten.brzeski@ing.de

 

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Carsten’s Corner: BIP ist nicht alles

Das deutsche BIP ist ersten vorläufigen Schätzungen zufolge im vergangenen Jahr um 5 % gesunken. Das bedeutet, dass der gefürchtete Double-Dip im vierten Quartal abgewehrt werden konnte. Eine Überraschung, die sich wahrscheinlich im ersten Quartal dieses Jahres nicht wiederholen wird. Aber warum betrachten wir eigentlich nicht GPI oder NWI, statt BIP? Carsten Brzeski fühlt im Gespräch mit Franziska Biehl altbekannten und alternativen Kennzahlen auf den Zahn.
Quelle: ING Economic and Financial Analysis; Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung; Prognose für BIP 2020

Es gibt mehr als das BIP

Gestern haben wir erste Informationen zum Wirtschaftswachstum im vierten Quartal bekommen. Laut ersten Schätzungen ist das deutsche Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2020 um 5 Prozent gesunken, womit der gefürchtete Double-Dip im vierten Quartal abgewehrt worden wäre. Verlässliche Daten werden wir jedoch erst am Ende des Monats erhalten. Diese ersten Zahlen sollten zunächst mit Vorsicht genossen werden, denn die aktuelle Krise hat zu beispiellosen Schwankungen in den monatlichen Daten geführt, was Vorabschätzungen erschwert. Zudem hat die aktuelle Krise auch wieder einmal gezeigt, dass BIP-Wachstum nicht alles ist.

Carsten’s Corner: Alles wie erwartet und doch nicht langweilig

Dass die Europäische Zentralbank in dieser Woche bei ihren geldpolitischen Instrumenten noch einmal nachlegen würde, hatte EZB-Präsidentin Christine Lagarde auf der Pressekonferenz nach der letzten Sitzung bereits durchblicken lassen. Was im Detail beschlossen wurde, was an den Ausführungen auf der anschließenden Pressekonferenz dennoch bemerkenswert war und ob wir womöglich bald zweistellige Inflationsraten sehen werden, erläutert Carsten Brzeski im Gespräch mit Sebastian Franke.