Carsten Brzeskis Blog

Unser Chefvolkswirt äußert sich kurz und prägnant zu aktuellen volkswirtschaftlichen Entwicklungen und Ereignissen. Die konjunkturellen Entwicklungen in Deutschland und Europa, Entscheidungen der Zentralbanken sowie Trends an den internationalen Finanzmärkten bilden dabei die Schwerpunkte seiner Kommentare.

Carsten Brzeski

Chefvolkswirt

Seit März 2013 ist Carsten Brzeski Chefvolkswirt für Deutschland und Österreich der ING. Er ist seit Anfang 2008 Mitglied des Research Teams der ING Bank und anerkannter Experte für wirtschaftliche und politische Entwicklungen in Deutschland und Europa, einschließlich der Geldpolitik der EZB.
 

E-Mail: carsten.brzeski@ing.de

 

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Pressebilder zum Download 

Chart of the Week | 20.10.2017

In Europa ist mit der Wahl in Österreich und der niedersächsischen Landtagswahl letzten Sonntag hoffentlich ein turbulentes politisches Wahljahr zu Ende gegangen – obwohl die Situation in Spanien alles andere als ruhig ist. Und während es jetzt sowohl in Deutschland als auch in Österreich in nicht weniger spannende Koalitionsverhandlungen geht, stehen in anderen Teilen des Globus schon wieder Wahlen an. Denn in der drittgrößten Volkswirtschaft der Welt – Japan – sind die Wähler am Sonntag zu vorgezogenen Unterhauswahlen aufgerufen.

Chart of the Week | 13.10.2017

Am Montag dieser Woche gab die Königlich Schwedische Akademie der Wissenschaften bekannt, dass der Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften 2017 an Richard Thaler von der University of Chicago geht. Die Auszeichnung geht damit an einen Ökonomen, der seine Forschungsarbeit auf das alltägliche wirtschaftliche Handeln von Menschen richtet. Auch wenn die University of Chicago bereits 28 Wirtschaftsnobelpreisträger zu verzeichnen hat, ist im Falle Thalers wohl kaum Kritik für eine zu konventionelle Wahl zu befürchten.
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Gute alte Bekannte

In den nächsten Wochen werden wieder einmal zwei gute alte Bekannte die Finanzmärkte prägen: Notenbanken und Politik. Seit Ausbruch der Finanzkrise sind es genau diese beiden, die das Marktgeschehen immer wieder beeinflusst haben (und weiterhin beeinflussen werden). Die großen Notenbanken sind zu den großen Marktflüsterern aufgestiegen, während die internationale Politik immer wieder abwechselnd zu Unsicherheit und Sicherheit geführt hat. Das wird sich auch in den kommenden Wochen nicht verändern.