Carsten Brzeskis Blog

Unser Chefvolkswirt äußert sich kurz und prägnant zu aktuellen volkswirtschaftlichen Entwicklungen und Ereignissen. Die konjunkturellen Entwicklungen in Deutschland und Europa, Entscheidungen der Zentralbanken sowie Trends an den internationalen Finanzmärkten bilden dabei die Schwerpunkte seiner Kommentare.

Carsten Brzeski

Chefvolkswirt

Seit März 2013 ist Carsten Brzeski Chefvolkswirt für Deutschland und Österreich der ING. Er ist seit Anfang 2008 Mitglied des Research Teams der ING Bank und anerkannter Experte für wirtschaftliche und politische Entwicklungen in Deutschland und Europa, einschließlich der Geldpolitik der EZB.
 

E-Mail: carsten.brzeski@ing.de

 

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Pressebilder zum Download 

Quelle: transfermarkt.de, eigene Berechnungen

Chart of the Week | 10.08.2018

Die Fußball-Weltmeisterschaft mit dem unbefriedigenden Abschneiden der deutschen Nationalmannschaft liegt hinter uns. Vor allem diejenigen, für die die Länderspiele sowieso eher eine Art Ersatzdroge für die Partien ihrer Vereinsmannschaft sind, freuen sich auf die neue Saison. Uns Ökonomen interessiert wie üblich der effiziente Ressourceneinsatz: Wer steckt wieviel Geld in seinen Kader – und was kommt dabei heraus?
Quelle: OECD

Chart of the Week | 03.08.2018

Die positive Wirtschaftsentwicklung in Deutschland hält an, trotz Handelskriegs zwischen den USA und China. OECD-Prognosen erwarten ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts von 2,1% für das Jahr 2018 und auch auf dem deutschen Arbeitsmarkt sieht es derzeit gut aus. Dass starkes Wirtschaftswachstum allerdings nicht alles ist, zeigt sich in der Lebenszufriedenheit. Hier schneidet Deutschland im Vergleich zu anderen Ländern nicht ganz so gut ab wie erwartet.
Quelle: Deutsche Bundesbank, Monatsbericht Juli 2018; ING Economic & Financial Analysis

Chart of the Week | 27.07.2018

Nachdem die EZB schon im Juni die weiteren Schritte zum langsamen Ausstieg aus der lockeren Geldpolitik verkündet hatte, blieben beim gestrigen Treffen Neuigkeiten aus. Die EZB sieht die Eurozone weiterhin auf einem stabilen Wachstumskurs und vertraut auf eine Belebung des Inflationsdrucks. Überraschend positive Nachrichten aus den USA über eine Einigung im Handelsstreit mit der EU mindern zudem die Sorgen über den zukünftigen Wachstumsausblick.
Quelle: Berry et al. (1999), Voluntary Export Restraints on Automobiles: Evaluating a Trade Policy, ING Economic & Financial Analysis

Chart of the Week | 06.07.2018

Seit dem 23. Mai untersucht das US Department of Commerce, ob Importe von Autos, SUVs, leichten Nutzfahrzeugen und Autoteilen die nationale Sicherheit gefährden – das gleiche Vorgehen, dass auch bei den Zöllen für Stahl und Aluminium angewandt wurde. Im Herbst 2018 wird derzeit mit einer Entscheidung gerechnet, ob dann 20%-ige Autozölle beim Import von Autos anfallen. Die Autobauer diesseits des Atlantiks beginnen jedoch jetzt schon zu zittern. Denn mit dem Automobilmarkt nimmt Trump eine empfindliche Ader der europäischen Volkswirtschaft ins Visier.